Archiv für November, 2006

Schwierige Aufgabe

Heute musste ich mal wieder der Verleihe in der Uni einen Besuch abstatten. Im Kurs CFA (Crashkurs Filmauflösung) sollen wir für einen selbst gewählten Film einen Trailer basteln. Der ist zu erwartender Weise auf eine DVD gebannt. Das Schnittprogramm Avid möchte das Ausgangsmaterial aber lieber auf einer DV-Kassette haben – wie man sie beispielsweise von handelsüblichen Camcordern kennt.

Wie bekomme ich nun den Film von DVD auf DV? Nochmals abfilmen vom heimischen Fernseher? Macht wohl eher weniger Sinn. So komme ich nun wieder zurück zur Verleihe. Dort gibt es nämlich eine Technik, die das möglich macht. Doch ausleihen ist nicht, das muss der Herr vom Amt selber tun. Zuvor muss er sich aber erst wieder reinfriemeln. Und davor… Tja, davor hat er die schwere Aufgabe von der Uni erhalten, einen 5-stelligen Betrag in neue Technik und anderes zu investieren.

Der arme Mann. Wie gern würde ich ihm hilfreich unter die Arme greifen…

Zeitrechnung!

Für den heutigen Morgen – manche nennen es auch schon frühen Mittag – stand schon eine Aufgabe auf den Plan: Taxifahrer für einen Bekannten. Der wollte gegen 10:30 Uhr abgeholt werden. Die Fahrt dorthin dauert etwa 45 Minuten.

Nachdem gestern abend – oder heute früh – unser Gast schließlich auch unser Haus verließ, ging es an die Zeitplanung: Wann sollte aufgestanden werden? Damit ich noch einen Happen frühstücken konnte, visierte ich eine halbe Stunde früher an.

Der Weg zu unserem Ziel zeigt sich als ungewöhnlich still. Die Stadtautobahn war fast leer. Und so erreichten wir nach knapp 30 Minuten unser Ziel und waren ganz begeistert. Mein Freund zu mir:

“Siehst du, da sind wir jetzt schon um 9:00 Uhr hier, statt … Moment …”

Wie?! 9:00 Uhr?? Entsetzt noch mal aufs Handy geschaut. Ja, tatsächlich erst 9:00 Uhr! Damit dürfte endlich geklärt sein, dass 9:30 Uhr wirklich nicht halb acht ist … und warum ich so verdammt müde war!

Irrungen des Tages

Ich fühle mich schon leicht beirrt, als ich von dem ältesten Mieter des Hauses nach kurzem Small Talk mit einem

“Einen schönen Sonntag noch!”

verabschiedet werde.

So macht shoppen Spaß!

Heute im Saturn in Steglitz. In Begleitung von Freund und dessen Mutter. Ziel: Tasche für eine Spiegel-Reflex-Kamera kaufen. Ein Ziel, eine Mission!

Die “klasssischen” Kamerataschen sind sehr praktisch aber eigentlich auch langweilig. Doch da gibt es einen Aussenseiter. Crumpler. Die machen optisch ganz nette Geschichten rund um Taschen, Rucksäcke und Laptop-Taschen. Einfach mal ein Hingucker. Aber leider gar nicht so günstig. Die “Pretty Boy M” kostet bei Saturn mal eben knapp 50 Euro – und da passt dann gerade mal die Kamera hinein.

Nun greifen wir uns eine der bei diesem Saturn im Sortiment befindlichen Crumpler-Fototaschen. Eben so eine “Pretty Boy M”. Auf dem Preisschild: knapp 15 Euro! Andere Tasche gleicher Größe: knapp 50 Euro! Wie jetzt? Ab zur Kasse und schauen, was passiert. Die Tasche ist doch sicherlich falsch ausgepreist!

Zur Kasse. Bezahlt. Und mit 35 Euro Ersparnis nach Hause! Und jetzt versuche mal, so günstig eine gute Fototasche abzufassen! :-P

Wichtige Information

Heute in der U-Bahn auf den Weg in die Uni dröhnt es urplötzlich mit drohendem Ton aus den Lautsprechern:

“Ey, du brauchst den Zug nicht festhalten,
Der kippt nicht um!”

Na, nur gut, zu wissen!

Seat, Fiat – Hauptsache vier Beine

Wieder eine recht deprimierende Vorlesung in PDF (Photoshop und digitale Fotografie) gestern. Die Aufgaben zu High Key- und Low Key-Bilder sowie eine neue Version zur Verschlusszeiten-Aufgabe kamen gar nicht gut an. Letztere hatte ich vor einigen Tagen schon einmal versucht zu lösen. Gut, sie waren auch nicht so umwerfend geworden, gebe ich gerne zu, aber eigentlich durchgeplant. Das scheint der Professorin jedoch weniger zu begeistern, als wenn man einfach ein, zwei geglückte Schnappschüsse präsentiert… Dass heißt für mich: Noch mal von vorn.

Mit wenig Elan ging es dann an die Vorbereitung der nächsten Aufgabe. Wir sollen uns selbst in ein vorgegebenes Bild hineinmontieren – und zwar so, dass Farbstimmung, Schatten etc auch zusammenpassen. Dafür mussten natürlich unter anderem erstmal die notwendigen Aufnahmen von mir gemacht werden.

Wenig motiviert auf dem Campus der Uni angekommen und Kamera gezückt, bekommen wir Besuch. Von Seat. Oder Fiat? Na, irgendsowas halt. Nur auf vier Beinen und stark behaart. Ein spielfreudiger 13jähriger Mischling, dem selbst jungsche Sportskanonen nichts vormachen können. So fit möchte ich im Alter auch gern mal sein…

Nicht denken, wissen!

Dieses Sprichwort hat durchaus etwas für sich. In diesem Semester muss ich an einem Diplomandenseminar teilnehmen. Das ist eine der Vorausetzungen, um im Frühjahr nächsten Jahres mein Diplom schreiben zu können. *oh wei, ist das schon so bald?!* 8-O

Jetzt _dachte_ ich, dass ich mich da einfach nur reinsetzen brauch und gut ist. So war das nämlich bei der Informationsveranstaltung kurz vor dem Praxissemester. Gut, hierbei könnte es schon um einen ersten Hinweis handeln: “Veranstaltung” vs. “Seminar”. Schön blöd, wenn ich deswegen nächstes Semester nur diesen einen Kurs hätte und das Diplom zwangsweise hätte verschieben müssen…

Kommen wir zu dem eigentlichen Problem. Für das Einkleben in die einzelnen Kurse gibt es stets eine Frist. Für dieses Semester ist sie mit Halloween abgelaufen. Hinsichtlich meiner Fehleinschätzung wurde mir der Kopf letzten Donnerstag gewaschen. Der anvisierte Professor war aber den Rest der Woche gar nicht mehr im Hause. Am Montag stürme ich (mit einem Geitesblitz der Erinnerung) sein Büro – und habe die Aufkleber vergessen! Ich werd wohl alt. Der Professor war aber nett – wenn auch irritiert, wie jemand so spät erst zum Einkleben erscheint.

Heute – also _heute_ – ist meine letzte Chance, wenn er die Beleglisten wirklich noch behalten hat (wie er es mir zumindest versicherte). Drückt mir mal die Daumen, dass ich sein Büro rechtzeitig wiederfinde und die Aufkleber nicht erneut vergesse…

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