Archiv für Februar, 2007

Marvel im Kino

Heute abend gibt es mal ein anderes Programm – es geht mal wieder ins Kino. Nach meinem letzten Kinobesuch im Dezember wurde das auch mal wieder höchste Zeit!

Heutiger Film des Tages: “Ghost Rider” mit Nicolas Gage. Damit geht eine weitere Marvel-Verfilmung nach Blade, X-Men, Spiderman und anderen an den Start. Sicher keiner der (gesellschafts)kritischsten Filme, aber hoffentlich eine gute und kurzweilige Unterhaltung. Bei diesem Hauptdarsteller stehen die Chancen dafür ja gar nicht so schlecht…

Alles Oldie, oder was?

Eigentlich ist heute nicht viel geschehen, ausser dass die Entwicklung der Filmidee für das Diplom sowie das Layout für die Diplomarbeit einen großen Schritt weiter sind.

Zeigen wollte ich euch aber stattdessen ein paar Kuriositäten, die entweder vorwiegend in schwedischen Kleinstädten oder am Ku’Damm in Berlin zu finden sind – also dort, wo die Menschen viel Zeit oder zuviel Geld haben.

Und von diesem netten MG hat zu seiner Zeit sicher auch so mancher hinterhergeträumt – egal wie leer die Geldbörse auch gewesen sein mag.

Eigentlich finde ich es ganz toll, dass solche Klassiker weiterhin gehegt und gepflegt werden – auch wenn ich es nur eingeschränkt befürworte, dass sie auch weiterhin mit den mangelhaften Sicherheitsstandards ihrer Zeit gefahren werden dürfen/müssen, um als waschechter Oldtimer und historisches Auto durchgehen zu können. Das bedeutet unter Umständen sogar, dass selbst das Fahren ohne Sicherheitsgurt gestattet ist – wenn es beim Bau des Wagens noch nicht State of the Art war…

Aber schöne Hingucker sind sie trotzdem.

Das Boot

Nach einem kurzen Abstecher zur Geburtstagsfeier meines Vaters, ging es – zum zweiten Mal an diesem Tage – in die Werkstatt in einer dunklen Tiefgarage. Warum? Seit einigen Wochen ist mein Freund damit beschäftigt, ein “kleines” 6-Meter-Segelboot wieder fit zu machen und kommt einfach zu keinem Ende. Hilfe muss her.

Gut. Meine Hilfe kann man sicher auch gleich vergessen (was will man schon für handwerkliches Können von einem Informatiker erwarten?), aber egal. Nachdem er bereits ein Loch ausgebessert hat, geht es nun ans Schleifen, damit es anschließend – in 9(!) Schichten – lackiert werden kann. Anders als bei Autolackierungen passiert das hier auch einfach mal (partiell) mittendrin, also bevor alle Schleifarbeiten überhaupt fertig sind…

So heute geschehen. Das Boot besteht (fast?) ausschließlich aus Mahagoni. Ich muss sagen, diese Holzart hat sowohl im “rohen” geschliffenen Zustand wie auch lackiert eine ganz tolle warme Farbe.

Auf dem Bild kommen die Farben leider gar nicht so gut rüber…

Für einen Stuben-/Bürohocker war das mal eine ganz andere Erfahrung. Doch sollte ich andere warnen, denen es wie mir geht: Beim Schleifen bitte darauf achten, nicht die eigenen Daumen mit an-/abzuschleifen – das tut nämlich ganz schön weh…

Ich werde euch mal über “Jacky” auf dem Laufenden halten.

Jenseits des Kinos – Die Ausstellung

Ein wenig wie ich es befürchtet habe, schaffe ich es nicht mehr zur Ausstellung “Kino im Kopf” im Deutschen Filmmuseum, von der ich bereits berichtete. Noch ein Quentchen wichtiger ist und war mir jedoch die Ausstellung “Jenseits des Kinos” im Hamburger Bahnhof oder auch “Museum für Gegenwart”.

Das Museum an sich ist bereits einen Besuch wert, war es doch – wie der Name vielleicht bereits erwarten lässt – selbst einmal ein Bahnhof, dessen Charme noch heute an vielen Stellen zu spüren ist.

