Nach dem Kinostart am letzten Donnerstag, war dann gestern auch mein Tag. “Fluch der Karibik 3“. Nach einem spektakulären und phantastischen ersten Teil und einem zwar unterhaltsamen, aber doch schon teils langgezogenen zweiten Teil, war ich dem neuen Teil recht skeptisch gegenüber.

Die Teile 2 und 3 wurden simultan gedreht, da ihre Geschichten zusammengehören. Bei einem bereits langen zweiten Teil und dann noch mal einem fast dreistündigen dritten Teil kann man ob des Inhaltes der Geschichte schon ein wenig zweifelnd sein. Was will man wirklich interessantes in so viel Zeit erzählen? Schon in Teil zwei war so viel Klamauk und die fast 15-minütige Duell-Szene hätte auch nicht sein müssen – auch wenn sich die Macher damit brüsten, dass sie damit die längste Duell-Szene der Geschichte gedreht hätten.

Ich muss allerdings zugeben, dass auch der dritte Teil sehr unterhaltsam ist. Die Geschichte entwickelt sich die erste Stunde kaum merkbar, dass bereits 90 Minuten rum sind. Dann ist Pause angesagt – irgendwie mitten in einem Satz. Sowas können echt nur Kinos…

Danach wird es schon etwas schwieriger. Ob es an der Uhrzeit liegt oder dann doch an dem Film? Nun, dass muss ich in einer späteren DVD-Version erneut ausprobieren. Die Auflösung des Schlusses ist eigentlich das einzige, dass mich an dem Film wirklich stört. Er ist so offen, wie man eine Geschichte nur gestalten kann und gleichzeitig derart kitschig und mit dem leicht verstörenden Floh im Ohr, Teilaspekte davon doch schon zu kennen …

Denen im Kino, die sich wundern, warum beim Abspann das Licht nicht angeht, sei gesagt, “Bleibt mal ruhig sitzen!” Einer dieser kitschigen Schlussszenen ist mitten in den Abspann gepackt – den ich natürlich komplett verpasst habe und man mir nachträglich erzählen musste. Verpasst, habe ich aber nicht wirklich etwas…

Sumasumarum: Ein wirklich gelungener Teil für eine Trilogie, wenn auch mit schwachen oder zumindest schwächelndem Ende.