Archiv für September, 2006

So ein Reinfall …

Vor knapp zwei Wochen erwähnte ich IQFight.de. Heute muss ich feststellen, dass ich das lieber nicht hätte tun sollen. Da arbeitet mit ausgereiften Mitteln wieder einmal eine Betrugsmaschinerie – und meinereiner ist darauf reingefallen. :-(

Wie wahrscheinlich hunderten anderen bekam ich nämlich nun eine Zahlungsaufforderung von 30 Euro für die Teilnahme an jenem Test. Diese Gebühr war irgendwo in den tiefen Tiefen der AGBs versteckt – wie jener Schreiber hier mitteilt.

Warten wir einmal ab. Die Betreiber besitzen schließlich nichts wirklich Handfestes gegen mich – bis auf meine IP-Adresse. Wollen wir mal sehen, wie weit die Damen und Herren sich wagen zu gehen. Die Empfehlung geht weithin schließlich ebenfalls in diese Richtung…

90 Minuten Anspannung

Na gut, das sind am Ende sogar 105 Minuten gewesen. So lange dauerte nämlich die Klausur in DBS2 (Datenbanksysteme), die ich heute geschrieben habe. Mitten in den Semesterferien. Aber eigene Schuld. Hätte sie ja auch schon zum regulären Termin zum Ende des Semesters schreiben können. Aber das war mir zu viel.

Im Nachhinein ärgert es mich ein wenig, dass ich es nicht gleich zum ersten Termin probiert habe. Da war gerade noch die Weltmeisterschaft und die Professorin “belohnte” alle, die es zur Klausur wagten, mit dem “WM-Bonus”. Der sah so aus, dass die Klausur sich fast ausschließlich aus Aufgaben zusammensetzte, die in genau dieser Formulierung schon in Klausuren des Semesters zuvor vorkamen. War man fleißig gewesen und hatte sich diese angschaut und zur Klausur mitgebracht (erlaubt waren eigentlich nur die Skripte der Professorin sowie eigene Mitschriften), konnte man wahrlich gut … na ja, halt die Aufgaben lösen.

So einfach sollte es heute leider nicht werden. Doch konnte ich begeistert feststellen, dass man WÄHREND einer Klausur doch auch noch etwas lernen kann. Ich sage nicht, dass es sich hierbei um den Zusatz “for update of” innerhalb einer “Cursor”-Deklaration handelt. Nein. Das wäre viel zu sehr Fachsprache.

Achtung: Motten!

Jetzt mal ganz ehrlich! Wer will schon so auf sein Segelboot auf- bzw. absteigen?!

Mit der Segelbootklasse “Motte” muss man auf solch nassen Sport eingestellt sein. Schon allein bei einer “Wende”, also Kurve fahren, kann sich das Boot schon mal ins Wasser legen.

Die “Probleme” beginnen aber auch schon beim Einsteigen, wie mein Freund heute feststellen musste. Kaum gelingt es, das Boot aufzurichten, ist der Schwung so gro�, dass es sich prompt auf die andere Seite legt. Das nenne ich mal wirklich Sport! Motorbootfahren ist gar nix dagegen…

So. Und f�r jene, die es jetzt noch interessiert, warum man ein solch wackeliges Boot nach dem unliebsamen Ungeziefer aus Kleiderschrank und Vorratskammer benennt: beide haben eine gemeinsame F�higkeit. Bei richtigem Wind kann auch das Boot “fliegen“…

Geklaut

Im letzten Semester erstellte ich mit anderen im Kurs MMP1 (Multimediaprojekt) einen Kurzfilm namens “Es wird einmal”. In Anlehnung daran, dass eine Art Märchen darin erzählt wird.

Jetzt beginnt Pro7 mit den neuen Folgen der “Märchenstunde”. Und wie werden diese genannt? “Es wird einmal“… Fast ein wenig schade, dass unser Projekt als Auftragsarbeit für VW und nicht Pro7 erstellt worden ist…

Guten Morgen!

In der unmittelbaren Nachbarschaft meiner Wohnung befindet sich eine Kirche. Ich bin weder gläubig noch besuche ich Kirchen aus purer Langeweile, daher kann ich gar nicht sagen, was das eigentlich genau für eine ist. Sie ist zumindest aus roten Backsteinen gebaut…

Diese Kirche allerdings legt eine Unart an den Tag, die mir erst jetzt während meiner Semesterferien wirklich aufgefallen ist: pünktlich um 8:45 Uhr beginnen hier die Glocken zu läuten. Geschlagene 5 MINUTEN! Jeden Morgen! Und um 17:30 Uhr noch einmal das Ganze!

Das sind Zeiten… Ist das ein Probelauf, ob die Glocken noch “funktionieren”? Oder muss der Zuständige erst noch mal probieren “wie es ging”? Und der Übung halber gleich mal ein paar Mal mehr?

Wofür es noch Pfand gibt …

Aus Sorge um meine kleine Mieze, die ja am Montag kastriert wurde und sich am Sonntag schon alle Fäden selbst gezogen hatte, rief ich heute den Tierarzt an.

Ich: Unsere kleine Katze, die Mia, wurde doch letzten Montag kastriert und soll Donnerstag zum Fädenziehen kommen. Das tun wir gerne, nur müssen Sie dann keine Fäden mehr ziehen… Ist das schlimm? …

Er: Da ist aber Pfand drauf!

