Archiv für September, 2006

Fotografisch

Gestern konnte ich mir eine tolle Spiegel-Reflex ausleihen. Da komme ich einfach nicht drumherum, diese auch auszuprobieren. Und was bliebe anderes, als meine beiden Katzen als Opfer meiner Bem�hungen zu erw�hlen. Das ist dabei herausgekommen:

Ich finde, das ist gar nicht mal so �bel geworden. Und aus diesem Grunde ging ich schon den Schritt weiter und versuchte mich daran, ein vern�nftiges Bild mit einer kugeligen Gestalt zu erstellen. Objekt meiner Begierde: der Katzen-Klingel-Ball meiner kleinen Mia:

Und weil das noch lange nicht genug Bilder sind, geht das auch fr�hlich weiter. Nicht heute. Aber in einem weiteren Kurs. Mit Bangen erwartet. MMP2 (Multimedia Projekt). Hier steht thematisch GoethesFaust” im Vordergrund. F�r die erste Aufgabe ist eine Bildgeschichte zu erstellen, die einen selbst gew�hlten Vierzeiler aus eben jenem Werk wiedergibt. Sp�ter muss auf Basis der Geschichte von “Faust” eine eigene Geschichte ersonnen werden, f�r die dann ein Moodboard, Storyboard und schlie�lich ein Vorspann zu kreieren sind. Viel Arbeit. Und wenig Zeit. Willkommen in der Uni!

Programmhinweis!

Nein, ich will jetzt gar nicht für irgendwelche Sendungen auf irgendwelchen Programmen hinweisen. Nichts liegt mir ferner. Vielmehr möchte ich einmal mehr Bezug auf meinen Beitrag von vor knapp 10 Tagen nehmen. Damit wollte ich unter anderem ein weiterer Vermerk im weiten Netz sein, der auf Betrug (in diesem Fall IQFight.de) hinweisen wollte.

Gestern nun lief auf Sat1 einmal mehr die Sendung “Akte 06“. Hier wurde nun über verschiedene Abzocken und Maschen gesprochen und auch obiger Name bzw. Organisation war Teil der Reportage. Auch die Ratgeber und Anwälte(?), die sich hier geäußert haben, gaben schließlich den Hinweis, dass diejenigen, die sofort bezahlt haben, die schlechtesten Karten hätten. Lieber warten.

Abgesehen davon, sei ein Vertrag auch schon dann nicht gültig, wenn in den AGBs eine unerwartete Klausel eingefügt ist. Als Hilfestellung wurde ein Musterbrief erstellt, mit dem eine Gegenwehr gegen die Abzocke mögich ist – ist man denn schon in die Falle getappt. Mit diesem kann man den Vertrag anfechten bzw. mitteilen, dass man aus verschiedenen gesetzlichen Regelungen den Vertrag als ungültig erklärt.

Mal schauen, aber so weit sollte es bei mir nicht kommen. Werde ich doch nicht extra noch einen Brief schreiben, um ihnen meine korrekte Postanschrift und Co mitzuteilen…

Wie Models an eine Uni kommen…

..schließlich weiß man seit Filmen wie “In & Out” oder “Hals über Kopf“, dass in den Köpfen dieser Gattung von Frau überdurchschnittlich wenig Intelligenz steckt.

Wie kommen nun also Models zu uns an die Uni? Heute besuchte ich den Wahlkurs PDF (Photoshop und digitale Photographie). Die Professorin kommt ursprünglich selbst aus dem Bereich der Photographie und ist erst später in die Bewegtbild-Sparte gerutscht.

Nun also gibt sie (wohlgemerkt: zum ersten Mal!) diesen Photoshop-Kurs. Ich bin dabei ganz beruhigt, dass hierbei keine reinen Basics vermittelt werden. Dann könnte ich mir das sparen und lieber den kompletten Donnerstag frei machen. Zur Aussicht gab sie dann, dass wir zu einer Gelegenheit in ein Fotostudio gehen werden. Dorthin werden ebenfalls (echte!) Models eingeladen. Von denen werden dann Aufnahmen für deren Mappen erstellt, die wir nachträglich in Photoshop retuschieren.

Zum nächsten Termin haben wir auch schon eine kleine Aufgabe erhalten. Von einem runden Objekt vor weißem Hintergrund eine Serie von Bildern erstellen, wobei eine einzige Lichtquelle jeweils aus verschiedenen Richtungen auf das Objekt leuchtet. Für andere sicher kein Problem, ich werde mich da aber sicher wieder anstellen.

Highlight: Im Zuge dieses Kurses durfte ich mir aus dem Uni-eigenen Lager eine (echte!) digitale Spiegel-Reflex-Kamera ausleihen! Die Canon EOS 300D. Nicht mehr das neueste Modell. Aber echt klasse! Wenn man die doch jetzt wenigstens behalten könnte… aber in einer Woche muss sie wieder zurück. Schade.

