Gestern abend ging es kurzfristig mit einigen anderen in die Abend-(na, eher Nacht-)vorstellung von 300 ins Cinestar Cubix am Alexanderplatz. Sechs Personen, davon fünf Studenten…

An der Kasse ging es nun los, zu sortieren, wer bekommt Studentenrabatt wer nicht. Einer von uns kommt von einer “fortschrittlicheren” Hochschule und kann bereits mit einer Chipkarte als Studentenausweis aufwarten. Bei der ist alles auf dem integrierten Chip gespeichert: die Hochschule, an der derjenige immatrikuliert ist, im wievielten Fachsemester er sich befindet und so weiter. Die meisten anderen halten noch einen Lappen von Papier in der Hand, auf dem alle diese Informationen aufgedruckt sind.

Nun darf man einmal nicht schlecht staunen: Diese Chipkarte wurde nicht als gültiger Studentenausweis anerkannt! Darauf wäre ja nicht zu erkennen, wie lange und ob überhaupt derjenige noch Student sei!

So viel zur “fortschrittlichen Stadt Berlin”…

Aber kommen wir lieber zu dem Film. Die Geschichte gibt wirklich nicht sonderlich viel her, ist aber bildgewaltig und ganz fantastisch inszeniert. Die “Kraft” aus dem Trailer kann der Film zwar nicht komplett halten, ist aber bei einer Spiellänge von 116 Minuten nicht anders zu erwarten. Tut dem auch keinen Abbruch und ist sehr interessant – wenn auch meiner Meinung nach weniger spannend.

Das klingt jetzt vielleicht ein wenig zwiegespalten. Aber kurzum: Ein wirklicher Hingucker mit überschaubarer Geschichte, klasse Effekten und richtig guter Inszenierung. Wie meinte der Barkeeper aus der Cocktailbar, in der wir noch vor dem Film waren: “Ein richtiger Männerfilm”.

Jetzt würde mich nur noch interessieren, ob die Perser die Spartaner damals doch noch besiegt haben…