Im Hamburger Bahnhof laufen stets mehrere Ausstellungen parallel. Auf diese Weise konnte ich bereits ein paar Exponate bestaunen, bevor ich zu denen kam, die ich eigentlich ansehen wollte. Das ausgefallenste war dieses hier:

Die “Bücher” sind überdimensional groß und erscheinen aus schwerem Stein – sogar aus geringer Entfernung! Sind dann aber doch “nur” aus Pappkarton und Farbe gebaut. Ein ziemlicher Hingucker!

Aber kommen wir zur Ausstellung selbst. Von den hier ausgestellten 27 Werken waren leider vier ausgeschaltet, was den Gesamteindruck aber wenig beeinflusst. Zwei Werke fand ich ganz aussergewöhnlich, so dass ich sie hier auch kurz vorstellen möchte.

Im Themenbereich “Selbstumrundungen” wurde von dem Künstler John Massey das Werk “As the Hammer strikes” von 1982 ausgestellt. Auf drei aufeinander abgestimmten Projektoren läuft “eine” Geschichte.

Auf dem mittleren Projektor sind konstant die beiden Dialogpartner zu sehen, wie sie sich während einer Autofahrt unterhalten. Der linke Projektor stellt die Gedankenwelt des Fahrers, der rechte die des Beifahrers dar. Immer wieder weichen die Vorstellungen dessen, was der Erzähler meint, von dem, was der Zuhörer versteht, ab. Wie das Museumsjournal schreibt:

Immer wieder scheitert die Verständigung: an nicht richtig Gehörtem, an Missverständnissen, an unterschiedlichen kulturellen Prägungen. Es wird deutlich, dass Kommunikation mitnichten ein Sich-Verstehen ist, bei dem die Perspektiven der Gesprächspartner kongruent würden.

Das zweite Werk, das ich sehr beeindruckend fand, wurde in der Kategorie “Körperansichten” ausgestellt: die von Gary Hill erstellte Installation “Viewer” von 1996. Da betritt man einen dunklen Raum und steht plötzlich einigen anderen Personen gegenüber.

Auch hier schreibt das Museumsjournal:

Oder er wird, statt zu schauen, plötzlich selbst angestarrt von siebzehn Augenpaaren: von Gary Hills in Lebensgröße auf die dunkle Wand projizierten Männern, müden Arbeitern, die uns in einer Reihe gegenüberstehen, als warteten sie auf den Bus. Fast regungslos, verlagern sie nur ab und zu das Gewicht von einem Bein auf das andere. Wohin wir uns auch bewegen, verfolgen sie uns mit ihren Blicken.

Selbst auf kurze Distanz bleibt die Täuschung verdammt echt. Erst ein veränderter Blickwinkelt verrät die Projektion.

Die Täuschung scheint mir aufgrund der ungeheuren Farbbrillanz zu gelingen. In diesem Fall wurden Projektoren verwendet, die jede Farbe separat auf die Leinwand projezieren. Verdeckt man eines der Signale mit der Hand, ist die Farbe auch auf der Projektion nicht mehr vorhanden.

Das waren zwei von den 27 teilweise ganz bemerkenswerten Werken. Sicher sind auch ein paar dabei, mit denen ich nicht so viel anfangen konnte. Doch wenn jemand die Möglichkeit hat, diese Ausstellung bei nächster Möglichkeit zu besuchen, sollte dies einfach mal tun.

Sportlich?

Um dem trägen Trott zu Hause bei Diplomarbeit und Recherche ein wenig entgegenzuwirken, stand heute einmal mehr das Fitness-Studio auf dem Plan. Und einmal mehr musste ich amüsiert feststellen, welchem Selbsttrug so einige Männer dort unterliegen. Da wird mit dem ganzen Körper gestemmt, auch wenn nur die Arme trainiert werden sollten – hauptsache, die Gewichtszahl ist schön hoch und kann auch regelmäßig noch ein bisschen mehr erhöht werden…

Letzte Verlängerung

Diese Woche laufen in Berlin zwei Ausstellungen aus, die einen Besuch sicherlich wert sind. Beide werde ich auch noch versuchen, einen Besuch abzustatten.

