Archiv für Oktober, 2006

Das Schlimmste …

…was einem Studenten passieren kann: Man überredet sich und den inneren Schweinehund, wirklich in die Uni und zu einer eher “Pflicht”-Vorlesung zu gehen – um dann an der Tür des Vorlesungsraumes niederschmetternd eine Notiz zu lesen, dass die Vorlesung ausfällt. So heute geschehen…

Doppelt hält besser

In meinem frühesten Kurs der Woche, nämlich CFA (Crashkurs Filmauflösung), muss ich eigentlich schon ab 8:30 Uhr auf der Matte stehen. Aber weder schaffe ich das jemals wirklich, noch ist der Kurstitel wirklich bezeichnend. Thema des Kurses ist im Endeffekt nämlich: Erstellen Sie einen Trailer zu einer Folge einer vorgegebenen Kinder-Zeichentrick-Serie und anschließend einem selbstgewählten Film.

Zur Auswahl der Serien stehen “Danny Phantom“, “Jimmy Neutron” und “Delilah & Julius“. Kurz entschlossen habe ich mich für den Geisterjungen entschieden und letzte Woche mit dem Zusammenschneiden einzelner Szenen begonnen. Am Ende vorsichtshalber noch mal alles auf DVD brennen. Sicher ist sicher.

Heute wollte ich den Feinschnitt machen und gegebenenfalls schon Musik hinterlegen. Leider war mein PC von letzter Woche belegt, die Daten aber auch schon nicht mehr auf der Platte – und die Sicherung auf meiner DVD nicht existent. Tja, was der Brenner nicht schreibt, muss man halt noch einmal machen…

Zu spät!

Gestern telefonieren wir noch wie wild den Ämtern hinterher. Werden von Fachbereich zu Fachbereich verwiesen und teils gibt es sogar wage Hoffnung, die Daten vom Fahrzeughalten – von dem ich bereits hier berichtete – zu erhalten. Immerhin hätten alle was davon. Das Amt müsste es nicht abschleppen, dem Halten drohen keine Strafen und wir haben unsere Freude.

Der entscheidene Fachbereich erteilt jedoch gnadenlos eine Abfuhr. Und gestern abend – tja, war der Wagen bereits abgeschleppt. :-(

Kurz vor Wochenende

Genau da findet nämlich die Vorlesung zu MMP2 (Multimediaprojekt) statt. Und heute haben wir es dann doch tatsächlich geschafft, die Bildergeschichten – meine hatte ich an diesem Tag erstellt und die Präsentation wurde dann hier verschoben – zu besprechen. Vielleicht wie zu erwarten, hatte die Professorin “natürlich” auch dieses Mal wieder etwas zu kritisieren. Na gut. Ist wohl so.

Dafür hat sich heute in der nachfolgenden Teambesprechung eine ganz klasse Idee für den Vorspann kristallisiert. Welcher Vorspann? In MMP2 sollten wir uns eine kurze Filmgeschichte ausdenken. Und für diesen fiktiven Film werden wir im Finale einen passenden Vorspann erstellen.

Und worum geht es in unserer Geschichte? Es geht um eine Violinistin. Sehr wohlhabend und vom Erfolg verwöhnt. Ihr fehlt aber die Nähe und Wärme von Freunden und findet diese in einfachen Menschen auf der Straße, die in kleinem Rahmen einen eigenen Musikabend veranstalten.

Was wir uns für den Vorspann ausgedacht haben, verrate ich nicht. Aber es hat mit Highkey- sowie eine Art von Makro-Aufnahmen zu tun. Wer mag spekulieren?

Etwas geknickt

Und damit meine ich nicht nur die Kamelia, die ich vor einiger Zeit von meinem Papa geschenkt bekommen habe und jetzt den Anschein macht, als g�be sie endg�ltig auf. Nein, ich bin auch ein wenig wegen der Professorin von PDF (Photoshop und digitale Fotografie) angekratzt.

Die heute spontan zu l�sende Aufgabe war es, mit verschiedenen Verschlusszeiten zu arbeiten. Dabei auftretendes Ph�nomen: Je l�nger die Verschlusszeit, desto mehr verschwimmt und verschwindet schlie�lich ein bewegtes Objekt.

Andere haben auf gut Gl�ck ihre Kamera irgendwo drauf gehalten und dann von ihren bestimmt 200 Bildern ein paar vern�nftige ausgew�hlt, auf denen zuf�llig etwas ganz brauchbares bei war. Die bekamen ganz gut Lobe.

