Archiv für Januar, 2007

Transmediale.07

Gestern startete die Transmediale.07 in Berlin. Das “Festival der digitalen Kunst” und einer der größten Veranstaltungen dieser Art. Da verwundert es mich zum einen, dass sie sich mit zwei verschiedenen Webauftritten präsentieren. Nämlich diese hier und jene hier. Wobei es eine von beiden immer irgendwie schafft, meine Web-Browser zum Abstürzen zu bringen…

Zum anderen scheint das Festival schon wieder so groß zu sein, dass kein Aussenstehender durchblickt. Eigentlich wollte ich dort gerne hin gehen. Doch bin ich bisher weder recht schlau geworden, wo an den vielen Orten genau das stattfindet, was ich sehen will und ob ich nur einmal einen Tagespreis bezahle oder für jede Veranstaltung einzeln zahlen kann oder gar beides muss… Ich glaube, darüber werde ich noch einmal meditieren…

Und dann muss ich mal noch einen oben draufsetzen. Das Werbeplakat finde ich gar nicht so prikelnd – dafür, dass es das “größte Festival für Kunst und die kreative Anwendung der digitalen Medien in Deutschland” [www.transmediale.de] ist…

Etwa zu kalt?

Auch meinem Kater scheint der plötzliche Wintereinbruch nicht ganz so recht zu sein. Oder welchen anderen Hinweis wollte er mir geben, wenn er sich in den Beutel eines Schlafsackes verkrümelt?

Vielleicht sollte ich doch mal Gebrauch von der Wohnungseigenen Heizung machen…

Warum

Warum kann denn nicht alles so einfach und klar auch für mich sein wie es offensichtlich für die meisten anderen ist? Eigentlich hätte ich schon vor einem halben Jahr ein Thema für mein Diplom haben sollen – und ich habe noch zwei Wochen um mich für eben jenes anzumelden.

Themenvorschläge habe ich jetzt quasi schon zwei – das eine reizt mich mehr als das andere. Dieses scheint aber eher philosophisch zu werden, wenn sich nicht ein paar GANZ hilfsbereite Menschen in dem jeweiligen Jobs finden, die einen gewissen Redefluss und Wunsch auf Informationsaustausch besitzen und bestimmtes Material herausrücken. Ohne diese Dinge ist das gesamte Thema eher eine subjektive Einschätzung denn eine wissenschaftliche Arbeit – denn Bücher gibt es bisher nicht dazu wie Amazon mir gerade zeigte. Ist aber gleichzeitig für die damit und daran arbeitenden Menschen sicherlich ein heißes Thema.

Das andere Thema ist dagegen eher wissenschaftlicher angelegt. Es gibt Bücher, in denen nachgeschlagen und Wissen angesammelt werden kann. Auch hier kann man zu den entsprechenden Kreativen gehen und sich ein wenig erzählen lassen. Ist also etwas handfester und könnte – so es eine gute Arbeit wird – später sogar Verwendung finden. Haken an der Geschichte: Der praktische Teil haut mich noch nicht um und mir fällt nix groß besseres ein.

Ich will hier meine Ideen noch nicht so breittreten und anderen die Suche damit mehr erleichtern als es mir gefallen ist. Nur irgendwie stecke ich grad in einem ziemlichen Dilemma – und das Bafög-Amt überzeugen, mir ein Semester fürs Nix-Tun und damit das Diplom zu verschieben, Geld zu geben, ist wohl eher nicht. Eigentlich schade…

Einen Dank an Kyrill!

Da flüchtet man sich schon bei diesem Nicht-Winter in einen eintägigen Kurzurlaub erneut in den Snow Fun Park. Eine von zwei Klausuren ist geschafft und die Semesterarbeiten gehen gut voran. Da ist ein Kurztripp in den (künstlichen) Schnee schon mal erlaubt.

Und was entdecke ich heute morgen? Es schneit!

Ich danke Kyrill für den Schub an kalten Wetter, damit endlich mal die Städte aussehen, wie sie zu dieser Zeit aussehen sollten – also jetzt speziell mal Berlin. Ich hoffe nur, dass meine Jacke dick genug ist und ich nicht ob des milden Winters bisher nicht doch noch auf dem Weg in die Uni erfriere…

Das also war …

… die erste und vorletzte Klausur kurz vor Schluss des Semesters. MUR (Medien- und Urheberrecht) hieß der Kurs. Nicht wirklich schwer, aber auch nicht so dolle. Für die einen war eine der vielen Aufgaben keine Problem, andere jedoch suchen lange nach der BEGRÜNDUNG dafür – zum Beispiel ich. Ich stelle sie hier einmal vor und bin neugierig, zu welcher Entscheidung ihr kommt und warum:

Ein Unternehmen wirbt mit einem Bild von Stoiber und dem Slogan “Wir vermieten auch an tote Könige”. Stoiber ist auf einer Harley Davidson mit Hermelin und Zepter abgebildet. Es gibt keine Einwilligung von Stoiber. Stoiber klagt, sein Recht am eigenen Bild (§22 KUG) sei verletzt. Wie erfolgreich ist die Klage?
(Entspricht im etwa dem Wortlaut der Aufgabenstellung)

Also, angehende Juristen: Wie sieht das Urteil aus und warum?

I don’t like Mondays!