Im Hamburger Bahnhof – ja, auch wir Berliner besitzen sowas – wird die Ausstellung “Jenseits des Kinos: Die Kunst der Projektion” gezeigt. Hierbei sind “Filme, Videos und Installationen von 1963 bis 2005″ zu sehen. Ich bin sehr gespannt, fängt doch der Beschreibungstext schon mit einem “Das Kino ist tot. Es lebe der Film!” an.

“[...] Was das heißen kann und welche überraschenden Inszenierungen dabei entstehen, wenn Künstler das bewegte Bild jenseits unserer vom Kinoerlebnis geprägten Vorstellungen einsetzen, ist das Thema einer großen Ausstellung im Hamburger Bahnhof Berlin. [...]”
Hamburger Bahnhof

Desweiteren wurde die Sonderausstellung “Kino im Kopf” im Deutsche Kinematik bis zum 25. Februar 2007 verlängert.

“Was fasziniert den Kinozuschauer an den fiktiven Bilderwelten der Leinwand? Wie erzählen Regisseure Geschichten von Verdrängung oder Tabubruch? Und: Ähnelt das Filmerlebnis eher dem Rausch- oder dem Traumzustand? [...]”
Deutsche Kinematik

Ich bin mal neugierig, ob ich das diese Woche noch schaffe. Ist ja immer schwierig, wenn eine Ausstellung direkt vor der eigenen Nase ist – dann schafft man es irgendwie nie, dort auch mal hin zu gehen. Vorgenommen habe ich es mir jedoch fest!

Schluss jetzt!

So toll und ungewöhnlich ich die bisherige Anti-Spam-Lösung, das Lösen von einfachen mathematischen Aufgaben, auch finde, gebracht hat sie leider nicht sehr viel. Noch immer erreichten jeden Tag über zehn Spams den Blog. Das mag jetzt nicht viel erscheinen, ist aber unglaublich nertötend.

Aus diesem Grund gibt es ab heute ein “neues” Anti-Spam: das altbekannte Captcha! Ich hoffe, dieses schlägt sich im abwehren von nervtötenden Spam besser…

Wäsche waschen

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber Klamotten wasche ich meistens aufs gute Glück – meistens nicht zu heiß und das Schonprogramm. Aber manchmal ist mir das auch nicht so das rechte – und ich will die guten Stücke mal “richtig” waschen, so zum Beispiel die Snowboard-Klamotten. Die sind vom nass-feuchten Wetter und den Schlammfützen im warmen Süden schon ordentlich eingesaut worden.

Doch was bedeuten die vielen Symbole, die ja eigentlich als Pflegehinweise dienen sollen? Manche sind ja noch erratbar wie beispielsweise das Bügeleisen. Und der Rest? Wenn nur noch irgendwelche Kreise oder Quadrate oder andere lustige Symbole abgebildet werden, hörts doch echt auf. Wer kennt sich damit schon aus? Wie gut, dass es auch hier wieder eine Lösung im Netz gibt. Auf waesche-waschen.de finden sich all jene Symbole, dir mir – heute zumindest – weitergeholfen haben.

Aus und vorbei!

Vor knapp einer Woche habe ich die letzte verbliebene Klausur geschrieben. In BWL2. Und heute war die Rückgabe – auch wenn die Vorlesungszeit offiziell am Freitag endete. Anders als an den gängigen Universitäten wie HU, FU oder TU (Viel Spaß beim Erraten der Abkürzungen – ohne bei den Links nachzuschlagen. Nur so viel sei gesagt, das “U” steht für Universität ;-) ) ist es an unserer Hochschule eher unüblich, in dieser Zeit Klausuren zu schreiben oder sich auf diese vorzubereiten. Ein wahrer Segen.

Nichts desto trotz hat es mich heute wieder in die Räumlichkeiten der Uni verschlagen. Da die Vorlesungen zu Ende sind und keiner während der Klausur wirklich aufmerksam den Termin mit Uhrzeit notierte, begann schon gestern abend das große Rätseln, WANN man denn nun vor Ort sein solle. Es gab Angebote, die von 10 Uhr bis 11:30 Uhr reichten…

Ich entschied mich, 10:30 einzutrudeln und erwischte auf dem Campus Mitleidende, die ebenfalls warteten. Der Raum wäre noch verschlossen und keine Dozentin weit und breit zu entdecken. Aus drei wurden schnell fünf und dann sechs – als plötzlich ein weiterer Mitstudenten MIT einer Klausur AUS dem Gebäude kam, welches wir blockierten.

