Ziel im Freitagskurs MMP2 (Multimediaprojekt) ist es ja weiterhin, einen Vorspann für einen selbst erdachten Film zu erstellen. Dabei sollen wir auch unseren eigenen Stil entwickeln und darstellen. Für unseren Vorspann wollen wir da mit einem ganz bestimmten Effekt – dem High Key – arbeiten.

Vor knapp zwei Wochen haben wir dann also die ersten Testaufnahmen erstellt. Dabei stellte sich heraus, dass ein handelsüblicher Camcorder dabei zu gut (oder halt zu schlecht) ist – weil er jedes zuviel an Licht, das wir ihm präsentierten, einfach ausgleicht. Und dabei haben wir schon mit zwei Mal 1000 Watt und zwei Mal 800 Watt an Lampen draufgehalten. Dem Camcorder fehlt einfach die Möglichkeit, die Blende manuell zu beeinflussen, wie es bei einer Spiegel-Reflex-Kamera möglich ist.

Nun beschäftigen wir uns also schon über eine Woche damit, diese Aufnahmen nachträglich so zu bearbeiten, dass sie den gewünschten Look erhalten. Keine so einfache Aufgabe.

Die Professorin fordert mehr Kreativität (und nicht nur das Klagen nach mangelhafter Hardware). Also habe ich heute versucht, die zuvor mit Camcorder gemachten Aufnahmen via Foto-Apparat, einem anschließendem Zwischenrechnen oder auch Morphing (zum Auffüllen von fehlenden Zwischenbildern) und dem finalen Zusammenfügen in Adobe After Effects nachzustellen. Alles noch nicht so das Wahre, aber mal schauen. Die entstandene Bewegung sieht schon mal ganz lustig aus…