Unser Dreierteam, dass sich bem�ht hat, auf allen Bildern korrekte Lichtverh�ltnisse beizubehalten (je l�nger die Verschlusszeit, desto heller wird das Bild) und eine sch�ne Location suchten, mussten uns doch ganz sch�n Kritik gefallen lassen. Sch�ner w�re es doch, wenn hier und hier die Person doch ein rotes Shirt angehabt h�tte oder wenn hier im Hintergrund nicht B�ume sondern der Himmel w�re. Vielleicht sollte ich meine hellseherischen F�higkeiten doch ein bisschen mehr f�rdern.

Gut, am Ende m�ssen alle die Aufgabe noch einmal machen. Ge�rgert hat es mich dennoch…

Daf�r habe ich mir heute meine Arbeit von letzter Woche zur�ckgeholt. Da habe ich mir n�mlich versehentlich die falschen Dateien mitgenommen.

Wer Lust hat, kann ja mal spekulieren, wie dieses Bild entstanden ist…

Datenschutz – und wo er auch hinderlich sein kann

Bei uns in der Wexstraße (Nahe dem Insbrucker Platz) steht ein altes Cabrio. In seinen jungen Jahren muss es ein ziemlicher Hingucker gewesen sein. Mit ordentlich PS unter der Haube und einer flotten Linie. Heute jedoch rottet es nur noch vor sich hin. Das Verdeck dichtet nicht mehr, der Lack ist stumpf, die Stoßstangen rosten, die Fenster werden langsam blind.

Im Geiste kann man sich den Wagen aber vorstellen, wie er vor 30 Jahren einmal aussah oder wieder aussehen könnte. Und ein wenig wagemutig wie wir sind, täten wir dieses Abenteuer tatsächlich in Angriff nehmen wollen. Auf jeden Fall kann man dann nicht über Langeweile klagen und behaupten, man wüsste nicht, wofür man sein vieles Geld ausgeben kann. Nur, wie kann man den Halter ermitteln?

Auch das Ordnungsamt ist auf den Wagen schon aufmerksam geworden. Es steht schon seit sicher Monaten dort und besitzt kein gültiges Kennzeichen mehr. Gestern hat das Auto schon den zweiten Aufkleber vom Ordnungsamt bekommen, womit der Fahrzeughalter auf diesen Mißstand hingewiesen und mit einer Strafe von bis zu 10000 Euro gedroht wird. Die Zeit drängt also.

Doch allein mit dem Kennzeichen ist der Halter nicht zu ermitteln. Datenschutz. Weder Polizei noch Versicherungen noch – keine Ahnung, wo man sich noch hinwenden kann – geben einem Auskunft. Und sich die Mühe zu machen, den Mittler zu spielen, ob die Daten nicht doch weitergegeben werden dürfen, macht sich wohl eher keiner…

Gestern haben wir einfach mal einen Zettel am Wagen hinterlassen. Die Fenster kann man leicht wegdrücken, so dass ein groß genügender Spalt entsteht. Doch sieht es nicht so aus, als sei der Halter in den letzten Monaten mal am Wagen gewesen. Eigentlich schade.

Kleine Geige

Mit meiner heutigen fr�hmorgentlichen Fotoaktion habe ich doch gleich zwei Fliegen mit einmal schlagen k�nnen. Sch�n, wenn so etwas klappt. Und wie kommt es nun, dass dieses nicht gerade einmalige Motiv mir hilft zwei Aufgaben zu l�sen?

Nun. Das ist eigentlich ganz einfach. F�r den Donnerstag-Kurs PDF (Photoshop und digitale Fotografie) ist seit letzte Woche die “Pflicht”, f�r das verbleibende Semester eine Art “fotografisches Tagebuch” zu f�hren. Jeden Tag soll ein Foto gemacht werden, von denen am Ende eine gewisse Auswahl zusammengestellt und vorraussichtlich sogar gedruckt wird.

Im Freitag-Kurs MMP2 (Multimediaprojekt) m�ssen wir uns derzeit eine Geschichte f�r einen 15-min�tigen Film ausdenken, der selbst aber niemals gedreht werden soll. Die Geschichte soll hierbei an Goethes Faust angelehnt sein. Unsere Geschichte hat zwar keine auff�lligen �hnlichkeiten, ist aber von der Professorin des Kurses inspiriert. Unsere Hauptperson jedenfalls ist eine Musikantin – und bisher eine Geigenspielerin.