Ich: (irritiert) Wie bitte?

Er: Da ist Pfand drauf …
(ein Schmunzeln am andern Ende der Leitung)

Sollte ich also mal den Beutel meines Staubsaugers durchsuchen, habe ich heute doch erst durchgesaugt. Aber ob das für 25 Cents wirklich lohnt? …

Aber nein, solange der Schnitt von der Operation gut aussieht, muss die Kleine nicht zum Tierarzt und es ist auch nicht schlimm, dass sie ein wenig masochistisch veranlagt ist.

Von Hummus und Veganern

Heute morgen erst wagten wir uns an das Experiment “Hummus“, von dem ich hier bereits berichtete. Ein “Grundbestandteil des Hummus”, das Tahina, konnten wir tags zuvor nicht mehr organisieren. Dementsprechend neugierig war ich, wie das Ergebnis wohl schmecken würde. Statt Tahina gab es dann halt Kräuter-Paste und viele, viele Gewürze.

Von unserem Experiment bei den Gastgebern erzählend, zeigte sich leichtes Entsetzen in deren Augen. Noch ein schneller Blick in den Vorratsschrank – doch an unserem tollen Hummus sollte nix mehr geändert werden. Es kam auch unglaublich gut an – nur ein kleines Döschen blieb übrig.

Ein wenig überrascht war ich jedoch als ein weiterer Gast fragte: “Ist da Zimt drin?” Ich fürchtete schon, mein Freund hätte die “Gewürzdose” mit Schokolade-Zimt-Zucker erwischt. Doch stattdessen war es schlicht im 5-Kräuter-Gemisch enthalten. Auch nicht so schlimm.

Ein wenig irritiert war ich schließlich später noch von einer weiteren Aussage des selben Gastes. Zum Brunch erschienen schließlich nur zwei Veganer. Sie war eine davon. Der Gastgeber hatte diese Art der Ernährung erst vor kurzem aufgegeben – und eine Diskussion darum schien unumgänglich.

Schließlich meinte eben jene Dame, dass sie selbst “keinen Bock” mehr auf Veganismus habe, aber dennoch bleibe sie dabei. Das sei ihre “Bestimmung”. Da muss ich wohl noch mal genau nachfragen…

Vorzeitige Nachsorge

Eigentlich soll unsere kleine Mieze erst am Donnerstag noch einmal zum Tierarzt. Letzten Montag hatte sie eine kleinere OP und am Donnerstag sollen die Fäden gezogen werden. Gestern jedoch entdecke ich, dass sie das zum Teil bereits selbst erledigt hat. Und heute morgen ist auch schon der zweite und letzte Faden entsorgt. Das nenne ich mal Eigenverantwortung… Zum Tierarzt kommt sie Donnerstag trotzdem!

Was ist Tahina?!

Bereits vor zwei Wochen waren wir zu einem Brunch eingeladen. Bei Veganern! Das wurde – Gott sei Dank – verschoben. Was soll man schon zu einem solchen Brunch mitbringen?! Gar nicht so einfach, wenn der eigene Freund eigentlich kein Gemüse weiter isst…! Nun aber ist die Schonfrist vorbei. Morgen ist es soweit.

Zu Mittag rum besuchten wir eine Band bestehend aus der Hälfte meiner alten Band. Schon ein komisches Gefühl. Da jedenfalls ruft dann der Gastgeber des morgigen Brunches an. Wir mögen doch bitte noch Kichererbsenbrei (auch Hummus genannt und nicht mit Humus zu verwechseln) mitbringen. Das ist doch mal eine Ansage. Dumm nur, dass wir natürlich spontan gar nicht wissen, was dafür benötigt wird…

Zu Hause zurück wird dann erstmal das allwissende WWW befragt. Die Zutaten sind gar nicht so exotisch wie befürchtet. Bis auf eine Zutat: Tahina. Woher, zum Geier, soll man das denn nun wieder bekommen?! Eine nette Seite im Internet verrät, dass es dies im Supermarkt oder griechisch/türkischen Fachgeschäften gebe. Gut. Letzteres gibt es nicht bei uns. Also auf ins nächste Reichelt. Da können wir von Glück sagen, ÜBERHAUPT Kichererbsen zu bekommen. Das Tahina bleibt uns der Laden schuldig. Stattdessen gibts jetzt ne Kräuter-Paste. Das wird sicher lustig morgen … und dabei meine ich nicht nur, das Hummus zuzubereiten …

Aussichtsreich

Mein Kommilitone vom “Hotelblogger” und “Zwischen den Stühlen” fand heute tatsächlich tröstende Worte für unsere Einsatzfähigkeit nach dem Studium. Wie ich ja bereits vereinzelte andeutete, z.B. hier, bin ich ja nicht ganz so guter Dinge was das Studium und den darin vermittelten Stoff angeht. Eigentlich ist meine derzeit negativste Prognose: vom Studium direkt zu Hartz IV.

Wie gesagt, fand mein Kommilitone heute positivere Worte. So hat er selbst – u.a. in seiner Tätigkeit im Hotel – gemerkt, dass wir als “Informatiker” ja flexibel einsetzbar seien – solange man sich nicht auf eine Spezialrichtung (wie unseren Studiengang der Medieninformatik) festlegt. Er würde diese Tatsache häufiger merken. Z.B. wenn er seinen Kollegen zeigt, wie sie deren Lesezeichen im Mozilla anpassen…

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