Montags ist ein ganz schlimmer Tag. Er liegt nicht nur direkt nach dem Wochenende und macht einem den Wocheneinstieg ohnehin nicht einfach – nein! Am Montag muss ich auch noch 8:30 Uhr schon in der Uni sein! Für dieses Semester äußerst ungewöhnlich, beginnen sonst die Kurse erst so ab 12 Uhr…

Wie habe ich das nur in den letzten Semestern gemacht, wo ich FAST JEDEN TAG schon um 8:00 Uhr auf der Matte stehen musste??!??

Wohin?!

Mir fällt soeben die Beobachtung meines Freundes am Tag nach Kyrill ein: Schon am Abend des Orkans – der Berlin ja weitestgehend in Ruhe gelassen haben soll – musste er Äste und Zweige von Straße und Parkplatz entfernen, um das Auto in eine Parknische bucksieren zu können.

Am Morgen nach dem Sturm dann die Aufräumarbeiten. Da werden armdicke Äste von der Straße geholt und angeknackte Bäume behandelt. Oft genug steht dafür jedoch ein Auto im Weg, welches kurzerhand vom Parkplatz weg und auf einen beliebigen anderen freien versetzt wird.

Und nun stelle dir mal vor: Du weißt am Abend zuvor wütete ein wilder Sturm in der Stadt, für den sogar Sturmwarnung ausgegeben wurde, und am nächsten Tag steht dein Auto nicht mehr da, wo du es Tags zuvor verlassen hast….

Alles neu

Irgendwie konnte ich das “alte” Layout meines Blogs einfach nicht mehr sehen. Und dabei war das nicht mal ein halbes Jahr alt! Oh backe, ich hoffe, ich bekomme so einen Anfall nicht zuuu häufig! Hat jemand schon mal probiert, nach dem ersten mühsam errungen Sieg über seinen eigenen Geschmack und endlich einer getroffenen Entscheidung – eine neue zu treffen?!

Ich jedenfalls habe die letzten zwei Tage alle möglichen Archive durchgesucht und war nie wirklich mit irgendeinem Vorschlag zufrieden. Auch dieser überzeugt mich nicht zu 100 Prozent.

Können die Leute, die nicht sowieso so viel Zeit in das Erstellen von Layouts investieren, nicht einfach EIN Layout entwerfen, von dem ich voll und ganz begeistert bin?!? Ist doch nicht so schwer…

Ein Layout fand ich ja ganz klasse und habe sogar ein wenig Zeit hinein investert, um es perfekt machen zu wollen. Leider wurde es in Saudi-Arabien (oder so, das ist auf deren Seite irgendwie schwer zu entziffern) erstellt – in jenen Ländern wird bevorzugt von rechts nach links gelesen. Dieser Umstand machte das Layout zu einer lustigen Alternative – leider aber auch schwer lesbar… Das Umdrehen der Leserichtung bekam dem Layout ebenfalls nicht so gut… wirklich schade…

Warum nicht gleich so?

Kommenden Mittwoch will ich mit ein paar anderen Kaputten erneut nach Witteburg in den Snow Fun Park fahren. Irgendwo muss man sich ja den Stoff holen…

Bei meinem letzten Ausflug dorthin sind meine niegel-nagel-neuen Snowboard- Handschuhe kaputt gegangen. (Am Daumen hatte sich die oberste Schicht derart abgerubbelt, dass bereits der darunterliegende Wollstoff zu sehen war.) Also auf zu Intersport, wo das gute Stück erworben wurde. Ah, moment, dass war aber schon am Tag VOR Silvester…

Demzufolge machte ich mich heute auf, um nach dem Verbleib meines Handschuhs zu fragen. Man konnte mir am selbigen Tag vor ein paar Wochen weder eine Auskunft, noch ein paar Ersatzhandschuhe, noch mein Geld geben – zuvor müsse der Hersteller konsultiert werden. Das wolle man im Geschäft dann auch sofort nach Silvester erledigen.

Gut. Silvester ist jetzt schon ein paar Tage rum und eine Info weit und breit nicht zu entdecken. Also wieder hin und genau die selbe Verkäuferin am Haken. Sie habe den Hersteller noch nicht erreichen können – aber ich könne mir ja ein paar andere Handschuhe angucken und der Differenzbetrag würde mir gut geschrieben… Warum nicht gleich so?!

Eine gute Tat am Tag

Diesen Vorsatz habe ich schon vor einiger Zeit in die Tat umgesetzt – seither aber wohl eher nicht mehr…

So habe ich bei dem Gewinnspiel von Florian Wendland teilgenommen – einem Geschichtenschreiber und Mitkommilitone meinerseits. Der hat bei diesem Gewinnspiel eines seiner Bücher verlost. Ich dachte mir, “nimmste mal dran teil, dann ist die Teilnehmerzahl wenigstens etwas höher”. Tja, und nu darf ich mich über ein Exemplar des “Dunkeltann” in meinem Regal freuen – wenn er es mir denn das nächste Mal mitbringt.

Und wenn ich schon quasi Werbung mache, will ich gleich noch für sein neuestes “Werk” die Reklametrommel rühren: Eine seiner Kurzgeschichten findet sich in einem Sammelwerk, welches unter dem Namensträger Wolfgang Hohlbein veröffentlicht worden ist. Das ganze nennt sich “Fantastische Weihnachten” und enthält 12 mal mehr, mal weniger gute Kurzgeschichten rund um Weihnachten und Winter. Ich habe es hier und kann es für Genrefreunde nur empfehlen!

So. Damit sollte der Werbung genüge getan sein… also: KAUFEN! KAUFEN! :-D

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