Geburtstagsfeiern
- April 30th April 2007
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Der Kühlschrank ist nie so voll wie am Tage des Einkaufs für die Feier sowie noch ein paar Tage danach. Fühlt er sich endlich auch mal irgendwie gebraucht…
Archiv für April, 2007
Der Kühlschrank ist nie so voll wie am Tage des Einkaufs für die Feier sowie noch ein paar Tage danach. Fühlt er sich endlich auch mal irgendwie gebraucht…
In Berlin ist es wie mit den Losen auf den Rummeln, man weiß nie, welche Art von Busfahrer man heute zieht.
Beispielsweise gestern. Da fährt ein Busfahrer einfach los (und weiter!) als ich grad die Tür im unteren Teil des Busses erreiche und ihm sogar noch entgegen werfe, dass ich hier aussteigen wolle. Der guckt mich aber nur groß durch den Rückspiegel an und fährt mit aller Seelenruhe weiter. Wenigstens war es schön warm. Da hat sich das so voll gepackt wenigstens auch gelohnt…
Heute dagegen: Ich sehe wie der Bus die Haltestelle in knapp 50 Metern anfährt und fange an zu sprinten (der nächste käme erst 20 Minuten später). Doch kurz bevor ich da bin, fährt er auch schon wieder an. Heute jedoch habe ich das Glück und der Bus stoppt noch mal extra für mich…
Am Wochenende war es denn also soweit. Die Dreharbeiten für die Diplomarbeit sollten stattfinden. Am Freitag ging es bereits mit meiner Mit-Diplomandin zu meinen Großeltern (etwa 20km von Frankfurt Oder entfernt). Dort ließ sich für unser Konzept die passende Wildwiese finden. Das erste große Hightlight an diesem Tage.
Unser Hauptdarsteller traf erst am Samstag ein. Sein Motorrad – ebenfalls für den Film vorgesehen – war noch nicht startklar. Am Samstag dann die große Enttäuschung: Das Motorrad würde nicht fertig werden. Er würde gefahren werden. Die Motivation auf dem Tiefstpunkt.
Als die Zeit für seine Ankunft näher rückt, ein Blick aus dem Fenster. Ja, da hinten kommt was. Ähm … nur ein Scheinwerfer? Ein Motorrad?! UNSER DARSTELLER?!
Aber ich kann sagen, auch mit einem geliehenen Motorrad kann man sehr gut arbeiten. Vielleicht sogar viel besser, weil sie sogar noch viel schicker und sportlicher als das geplante in den Film passt? Diese Überraschung ist definitiv gelungen!
Also konnten schließlich an dem Wochenende doch noch alle Szenen und Einstellungen aufgenommen werden. Klasse Wetter mit Sonne und wenig Wind. Eine fantastisch grüne Wiese. Und Panoramen mit weit und breit keinen Häusern. Es hätte wirklich kaum besser laufen können!
Ausschnittsweise seien mal diese drei Bilder von verschiedenen Szenen gezeigt:
Es gibt einen gewissen Zusammenhang zwischen den hier gefilmten Einstellungen. Wem fällt etwas daran auf?
Und ach ja: Natürlich haben wir dennoch mindestens eine wichtige Einstellung vergessen zu drehen! Es wäre ja sonst auch viel zu perfekt und am Ende zu einfach gelaufen…
Vielleicht mag sich der eine oder andere wundern, warum hier aktuell nicht so viel passiert – so manchem fällt es sicher nicht einmal auf. Nun, die Vorbereitungen für die Dreharbeiten am Wochenende sind in vollster Planung. Organisation. Catering. Requisite. Ausrüstung. Bloß nix vergessen! Bis jetzt spielt das Wetter ja mit – aber das interessiert mich im Endeffkt dann wirklich erst Samstag und Sonntag.
In den letzten Tagen habe ich mir dann auch mal den einen oder anderen Film von Hitchcock angeschaut, dem “Meister der Angst” der Mitte des letzten Jahrhunderts. Grund hierfür: eigenes Interesse sowie mein Diplom. Und ich muss feststellen, dass allein der Stil der Filme doch eine ganz andere ist als sie heute gedreht werden würden.
Beispielsweise fand ich “Cocktail für eine Leiche” (1948) total spannend, auch wenn sich fast der gesamte Film innerhalb einer Wohnung abspielt. Nur die Auflösung am Ende war – für heutige Verhältnisse – extrem schwach.
Ungewöhnlich auch in “Psycho” (1960), dass der Film nacheinander eigentlich aus drei Perspektiven erzählt wird. Jeder setzt die Geschichte dort fort, wo der letzte aufgehört hat. Die letzte Szene mit Norman Bates war ganz fantastisch, doch auch hier wäre die Auflösung (ein Psychologe erklärt das Verhalten von Bates und wie es dazu kam) heute nicht mehr denkbar. Die Neuverfilmung habe ich leider noch nicht gesehen. Folgt aber!
Und dann zu dem Klassiker “Die Vögel” (1963). Das ist die seltsamste aller Geschichten, die auch keine wirkliche Erklärung oder Begründung liefert – warum natürlich die vielfältigsten Interpretationen im Umlauf sind. Aber der Film ist dann einfach irgendwann zu Ende.