Ganz schön frech!

Kaum hat das Studium begonnen, schwänze ich auch schon die ersten Kurse. Heute hätten MUR (Medien- und Urheberrecht) sowie BWL2 angestanden. Und dafür hätte ich nicht einmal zu unmenschlichen Zeit wie um 8:00 Uhr in der Uni sein müssen.

Aber statt die Schulbank zu drücken, brachte ich lieber meinen Kater mal wieder zum Tierarzt. Der – also der Tierarzt – freut sich immer unheimlich, wenn ich mit dem “Bösewicht” vorbeischau. Wobei ich “Bösewicht” noch als weit untertrieben erachte.

Soll der Kater untersucht werden, müssen zwei kräftige Mannen zupacken und ihn festhalten. Nur eine unbedachte Handlung, der Kater käme frei – und würde (zumindest von seiner Laune her) so manchen in Stücke zerfetzen. Echt was für Adrenalinjunkies! Leider bin ich gar keiner…

Um das Ganze ein wenig zu dämpfen, bekam der Kater dieses Mal zuvor ein wenig Beruhigungsmittel. Hat die selben Wirkungen wie nach einer Narkose: Alles ein wenig unsicher und vor allem: langsam! Aber obwohl… gegen die Wand lehnen beim Laufen, muss noch nicht sein…

Kurzum: Dieses Mal “reichte” es, dass nur EIN starker Mann den Kater festzuhielt. Änderte aber alles nichts an dem fürchterlichen Geschreie und Geknurre des Katers (das übrigends klingt, als würde irgendeine größere Katze geschlachtet)…

Im Endeffekt stellt es sich auch als gar nicht so eine schlechte Entscheidung heraus, nicht in die Uni gegangen zu sein. In MUR wurden zwar ein paar Fälle besprochen, in BWL erscheint jedoch weder Dozent noch Professor…

Scheint ja ganz lässig …

Heute morgen. 6:30 Uhr klingelt der Wecker. Aufstehen ist angesagt. Gar nicht so einfach. Schöner wärs, einfach wieder ins Bett zu fallen und weiter zu schlafen. Geht aber nicht. Immerhin hat das Semester wieder angefangen.

So überzeugend wie ich waren andere am heutigen Morgen wohl nicht. Bis 8:00 Uhr finden sich gerade einmal drei weitere Studenten ein, die sich den Kurs CFA (Crashkurs Filmauflösung Avid DV) anschauen wollen. Nach der Hälfte von zwei Blöcken (von je 90 Minuten) trudelt schließlich noch eine weitere Studentin ein. Mehr werden es nicht mehr…

Die Dozentin, mir noch aus dem ersten Semester gut in Erinnerung geblieben, erweist sich heute als ungewöhnlich locker. Sehr angenehm.

Die drei Stunden schauen wir uns fast durchgehend Trailer an. Ist schon was. Vor allem lang. Der Grund hierfür: Das Thema des Kurses wird es sein, verschiedene Trailer selbst zu erstellen. Als Programm kommt hierbei Avid zum Einsatz.

Nach dem Mittag steht schließlich noch die Vorlesung zu DT (Drucktechnik) an. Der kann wohl ganz schön grantig (oder auch zickig) werden. Droht er doch, dass die Übungen eher ganz ausfallen als auf den neuen Termin am Mittwoch stattzufinden. Er als Lehrbeauftragter habe schließlich nicht jeden Tag Zeit und sich für die TFH nur den Montag frei genommen.

Der Dozent scheint sich einiges einfach zu machen. Die Klausur wird nur aus Multiple-Choice-Fragen bestehen, für deren Lösungsbogen eine Schablone vorbereitet ist, über die die korrekten Antworten schnell ablesbar sind. Das erinnert vielleicht den einen oder anderen noch an seine Fahrschulprüfung, für deren Lehrbuch ebenfalls über solche Schablonen die richtigen Antworten ermittelt wurden.

Dem Dozenten ist es auch lieber, man erscheint gar nicht, als mitten während der Vorlesung. Und wenn man niemals zu den Vorlesungen eintrudelt, stört ihn das auch nicht. Er selbst hält den Kurs nicht für essentiell und ist selbst eher unfreiwillig zum Lehrbeauftragten geworden. Die Klausur findet bereits auf der Hälfte des Semesters statt und die restliche Zeit scheinen Exkursionen anzustehen.