F�r den jetzt kommenden Freitag ist es Aufgabe, ein Moodboard zu erstellen. Das ist eine Art Collage, die in ihren zusammengesetzten Elementen aber die Stimmung und Stil der Geschichte darstellen soll. Da wird diese kleine Geige – wenn auch als ein anderes Bild – wieder ihren Auftritt finden.

Verschoben

Mit viel Hektik und problematischer Organisation habe ich am Dienstag noch die Bilder für die heute abzuliefernde Bildergeschichte erstellt. Da heute jedoch kurzfristig ein Gastsprecher von luxoom vorsprach und für Mitarbeiter bei einem neuen Projekt warb, änderte die Professorin den heutigen Plan. Statt Bildergeschichten besprachen wir die demnächst abzuliefernden Storyboards und Moodboards und hörten uns die einzelnen Ideen für eine Filmgeschichte pro Team an. Über diesen Aufschub freuten sich natürlich vereinzelte, die bisher gar nichts oder aber nur “lausige” Geschichten und Fotos erstellt haben. Ich finds schade…

Die Neuen

Mit PDF (Photoshop und digitale Fotografie) fand heute mal wieder einer der interessantesten Kurse statt. Letzte Woche war ich dennoch nicht da, um stattdessen die Alumni-Convention 2006 anzuschauen. Kurz umschrieben könnte man sie als einen “Multimedia-Messe” bezeichnen. Interessante Fachvorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops für unter anderem Autodesk Maya und Avid Express. Lustig daran war noch, dass wir durch einen gegebenen Umstand fast wie VIPs behandelt wurden. Ist schon ein ganz cooles Gefühl. Kann man sich echt dran gewöhnen!

Aber zurück zu meinen PDF-Kurs. Heute dort angelangt, habe ich fast das Gefühl, im falschen Raum zu sein. Fast 80 Prozent der Gesichter sind mir tatsächlich unbekannt. Gut. Davon gehen ein paar noch, aber der Rest gehört wohl nun offiziell zum Kurs.

Da die Professorin noch einmal kurz weg muss, lässt sie uns drei kurze Tutorials zu Masken in Photoshop anschauen. Die Aufgabe für den Tag ist es dann nämlich gewesen, drei Bilder ineinander zu fügen. Dabei helfen jene Masken unwahrscheinlich. Und für einen bezüglich dieses Features Unbedarften, waren diese Videos unheimlich einleuchtend und gut nachzuvollziehen. Für die nächste Aufgabe brauchte ich nicht einmal mehr eine einzige Nachfrage stellen.

Kaum kommt die Professorin zurück, bekommen wir die Bilder, die ineinander gefügt werden sollen. Schon geht das Gejammer der “Neuen” los: “Die Videos waren viel zu schnell!” und “Jemand, der das noch nicht gemacht hat, kann das gar nicht nachvollziehen!” Ich würde sagen, nächstes Mal einfach hingucken und nicht quatschen!

Wegweisend

Gestern war dann also der gro�e Tag, an dem die Aufnahmen f�r meine zweite Bildergeschichte in MMP2 (Multimediaprojekt) geschossen werden sollten. Daf�r haben ich mir einen kleinen Strand im Grunewald gesucht und alle Darsteller versucht, dorthin zu lotsen. Das ist gar nicht so einfach, wenn ich selbst gar nicht mehr genau wei�, wo genau dieser spezielle Strand war…

Kurz vor dem Ziel entdecken wir dieses Schild:

Wirklich praktisch zu wissen, welche Richtung einzuschlagen ist, um das Ende seiner Reise zu erreichen. Ein bisschen fragw�rdig beginne ich die Situation zu finden, wenn dieses Schild keine zwei Meter neben dem ausgewiesenen Ziel steht…

Aber nun gut. Vielleicht wollten die Zust�ndigen einfach nur sicher gehen, dass man diesen kaum vier mal f�nf Meter gro�en Sandfleck auch als Strand erkennt. Bei dem ganzen Viehzeugs k�nnte man auch auf die Idee kommen, es handelt sich hier um von Schw�nen gepachteten Grund und Boden, den man nur zum F�tter eben jener P�chter betreten darf…

Wie zu vermuten l�sst, sind die Schw�ne also nicht freundlicherweise in Urlaub verreist. Kaum am Strand angekommen, werden wir von sicher 20 dieser Monster gro�en Viecher umringt. Und noch mehr schlechte Neuigkeiten. Das Schilf ist im Sommer derart hoch gewachsen, dass vom Strand keinerlei Sicht auf den Steg m�glich ist. Womit kurzerhand fast meine komplette Idee f�r die Bildgeschichte zu �berarbeiten war…

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