Man merkt, ich habe Semesterferien und mehr als genug Zeit, meinen Blog mit Nonsens zu füllen. Und da die Ferienzeit bekanntlich – und wie bereits erwähnt – auch die Zeit des Chillens, in der Sonne braten und mal wieder eine gute Belletristik zu lesen ist, darf hier auch nicht ein gutes Computerspiel fehlen.

Da mir während des Semester einfach mal die Zeit zum Zocken fehlt, lege ich das gerne in die Ferienzeit. Und die ist ja aktuell am Laufen. Zeit also für ein neues Spiel. Alle im eigenen Hause vorrätigen Spiele habe ich bereits ein-, zwei- und manchmal sogar dreimal durchgespielt. Keine Lust für ein weiteres Mal. Und da vor einer Weile eine Fernsehwerbung so – wie auch anders zu erwarten? – beeindruckend für ein neues Strategiespiel warb und das im Preis auch noch – wenn auch nicht wahnsinnig stark – gesunken ist, ist die Entscheidung schnell gefallen. Mein aktuelles Spiel heißt “Rise & Fall – Civilizations at War“.

Bei diesem Spiel ist mir einmal mehr klar geworden, dass diese ganze Kopierschutz-Geschichte sehr nervenaufreibend werden kann. Da unterstützt man schon die Spieleentwickler und Raubkopierer durch den Kauf eines Spieles und muss sich dennoch mit Hindernissen plagen. Die Installation verlief zwar reibungslos, doch beim “Prüfen der Disk” blieb das Spiel einfach mal hängen.

Nur durch Zufall entdeckte ich in der Readme einen Hinweis, der sich zwar auf ein anderes Problem bezog, meines aber wohl auch zu lösen schien. Der Verweis in der Desktopverknüpfung, die ja automatisch angelegt worden ist, musste noch korrigiert werden. Ganz klasse. Jetzt läuft die Prüfung zwar durch und erkennt die DVD als Original, doch das dauert erstmal ne knappe Minute. Da wünscht man sich wahrlich die Zeiten von “Starcraft” und Co zurück, wo bei der Installation einfach die Seriennummer abgefragt wurde und das Spiel lief dann einfach mal.

Aber auch im Spiel gibt es Zicken, die ich von betagteren Spielen nicht gewohnt bin. Mitten im Spiel verschwindet einfach mal der Mauszeiger und kehrt auch nicht zurück, bevor ich das Spiel in die Taskleiste minimiere und anschließend wieder auf Bildschirmgröße maximiere. Nervig daran ist, dass selbst mein 3GHz-Rechner für das erneute Herstellen des Bildes gut um die drei Minuten benötigt!

Ansonsten habe ich bisher nur die Tutorials durchgespielt, nachdem ich bei dem Versuch, eine Kampagne zu beginnen, sofort überrannt worden bin. Das Spiel ist sehr mitreißend – was nicht wenig an der Musik liegt. An die quasi “First-Person“-Perspektive, die dann und wann von Nöten ist, muss ich mich allerdings noch gewöhnen.

Schon nach diesen ersten Probeläufen bin ich mir aber recht sicher, dass ich mal wieder ein feiger Spieler sein und im Einfach-Modus spielen werde… ;-)