In MMP2 (Multimediaprojekt) war es denn nun soweit, dass die Bildergeschichten präsentiert werden sollten. Wurden sie denn auch. Und ich musste auch noch beginnen. Gut, die Geschichte konnte man sehr gut nachvollziehen. Waren keine Lücken, keine Sprünge drin. Wenn auch eine etwas banale Handlung. Dafür zu viele Details – wenn auch eigentlich mit Absicht platziert – die nicht hineingehörten.

Da dieses “Problem” aber viele hatten, dass im Hintergrund oft Details auftauchten, die lieber nicht hätten da sein sollen (eine ins Bild ragende Pflanze, ein Heizkörper, eine Lampe, die der Szenenbeleuchtung diente), gab es eine neue alte Aufgabe: Erneut eine Bildergeschichte erstellen. Dieses Mal ist der Text für alle vorgegeben:

Faust:

Mein schönes Fräulein, darf ich wagen,
Meinen Arm und Gleit Ihr anzutragen?

Margarete:

Bin weder Fräulein, weder schön,
Kann ungeleitet nach Hause gehn.

Faust (2605-2609)

Ich bin gespannt, welche Varianten dabei entstehen werden, haben heute doch alle bereits eine Interpretation gesehen und die entsprechenden Kritiken gehört.

Eigentlich finde ich die Aufgabe gar nicht schlecht. Doch finde ich es schwierig, passende Locations so auszurichten, dass nur das wesentlichste zu sehen ist. Wenn ich eine Weitaufnahme in einem Park am hellichten Tage brauche, kann ich schlecht alle Besucher kurzerhand des Parks verweisen…