Gut. Er macht es sich einfach. Damit wird es für uns wenigstens auch nicht weiter schwer…

Überarbeitet

Da stellte sich die Frage in den Raum, in welchem Saal in der Uni morgen um 8:00 Uhr denn nun die erste planmäßige Veranstaltung stattfinden soll. Drucktechnik. Übung. Ungünstigerweise ist kein Raum angegeben.

Ein forscher Blick erneut auf die Seiten der Uni. Ein Blick auf die Stundenpläne. Alles anders! Kaum eine Stunde zuvor wurden die neuen Pläne online gestellt! Das nenne ich mal flink. Gut, dass ich mit meinem Arbeitgeber keine Zeiten vereinbaren muss. Arbeiten geh ich nämlich nicht mehr.

Vorteil der neuen Stundenpläne: Es gibt eine reichhaltigere Auswahl an Wahlpflichtkursen: CFA, VVECS, DVSM, PDF, SHOW und MAYA. Das sind drei Kurse mehr als zuvor. Immerhin. Durch Zufall konnte ich den Abkürzungen tatsächlich auch schon einen sinnvollen Namen geben. Das ist durchaus von Vorteil…

Ich werde dennoch morgen früh mal der Uni einen Besuch abstatten und mir CFA (Crashkurs Filmauflösung Avid DV) zu Gemüte führen. Der Kurs wird allerdings von einer Dame veranstaltet, die mir bereits im ersten Semester klar gemacht hat, dass sie zwar zu gestalterischen Dingen eine Meinung hat, von Apple-Rechnern (und Technik im Allgemeinen?) aber keine Ahnung…

Ode an Spandau

Spandau. Jeder hier in Berlin kennt Spandau. Wenn auch die wenigsten jemals dort gewesen sein mögen. Spandau. Kurz vor Berlin … an … in Berlin?

Der Wahl-Berliner Kabarettist Horst Evers beschreibt und erzählt mit Leidenschaft Berlin und sehr gern auch deren “Perle unter Berlins Stadtteilen“. Mit seinen Kollegen aus dem Mittwochsfazit hat er sich nun nach Wedding mit einem weiteren Berliner Bezirk beschäftigt. Spandau. Und dem kann man hier einmal lauschen:

der Spandausong

Vielen Dank an Marco für diesen kleinen Stimmungsheber…

Wieder da!

Gegen 11 Uhr klingelt der nette Herr von der Post und überreicht mir mein sehnlichst erwartetes Austauschgerät für mein DSL-Modem/Router.

Mit Feuereifer, endlich wieder mit der Außenwelt in Kontakt treten zu können, wird das alte Gerät von seinem angestaubten … angestammten Platz gezerrt und das neue angeschlossen. Mein altes Modem hatte mir damals bei seiner Ersteinrichtung die Lehre erteilt, dass man schon lieber die mitgelieferte Software nehmen sollte, um es korrekt einzustellen. Also diesmal lieber gleich – die Entzugserscheinungen sind schließlich nicht ohne…

Auf meinem PC herrscht eine Gewisse Ordnung. So werden beispielsweise Spiele in einem entsprechenden Unterordner von Programme installiert. Das gleiche soll für diese Einrichtungssoftware gelten. Drei Anläufe. Drei Fehlschläge. Irgendwann mittendrin bleibt sie einfach stehen…

Vierter Anlauf. Schon leicht entnervt. “Ach, dann nimm doch deinen sch*** Zielordner!” Und keine 10 Sekunden später war alles überstanden… ICH BIN WIEDER DA! :-D

Von der Außenwelt abgeschnitten!

Unfassbar wie schnell man sich an dieses Medium gewöhnt. Da vertreibt man sich stundenlang die Zeit in den weiten Weiten des Internets: liest Nachrichten, nimmt Anteil an anderer (zumeist unbekannter) Leute Leben, lacht über Videos bei YouTube.com und gibt seinen eigenen Senf zum Besten.

Am Donnerstag jedoch hat mein DSL-Modem den Geist aufgegeben. Vorbei die schönen Zeit. Keine Blogs mehr lesen! Keine Nachrichten verfolgen! Keine Videos mehr gucken! Aber… was soll man denn jetzt den ganzen Abend über machen? Etwa Spazierengehen? Fernsehen gucken? Mit Freunden treffen? Oh man … das werden laaaange Tage bis das neue Modem da ist…. ;-)

Neue Pläne

Die neuen Stundenpläne für das nächste Woche startende Semester sind da! Und das ist wahrlich ein Rekord! So zeitig wurden sie selten veröffentlicht…

Schaut ganz nett aus soweit. Nur ein Tag ist mit ziemlich vielen Kursen zugebaut, der Rest scheint ganz lässig. Die kommenden Monate werde ich aber sicher erstmal damit zubringen, herauszufinden, was sich hinter DT, VVECS, DVSM, MUR und SHOW verstecken mag…

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