Es ist schon amüsant, wenn man fast an der Dozentin vorbeiläuft, weil die komplett in der Menge untergeht. Eigene Schuld, wenn sie die Klausuren vor den Kaffeeautomaten verteilt…

Damit wäre dann aber auch die komplette Vorarbeit geleistet und damit das Studium an sich ja beendet. “Nur” noch das Diplom steht an – sofern sich das Amt nicht noch entscheidet, den Vorschlag abzulehnen. Aber wir sind ja optimistisch.

Liebes Tagebuch!

An dieser Stelle will ich dann auch mal von dem so lange angekündigten Kurzurlaub (wie beispielsweise hier und hier) erzählen.

Die Fahrt in den – wahrlich – sonnigen Süden von Deutschland munterte uns mit fetten Schneestürmen auf der Hälfte der Reise auf … und machte alles mit Sonnenschein und bald acht Grad mehr als in Berlin sowie grünen Wiesen einiges wieder kaputt. Am selben Abend müssen wir noch feststellen, dass der Berg im Ort von Bad Tölz weiterhin für Ski- und Snowboardfahrer gesperrt ist.

Als Notlösung soll es dann also zur knapp 56km entfernten Zugspitze gehen. Doch auch die Fahrt dorthin wartet nicht mit sonderlich viel Schnee auf. Um so begeisterter sind wir, als wir schließlich auf der Alpspitze sind und Schnee die Pisten füllten – während sich alles drumherum eher braun oder grün zeigt.

Lediglich die Tatsache, dass vom Schwierigkeitsgrad her nur eine der schwierigsten Pisten als Talabfahrt (also zur Rückkehr zum Auto) offen war, zeigte, dass auch hier der Schnee nicht wirklich vor Anwesenheit strotzt.

Am Samstag geht es dann zum lange geplanten Airboarding-Kurs. Der führt uns in den benachbarten Ort Lenggries. Und nach kurzer Anmeldung sowie Einkleidung mit Knieschonern, Helm und dem sagenumwobenen Airboard geht es auch schon gleich an die Trockenübungen. Das sieht für Zuschauer schon ziemlich lustig aus.

Ist für das Heil-den-Berg-wieder-herunterkommen aber doch ziemlich wichtig. Zum Lenken gilt es wie bei vielen anderen Sportarten: Gewichtsverlagerungen. Nur dass in diesem Fall alles im Liegen stattfindet. Zum Bremsen gilt: Sich vom Board abstoßen (aber NICHT loslassen) und dann das Board querstellen. Das besitzt nämlich auf der Unterseite so eine Art Kufen. Das führt im Laufe des Tages zu den amüsantesten Purzelbäumen.

Auch das Liftfahren (besonders Schlepplift) gestaltet sich als ziemlich ungewohnt…

Nach knapp drei Stunden war dann dieser Kurs auch vorbei – endlich. Wer das noch nicht probiert hat, mag womöglich gar nicht glauben, wie ANSTRENGEND das sein kann! Bei der letzten Abfahrt reichte meine Kraft nicht mal mehr, mein Board quer zu stellen, um zu bremsen. Stattdessen wurde alles in den Schnee gebohrt, was irgendwie bremsen könnte…

Lustig wie das ganze ist, wenn man sich einmal überwunden hat, so bleibe ich doch lieber bei meinem Brett unter den Füßen und trete dem Berg oder der Abfahrt lieber “erhobenen Hauptes” entgegen. Aber gemacht haben, sollte man das schon mal! Das ist “ne rechte Gaudi”!

So. Und nachdem ich am Abend nach dem Airboarden noch mal eine Nachtfahrt (19-22 Uhr) auf meinem geliebten Snowboard absolvierte, kann ich nun nach meinen Kurzurlaub locker noch mal einen Urlaub gebrauchen und die vielen blauen Flecken und den “leichten” Muskelkater auskurieren…

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