Archiv für Dezember, 2006

Werbung in der Vorlesung

Wer ein wenig diesen Blog verfolgt, weiß ja mittlerweile, dass in MMP2 (Multimediaprojekt) ein Filmvorspann erstellt werden soll. Für ein wenig Hintergrundwissen, Tipps und Anregungen brachte die Dozentin gestern eine DVD voll mit Werbeclips mit. Man stelle sich vor, man gibt einen Haufen Geld für eine DVD aus, auf der AUSSCHLIEßLICH WERBUNG ist!

Aber gut. Da sind echt ganz fantastische Filmchen bei. Einer ist mir dabei in besonderer Erinnerung geblieben – mag auch daran liegen, dass wir den bestimmt mehr als zwanzig Mal hintereinandern angucken musste… Ohne zuviel darüber verraten zu wollen, will ich euch lediglich hier zu dem Clip auf Google Videos verweisen.

Abgefallen

Es ist kaum zu glauben, wie fasziniert, entsetzt und gleichzeitig fast ein wenig stoisch man beobachtet, wie – während der Fahrt auf der Stadtautobahn – der rechte Seitenspiegel neben einem binnen keinen 30 Sekunden abfällt…

So spannend!

Es ist unglaublich! Als am Anfang des Semesters der Dozent aus DT (Drucktechnik) meinte, er schreibe seine Klausur schon auf der Hälfte des Semester (genauer gesagt am 18. Dezember), dachte ich “Toll! Hat man nicht so viel Stress, weil gleichzeitig noch x andere Klausuren geschrieben werden wollen!”

Nun. Mittlerweile bin ich irgendwie anderer Meinung. Und irgendwie habe ich auch überhaupt gar keine Lust drauf. Eigentlich ist das Thema ja schon interessant. Aber für eine Klausur pauken wollen? Och, na ja … gibt echt spannenderes…

Ich bin mal gespannt, wie fit ich dann am Montag bin. Aber was ich noch spannender finde: Werde ich vor Montag morgen noch die genaue Zeit und den Raum erfahren?

Weihnachtsgraus

Kann es sein, dass es wieder Weihnachten wird? Es muss! Auch wenn es weder “vernünftig” kalt ist oder Schnee fällt. Wie ich auf diese verwegene Theorie komme?

Auch mein Kater scheint mir regelmäßig zu Weihnachten ein Geschenk – und vermutlich eine Freude damit – bereiten zu wollen. Vor vier Jahren hatte er Wasser in den Lungen, letztes Jahr kam der Verdacht auf, er habe einen Tumor und dieses Jahr … tja, gestern stand wieder der Tierarzt auf dem Plan. Harnsteine. Wenn sich der Verdacht erhärtet, “darf” mein Wollknäul den Rest seines Lebens Super-Sonder-Spezial-Katzenfutter spachteln!

Welch eine wunderbare Weihnachtszeit…

Was für Tage!

Als wenn ich nicht am Dienstag von dieser ganzen Fotosession-Geschichte nicht schon genug haben sollte. Nein. Gestern in der Uni noch das Fotoshooting für den Schauzeit-Kalender im Mai mit professioneller Stylistin und heute ein weiteres Fotoshooting für eine Freundin. So viele Fotos habe ich die letzten sechs Jahre zusammen nicht gemacht! Und dass die dann immer auch gleich so LANGE dauern… :shock:

Während die Fotos für die Uni zumindest noch in einem beheizten Raum gemacht worden sind, bemitleide ich doch sehr die Freundin, die heute ihren “Spaß” vor der Kamera hatte. Bei DEN Temperaturen möchte ICH NICHT mit sommerlichen Klamotten irgendwo im Schlossgarten Charlottenburg oder am Zoo posieren!

Achtung, Gruppenfotos!

Ich habe heute erfahren, dass es – entgegen erster Aussage – im Kurs PDF (Photoshop und Digitale Fotografie) doch eine neue Aufgabe gibt. Die letzten waren ja das erstellen von Portraits von jüngeren sowie älteren Personen zur nachträglichen Retusche.