Sehr amüsant finde ich dann immer die Hintergrund-Informationen dazu. Beispielsweise war in “Psycho” die erste Toilettenspülung in einem amerikanischen Film zu sehen und zu hören. Und die berühmte Duschszene wäre beinahe den Zensoren zum Opfer gefallen. Eine Szene, die hier vielleicht zwei Minuten ausmacht und in der heutigen Verfilmung sicher mindestens doppelt so lang ausfallen würde…
So mancher scheint den ausgelassenen Frühling nicht zu missen und sich stattdessen nach dem kurzen Winter in den frühen Sommer zu stürzen. Temperaturen um 25 Grad laden zum Sonnenbaden ein. In den letzten Tagen kein Regen. Alles ganz fantastisch – für die Sonnenanbeter.
Am Wochenende nun stehen endlich die Filmaufnahmen für die Diplomarbeit an – eigentlich waren sie schon für letztes Wochenende geplant, aber die Kamera war frühzeitig schon von jemanden anderes reserviert. Die Zeit läuft und das Wetter passt super zum Plan und der Idee des Filmes. Alles bestens.
Könnte man meinen. Wenn nicht für das Wochenende (mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit) Regen angesagt wäre. Ist ja wieder klar! Wenn es regnet, fallen die Aufnahmen ins Wasser. Es ist ungewiss, wann wir die Kamera erneut bekommen und außerdem sieht es zeitlich die nächsten Wochenenden schlecht aus – auch mit unserem Darsteller.
Würde ja mal wieder perfekt passen.
Aber gut, noch ist es ja nicht soweit.
Abwarten…
Vor einer Weile klagte ich, dass mein pflanzentötendes Monster meine Rose fraß. Und nun sehet euch einmal dieses hier an:
Nein, ich habe mir keine neue Rose gekauft. Und nein, das ist auch kein Bild von irgendwo her. Das ist mein kleines Röslein! Mit einem in Essigwasser getauchten Lappen um den Blumentopf vor dem Katzentier gerettet. Manchmal ist halt doch gut, dass die Tierchen ein so viel besseres Riechorgan besitzen…
Heute mal bei volle kanne auf ZDF reingeschaut und wieder einmal etwas gelernt. Der Kölner Anwalt Dr. jur. Ralf Höcker stellt sein Buch “Lexikon der Rechtsirrtümer” vor (wovon es bereits auch ein zweites Buch gibt). Er versucht damit, mit den landläufigen Irrtümern und Halbwahrheiten aufzuräumen, die aus Eigeninteresse von verschiedenen Seiten unter das Volk gestreut wurden.
So besteht gar keine Mitführpflicht eines Personalausweises zu jeder Zeit. Es muss nicht mal ein Personalausweis existieren, wenn ein gültiger Reisepass zu Hause liegt. Etwas ganz neues für mich, hat man mir doch seit ich 16 bin gepredigt, den stets bei mir zu führen.
Auch interessant ist, dass bei einem Auszug aus einer Mietwohnung die Wände weder weiß gestrichen noch mit Rauhfaser tapeziert werden müssen. Jede andere gedeckte Farbe und nicht zu schrille Tapeten sind gestattet – ein Gerichtsurteil befand eine blau-weiß marmorierte Tapete (oh, welch ein Graus!) als zulässig!
Und da sage mal noch jemand, die öffentlich-rechtlichen würden nichts interessantes bringen – aber ob da wirklich was dran ist? …
Gestern abend ging es kurzfristig mit einigen anderen in die Abend-(na, eher Nacht-)vorstellung von 300 ins Cinestar Cubix am Alexanderplatz. Sechs Personen, davon fünf Studenten…
An der Kasse ging es nun los, zu sortieren, wer bekommt Studentenrabatt wer nicht. Einer von uns kommt von einer “fortschrittlicheren” Hochschule und kann bereits mit einer Chipkarte als Studentenausweis aufwarten. Bei der ist alles auf dem integrierten Chip gespeichert: die Hochschule, an der derjenige immatrikuliert ist, im wievielten Fachsemester er sich befindet und so weiter. Die meisten anderen halten noch einen Lappen von Papier in der Hand, auf dem alle diese Informationen aufgedruckt sind.
Nun darf man einmal nicht schlecht staunen: Diese Chipkarte wurde nicht als gültiger Studentenausweis anerkannt! Darauf wäre ja nicht zu erkennen, wie lange und ob überhaupt derjenige noch Student sei!
So viel zur “fortschrittlichen Stadt Berlin”…
Aber kommen wir lieber zu dem Film. Die Geschichte gibt wirklich nicht sonderlich viel her, ist aber bildgewaltig und ganz fantastisch inszeniert. Die “Kraft” aus dem Trailer kann der Film zwar nicht komplett halten, ist aber bei einer Spiellänge von 116 Minuten nicht anders zu erwarten. Tut dem auch keinen Abbruch und ist sehr interessant – wenn auch meiner Meinung nach weniger spannend.
Das klingt jetzt vielleicht ein wenig zwiegespalten. Aber kurzum: Ein wirklicher Hingucker mit überschaubarer Geschichte, klasse Effekten und richtig guter Inszenierung. Wie meinte der Barkeeper aus der Cocktailbar, in der wir noch vor dem Film waren: “Ein richtiger Männerfilm”.
Jetzt würde mich nur noch interessieren, ob die Perser die Spartaner damals doch noch besiegt haben…