Archiv für März, 2007

Zäh und holprig

Lasst mich mal zu meinem gestrigen Kino-Abend mit dem “Ghost Rider” und Nicolas Gage kommen.

Gut, der Film ist eine neuerliche Umsetzung eines Comics und daher darf nicht viel Tiefgang erwartet werden. Aber doch wenigstens eine in sich schlüssige Geschichte oder erwarte ich da zu viel?

Der Film hatte ein paar amüsante Highlights, die jedoch schnell von der doch sehr zähen und leicht nervigen Liebesgeschichte genauso erdrückt werden wie von dem Kampf, den der Ghost Rider zu führen hat. Der Showdown ist wenig beeindruckend und lustig in den Film eingestreute Charaktere, die scheinbar an Bedeutung haben, verschwinden genauso schnell wieder im Nirvana, wie sie aufgetaucht sind.

Mehr will ich gar nicht erzählen. Die Effekte sind gut, die Schauspieler auch. Die Grundidee des Films ist klasse, die filmische Geschichte jedoch zäh, holprig und irgendwie … ungerade.

Massaker

Warum muss eigentlich jeder Tierarzt-Besuch mit meinem mittlerweile fast sieben-jährigen Kater in einem halben Massaker enden? An seinen “besten” Tagen müssen ihn umsichtig ZWEI STARKE Männer halten, um nicht selbst dabei zerfleischt zu werden! Heute musste ich allein hin – die arbeitende Gesellschaft ist ja schließlich … na ja … arbeiten halt.

Erster Anlauf, erste Kriegsverletzung, Erste Hilfe mit Pflasterversorgung, anschließend 15 Minuten versuchen, den Kater unter dem Schrank hervorzuholen. Zweiter Anlauf, Kater stürzt dabei mit der noch verbliebenden Hälfte des Transportkorbes vom Tisch…

Dabei sollte der Kollege einfach nur ein Antibiotikum gespritzt bekommen. Aber gut, der Tierarzt ist jung – und was sein Vater schon längst wusste, hat er jetzt sicher auch begriffen: Für den Kater gibt man lieber alles mit und hält ihn sich so gut es geht aus der Praxis. ;-)

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