Jetzt allerdings sollen bei einem feierlichen Anlass eine Gruppe von mehr als fünf Personen in verschiedenen Variationen fotografiert werden. Daraus soll dann ein Bild zusammengeschnitten werden, dass in irgendeiner Weise besonders ist – zb. alle ganz besonders freundlich gucken…

An sich kein Ding. Aber jetzt mal ganz ehrlich: Wessen Verwandten haben lange Weile an den kommenden Feiertagen solche Späße mitzumachen und geduldig für mich zu posieren? Die haben echt andere Sorgen!

Am Ende war die Polizei…

Das war ein Marathon!

Als Gefallen für eine Freundin stand gestern abend eine Fotosession mit ihr auf dem Plan. Das ganze soll ein Weihnachtsgeschenk werden. Und aus “Wir gucken mal, was du so im Kleiderschrank hast und dann gucken wir weiter…” wurden schließlich SIEBEN Stunden! Looks auswählen, Make Up und Haare stylen und auf zu drei Locations im Herzen von Berlin. Am Ende sind nun gut 1 GB an Bildern im Kasten und das spontane Model gut durchgefroren.

Netterweise brachte Sie dann noch die mittlerweile ebenfalls müden Mitwirkenden nach einer heißen Tasse Kakao nach und nach Heim. (Den Abend/die Nacht über hatten wir ihr Auto genutzt, um von Ort zu Ort zu kommen.)

Von der Stadt-Autobahn bei mir runter hält uns die Autobahnpolizei an. Das obligatorische “Führerschein und Fahrzeugpapiere, bitte.” und “Steigen Sie bitte einmal aus.” Ob sie getrunken hätte. Sie sei auf der Stadtautobahn zu langsam gefahren (75-80 km/h, wo 80 km/h erlaubt sind)…

Des Problems letzte Lösung?

Am Freitag haben mein Team und ein weiterer Kommilitone uns an die zweiten Aufnahmen für MMP2 (Multimediaprojekt) gewagt. Am Freitag zuvor hatten wir erfahren, dass die Uni tatsächlich über ganz tolle Technik verfügt. Die Sony HDR-FX1 solle die Lösung aller unserer Probleme sein.

Gut. Die Kamera schafft es nun endlich – nach einigem herumprobieren – die Bilder in einem Stil aufzunehmen, wie wir ihn uns wünschen. Quasi alles ein wenig zu hell. ABER: Wie bekommt eine Kamerafahrt ohne Ruckeln hin, wenn nur die menschliche Hand zum Halten der Kamera bleibt?

Im heutigen Kurs CFA (Crashkurs Filmauflösung) fragten wir die Dozentin schließlich, ob sie sich mit dem Effekt “Bewegung stabilisieren” von Adobe AfterEffects auskenne. Damit kann man theoretisch solch unruhig gewordenen Aufnahmen nachträglich ausgleichen.

Ihre erste Reaktion: “Noch mal machen. Mit Stativ.”

Spiele spielen…

Mit dem gestrigen Abend hat es sich für mich einmal mehr bewiesen, dass es definitiv Gesellschaftsspiele für Männer und für Frauen gibt.

Bei Ligretto kommt es darauf an, schnell zu sein und den Überblick zu behalten. Jeder spielt für sich und versucht auch nur, seine eigenen Karten loszuwerden.

Anders bei Risiko oder auch Paranoia. In beiden Spielen spielt jeder für sich aber auch gezielt gegen andere. So kann es in Risiko Aufgabe sein, einen ausgewählten anderen Spieler aus dem Spiel zu eliminieren. Und in Paranoia könnten sich mehrere Spieler gegen einen anderen zusammenschließen und gezielt ausschalten. (Sorry, Marco!) Das ist definitiv eher ein Männerspiel.

Warum das so ist, werde ich jetzt nicht näher erklären. Dafür suche einfach mal ein wenig nach “Kommunikation zwischen Mann und Frau”. Da gibts schnell genug passende Treffer.

Insgesamt erschwert diese Problematik natürlich einen gemischten Spieleabend. Während die Herren mittlerweile die Nase voll haben von Wizard und Ligretto, hören die Damen Namen wie Risiko oder Der Eiserne Thron nicht gern. (Gut, letzteres haben wir noch gar nicht gespielt, scheint aber sehr ähnlich zu sein…)

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