Archiv für März, 2007

Zahnarzt

So toll und vor allem kurz sollte jeder Zahnarztbesuch verlaufen: ein nettes, freundliches Hallo mit kurzem Small Talk mit der Ärztin am “Empfang”, dann um die Ecke in den Behandlungsraum, wieder ein kurzer Small Talk, kurzes Abchecken der Zähne, ein Lob für die “gepflegte Mundhygiene”, ein erleichtertes Aufstehen vom Behandlungsstuhl, wieder kurzer Small Talk und nach nicht einmal zehn Minuten in der Praxis haben mich die Straßen von Steglitz zurück.

Auf die Plätze, fertig, …

Nach meinem gestrigen kurzen Gespräch mit meiner Diplombetreuerin im Café “il buco die Heidi” geht es also nun mit den praktischen Arbeiten los. Es ist übrigends unglaublich, wie warm es jetzt bereits um halb elf wieder ist…

Bei meinem kurzen Ausflug in den Park gestern, sind jedenfalls die ersten Skizzen für das Storyboard entstanden.

(Nun ja, es gibt schon diverse Gründe, warum ich nicht an der Hochschule der Künste angenommen wurde…)

Und heute werden die ersten Szenen probeweise schon mal aufgenommen. Ich bin neugierig, ob alles so funktioniert, wie es vorgesehen ist. Immerhin ist Großes geplant…

0-Euro-Giro-Konto für alle?

Die Commerzbank wirbt ja neuerdings (wie manche anderen Banken übrigends auch) mit ihren Giro-Konto ohne Führungsgebühren. Eigentlich eine tolle Sache, wenn man dafür nicht monatlich ein Netto-Gehalt von mindestens 1200 Euro haben müsste. Als Handwerker in Berlin beispielsweise sieht das nämlich schon ziemlich schlecht aus – selbst bei einem Fulltime-Job mit einer 38-Stunden-Woche und mehr.

Ich finde, die kostenfreien Giro-Konten sollten für all jene zur Verfügung stehen, die einen Job haben – auch wenn dabei monatlich vielleicht nur knapp 900 Euro zusammenkommen. Die haben es schließlich eher nötig, als jene, die eh schon mehr verdienen. Eine solche Bevorzugung, wie es derzeit von verschiedenen Banken gehandhabt wird, finde ich ziemlich unfair.

Mitten im März …

… lag Berlin letztes Jahr noch tief im Schnee verbuddelt. Davon gab es dieses Jahr ja fast nichts, dafür können heute schon die erste T-Shirts wieder ausgebuddelt werden und die ersten Sonnenhungrigen sind auch schon bei knapp 17 Grad im Park anzutreffen. Da mache ich mich auch gleich noch hin. Ein bisschen Sonne tanken – aber erst nach einem leckeren, frischen Salat…

Friseur

Irgendwann ist einfach mal genug. Eben habe ich meinen Mann losgeschickt, dass er sich seine Wolle auf dem Kopf mal wieder auf ein vernünftiges Maß stutzen lässt. Ich bin ein wenig nervös, wie er wohl wieder zurück kommen mag…

Fleck weg

Irgendwie besitzt mein Mann das Talent, weiße Klamotten nach nur wenigen Malen schon schwarze Ränder oder Flecken haben zu lassen. Das kann echt ganz schön nervig sein – immerhin sollen die ja wieder raus! Und wer kann dafür schon zuständig sein? Natürlich die Studentin, die ja “sonst nix besseres den Tag über” zu tun hat…

Nachdem ich jetzt schon verschiedene Fleckenmittel ausprobiert habe, dachte ich heute mal: “Werbung muss doch auch einen Sinn haben” und probierte die “Vanish Dual Power” aus. Den Fleckentferner mit dem “2-Kammer-System”!

So weit so gut. Aber das ganze richtig zu dosieren, ist schon eine Herausforderung. Aufgabe: Die beiden Flüssigkeiten sollen sich “auf dem Fleck vermischen”. Dadurch entsteht ein Schaum, der anzeigt, dass die “Fleckentferner-Formel” aktiv geworden ist. Nun ja.

Schlussendlich sind die Flecken schließlich auf dem einen Shirt zu großen Teilen, auf dem anderen leider gar nicht rausgegangen. Fazit: Der günstigere Fleckenentferner von bsp. Domol hätte es sicher auch getan und wäre einfacher in der Anwendung gewesen.

Korn unplugged

Ich gebe es gerne zu, Korn steht auf meiner Favoritenliste ziemlich weit vorn. Nicht alles ist super, aber es gibt wirklich viele gute Lieder – mit Teils ordentlich Pfeffer.

Aber es gibt halt so ein paar Sachen, die sollte man einfach nicht machen. Darunter fällt beispielsweise ein unplugged-Konzert, wenn man Musik wie Korn macht – wie gestern abend bei MTV unplugged zu sehen. Gut, gerade für diesen Gig wurden Songs der eher ruhigeren Gangart gewählt, dennoch wirken sie allesamt ziemlich “kraftlos”. Und auch bin ich der Meinung, dass Amy Lee, Sängerin von Evanescence, nur bedingt zur Stimme von Korn (Jonathan Davis) passt.

Das ist zwar alles wieder nur Geschmackssache und auf dem Poll der Korn-Seite scheint die Mehrheit von diesem Experiment tatsächlich angetan, ich für meinen Teil bin enttäuscht. Sehr schade. Aber es gibt halt so Dinge…

Das Boot – Die Dritte

Nachdem das Wochenende aus nichts anderem als früh aufstehen und Umzugkartons schleppen bestanden hat, sollte und musste gestern abend noch ein wenig am Boot gearbeitet werden.

Das Feinschleifen des Deckes stand an, damit auch hier die erste Lackschick aufgebracht werden kann.

Ich finde, das Ganze nimmt schon ganz nette Formen an…

Das Prinzip “Studium”

Vorhin fand sich für mich die Gelegenheit mit einer ehemaligen Studentin zu reden, die wiederum einen ganz anderen Studiengang belegt hatte. In diesem Gespräch konnte ich feststellen, dass nicht nur in meinem Studium alles mögliche angekratzt wird aber nichts wirkliche Vertiefung findet. Ob ich mich da jetzt besser fühlen sollte? Das komplette Prinzip “Studium” finde ich dadruch schon in Frage gestellt – zumindest, was ich mir darunter immer vorgestellt hatte…

Das Boot – Die Zweite

Gestern abend stand mal wieder einmal mehr ein Besuch bei der aktuell liebsten Nebenbeschäftigung an: dem Boot “Jacky”. In den letzten Tag sind jetzt mittlerweile fünf Schichten Lack auf das Überwasserschiff* aufgetragen worden. Sieht richtig schick aus – wenn ich das Handy überzeugen kann, die Bilder mal auf meinen PC freizulassen, zeige ich euch das gerne.

Gestern wurden die groben Schleifarbeiten an Deck beendet und heute ist noch das Feinschleifen angesagt, damit – auch heute – noch im Anschluss das Deck seine erste Lackschicht bekommen kann.

Ich sage euch, ich bin heilfroh, wenn das alles wieder vorbei ist…

* Kleine Bootslehre: Das Überwasserschiff ist der Teil des äußeren Rumpfes, welches sich nicht dauerhaft im Wasser befindet.

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