Archiv für Mai, 2007

Im Griff

Ich wage mich gelegentlich zu fragen, ob das Diplom mich nicht vielleicht ein wenig zu sehr im Griff hat. Wenn man sich dieses Bild anschaut, ist das sicherlich als komplett abwegig einzustufen…

Zuviel Input

Nach der Kritik in der gestrigen Besprechung habe ich dann noch angefangen, mir diverseste Videoclips anzusehen. Empfehlung meiner Betreuerin waren Manson und Billy Talent mit “Fallen Leaves“.

Dabei finde ich Manson jedoch gar nicht als passenden Vergleich, weil seine Musik viel abgefahrener ist als die, die in meinem Clip Verwendung findet. Wenn man sich allein den Clip zu “The Beautiful People” anschaut, kann man sich danach in der Klappse melden. Das ist echt zu viel. Aber auch das Video zu “Fallen Leaves” finde ich weder besonders bemerkenswert noch vergleichbar.

Dagegen habe ich mir mal zu Ill Nino ein paar Sachen angeschaut. Darunter den Clip “This is War“, wobei keine Nebengeschichte zu sehen ist, sondern ausschließlich die Band in einem Studio gezeigt wird. Das bietet weit mehr Anregungen. Auch interessant sind “My Last Serenade” von Killswitch Engage, “This Time’s for real” von Ill Nino sowie “The Memory Remains” von Metallica.

Danach hatte ich meinen Kopf dermaßen voll mit Videoclips und Ideen für den eigenen, dass ich die halbe Nacht nicht richtig schlafen konnte. Ganz klasse.

Auf dem Prüfstand

Heute steht einmal mehr ein Treffen mit meiner Diplombetreuerin an. Die ist freiberuflich in dem Job unterwegs, den ich mir als Themengebiet für meine Arbeit ausgewählt hat. Das hat natürlich unglaubliche Vorteile. Beispielsweise hat die Frau dann Ahnung von dem, was sie erzählt. Während meines Studiums bin ich dagegen schon häufiger Dozenten und Professoren begegnet, von denen man das nicht unbedingt behaupten kann…

Nachteil an der Geschichte ist aber auch, dass sie natürlich sofort sieht, wenn etwas absolut nichts taugt. Und heute muss ich ihr meine drei kleinen Sequenzen, die ich in den letzten Tagen so mühevoll geschnitten habe, präsentieren. Ich bin ein wenig nervös, wie ihre Kritik ausfallen wird.

Aber bevor ich in die Höhle des Löwen gehe, wird mit meiner Mitdiplomandin erstmal in der Mensa ordentlich gefuttert. Gibt es mal was vernünftiges nach wochenlangem “Studentenfutter” zu Hause…

Nützliches gelernt

Gerade bin ich dabei für den Film meiner Diplomarbeit eine bestimmte Sequenz zu schneiden. Bei der geht es darum, dass der Hauptdarsteller rockig zu einer Musik mit der Gitarre in der Hand abgeht. Ich bin ganz angetan, dass ich während dieser Zeit des Diploms auch tatsächlich noch einige nützliche Dinge lerne. Schade nur, dass das manchmal auch so ganz banale und offensichtliche Dinge sind wie “wenn ich jemanden zu rockiger Musik abgehen lassen möchte, sollte ich auch rockige Musik beim Dreh abspielen, damit der Darsteller eine Richtlinie hat”. Das ist besonders dann praktisch, wenn ich den Originalton im fertigen Film sowieso nicht brauche.

Wirklich gut, dass ich das gelernt habe. Schade, dass das mal wieder so spät ist…

Leihfrist

Wie schnell so die Zeit vergeht, merkt man zuweilen auch daran, wenn sogar die Leihfrist für eine Verlängerung ausläuft. So jetzt mit zweien meiner Bücher aus der Bibliothek, die ich nun zurückgeben darf, da sie nur zweimal online verlängert werden dürfen. Nur gut, dass ich da heute noch mal nachgeschaut hab. Hätte ich ja prompt verpennt. Schade nur, dass dann ein weiteres Buch mittlerweile reserviert ist und zusätzlich zurück muss. Das Buch habe ich noch nicht mal durch. Die Zeit rennt einfach viel zu sehr…

Geizgeil

Zumindest wirbt Saturn mit einem ähnlichen Spruch. Doch sind hier die Preise in den allermeisten Fällen doch höher als beispielsweise bei Mediamarkt – jetzt mal abgesehen von den Angeboten vielleicht.

Ich dachte mir dann stets, dass die höheren Preise dann zumindest mit einem mehr an Service ausgeglichen würden – auch wenn ich in dieser Hinsicht ebenfalls des öfteren schon eines besseren belehrt worden bin – wäre das schon ok. Aber erst gestern wieder habe ich bestimmt eine geschlagene halbe Stunde gewartet bis (1) mir einer von zwei Mitarbeitern zur Verfügung stand, weil er vor mir noch ein paar weitere Kunden abfrühstücken musste und (2) mein Wunsch nach dem “unter Strom setzen” eines technischen Gerätes erfüllt wurde, bei dem ich mir Handhabung, Menüführung etc anschauen wollte.

Es kommt nicht oft vor, dass ich irgendwas von Mitarbeitern eines Ladens möchte. Aber ich erinnere mich doch, dass ich bisher fast immer in einem gewissen Konkurrenzgeschäft schneller an Hilfe gekommen bin. Jetzt stellt sich für mich die Frage: Womit rechtfertigt Saturn eigentlich seine doch höheren Preise?

So. Und wer sich jetzt noch fragt, warum ich denn zu Saturn gehe, wenn da der Service nicht so der schnellste ist: Nein, nicht nur, damit ich jetzt hier schimpfen kann. Leider gab es nur dort (in näherer Umgebung) eben jenes Gerät, dass ich mir anschauen wollte…

Dafür habe ich mir gestern dann wenigstens noch das Korn unplugged Album zugelegt. Und das nicht bei Saturn…

Die Arbeit ruft!

So ist das. Wenn man zu viel Zeit und nix zu tun hat, ändert man halt kurzerhand so eben das Aussehen des Blogs. Ist nun einmal wichtig und geht vor!

Nun, es ist viel eher so, dass nach drei Stunden Rohmaterial von unseren Aufnahmen von vor ein paar Wochen durchschauen, ich einfach mal eine Auszeit brauchte und irgendwie … nun ja … war dann halt der Blog dran. Erfreulicherweise konnte ich gestern schon die erste Szene bzw. korrekterweise Sequenz unseres Filmes fertigstellen. Fehlen jetzt “nur noch” vier weitere größere Sequenzen sowie zwei kleine und schlussendlich noch alles zusammenbauen… Nun ja, hab ja noch 54 Tage… *erste leichte Panik bekommend*

NIN bereits zu Hause!

Ich habe hier ja schon mehrfach erzählt, wie toll ich den neuen Frank Miller Film “300” finde. Und auch nachdem ich ihn gesehen habe, bleibe ich dabei, dass er unheimlich klasse ist!

Heute habe ich auf 3sat sogar erfahren, dass die aufwändigen Wasseranimationen nicht aus amerikanischen Landen sondern von “hier” – aus München – kommen.

Was mich an diesem Film von Anfang an aber in seinen Bann gezogen hat, ist der Soundtrack des Trailers. Von Nine Inch Nails. Und nun entdecken wir voller Zufall eben jenes Stück “Just like you imagined” auf dem Album “The Fragile” von NIN, dass wir selbst hier zu Hause haben – und doch seit ewigen Zeiten nicht mehr seinen Weg zum CD-Player gefunden hat…

Nummer 23

Gestern im Kino zur Spätvorstellung. Ein Film, der schon fast wieder aus den Kinos raus ist und nur zu solch unmenschlichen Zeiten läuft. 23:15 Uhr mitten in der Woche. Der Film: Nummer 23. Eine phantastische Reise durch die Psyche eines scheinbar harmlosen Mannes, der wiederum in der Welt eines Buches gefangen ist, von der er glaubt, es sei seine eigene und erzähle sein Schicksal.

Der Film hat einen phantastischen Stil. Man beachte einfach mal, wo alles die Farbe “blutrot” auftaucht – auch in Einstellungen, wo sie einem nicht gleich entgegen springt. Die Farbe ist (unterschwellig) ebenso präsent wie die Zahl 23 für den Hauptcharakter.

Eine spannende Geschichte, die mich von anfang an gefesselt hat. Lediglich der Abschluss nach dem Höhepunkt, der Auflösung des Rätsels um das Buch selbst, ist etwas fad. Hier scheinen die pfiffigen Ideen ausgegangen und damit auf die übliche Wink-mit-dem-Zaunpfeil-Darstellungen eines “nichts ist Schicksal, ich entscheide selbst” zurückgegriffen worden. Wirklich schade. Insgesamt aber durchaus empfehlenswert.

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