Archiv für Juli, 2007

Der Fuchs im Eisstadion Wilmersdorf

Der Fuchs ist zwar nicht das offizielle Maskottchen vom Horst-Dohm-Stadion (auch Eisstadion Wilmersdorf), dennoch treibt sich dort (zumindest) ein kleines Pärchen herum. Zumeist sieht man ihn bei der eigenen Ankunft nur auf der anderen der Bahnen davon huschen. Zahm ist er also nicht.

Heute jedoch blieb er einfach auf der Bahn sitzen. Selbst lautes Rufen/Reden und das Stampfen mit den Skates unter den Füßen ließ ihn anfänglich kalt. Erst als wir ihm noch ein gutes Stück näher kommen (so auf 15-20m), macht er sich auf, huscht durch die Zaunabsperrung und legt sich dahinter in das Gebüsch. Das “Huschen” ist aber leider nur ein Humpeln. Das Tierchen muss eine unangenehme Begegnung mit einem Auto (oder vielleicht einem freilaufenden Hund) gehabt haben.

Was tun in dieser Situation. Vorab: Beobachten. Wenn sich der Fuchs dann auch nicht rührt? Nun, Hilfe holen. Aber wen ruft man an? Ich sage nur: NICHT DIE POLIZEI! Die kommen lediglich vorbei, um das “arme Tier” von seinem Leiden zu befreien – EGAL was es hat… Das musste ich heute lernen.

Und damit ich (und auch ihr womöglich) beim nächsten Mal nicht so unwissend dastehe:

  • Tierrettungsdienst: (0800) 853 853 0
  • Notfallnummer der Aktion Tier: (030) 30 10 – 31 / -36

    (Wie gut oder zuverlässig diese Dienste sind, mag ich jetzt noch nicht beurteilen. Das mache ich, wenn das nächste Mal dann unerwartet eine Rechnung im Briefkasten liegt, weil sie dann doch nicht kostenfrei waren und durch Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert werden…)

Wenn morgen der Fuchs wieder da sein sollte und weiterhin unter den lebenden weilt (er sah leider nicht mehr sonderlich fit aus), werde ich sicher diese Nummer rufen und nicht die Polizei.

Wie sozial sind eigentlich Füchse? Nachdem die Polizei den Fuchs erfolgreich verscheucht hatte (sie hatten wohl selbst keine Lust, ihn zu erschießen), kehrte er später an die selbe Stelle zurück und war dann in Begleitung eines zweiten Fuchses. Der sich scheinbar sehr führsorglich um das verletzte Tier gekümmert hat (machte ihn darauf aufmerksam, wenn die seltsamen Skater wieder vorbeirauschten und blieb auch immer mit einem wachsamen Auge in der Nähe des anderen Fuchses)…

BBC und Narnia

Die “Chroniken von Narnia” von C.S. Lewis sind beinahe so alt wie “Der Herr der Ringe” von J.R.R. Tolkien und obwohl die Geschichten schon mehrfach verfilmt worden sind, ist sein Pendant doch scheinbar immer ein wenig erfolgreicher gewesen. Dabei ähneln sich die Geschichten doch in ihrem Kern.

Aber zurück zu Narnia. Bereits 1988 nahm sich BBC der Verfilmung als Triologie an. Ich habe aktuell die Gelegenheit, mir diese Werke anzusehen. Und sie sind doch ganz anders umgesetzt als sie das heute würden. Teilweise mit absoluten Charme, teilweise … nun ja. In der heutigen Zeit von 3D-Animation und manipulativer Nachbearbeitung ist man doch ganz anderes gewohnt.

Sehr charmant finde ich, wie die Fabelwesen umgesetzt sind, die sie einfach nicht anders realisieren konnten. Dazu zählen die Greifen und fliegenden Pferde. Die wurden einfach mal per Hand hineingezeichnet!

Wovon ich allerdings gar nicht so angetan bin, ist die Realisierung der Biber und der Wölfe. Damals für eine “Billig”-Produktion eines Fernsehsenders aber sicher nicht besser zu lösen, sind diese wichtigen Charaktere einfach Menschen in Kostümen. Die Kostüme sind gar nicht so schlecht gemacht. Aber es sind halt Kostüme. Die Tiere sind damit so groß wie die Menschen (logisch) und bewegen sich dabei sehr seltsam.

Auch das Zaubern der weißen Hexe ist bei weitem nicht so eindrucksvoll wie es heute wohl wäre. Aber damals war das sicher ein ziemlicher Hingucker! Einfach per “Stoptrick” umgesetzt.

Und wer sich bei der Neuverfilmung des Werkes über das Erscheinen des Weihnachtsmannes aufgeregt hat, sollte sich diese Version lieber nicht angucken. Der taucht hier nämlich auch auf. Und dann auch noch komplett in rotem Umhang, weißem Rauschebart und einem grünen von Rentieren gezogenen Schlitten. In der Neuverfilmung tauchte er wenigstens leger in “Zivil”kleidung auf.

Sumasumarum: Für heutige Erwartungen und Erfahrungen nicht mehr der Renner. Für das junge Publikum womöglich aber durchaus noch immer ansprechend und mitreißend. Und wer interessiert an den Veränderungen ist, die das Medium “Film” und “Visual Effects” in den letzten Jahren durchgemacht hat, sollte ebenfalls mal einen Blick hineinwerfen.

Ein neues Blümchen

Vor einer Weile erzählte ich von meiner kleinen Rose – dem Valentinsgeschenk meines Freundes. Nach dem ersten Aufschwung ist sie dann aber doch sang- und klanglos eingegangen. Genauso wie ihre Nachfolgerin, die ich testweise einfach mal in Seramis getopft hatte. Das hatte ihre Abschied womöglich noch etwas mehr beschleunigt. Rosen wollen also einfach nicht bei mir.

Dafür hatte ich letztens Verstärkung geholt, die mittlerweile in jedem Blumenladen zu kaufen ist. Die habe ich auch in Seramis getopft (hatte irgendwie dann so einen Anfall und fast alle umgetopft…). Und (noch) hält sie sich wacker und hat sogar schon einen neuen Satz Blüten bekommen. Hier in meiner(!) Wohnstube!

Bleibt abzuwarten, was passiert. Übrigens scheint das Monster des Hauses an dem orangen Krümelzeugs wesentlich weniger Interessiert zu sein als an der altmodischen Blumenerde…

Stöckchen

Nun hat der Wurfarm eines Bloggers zugeschlagen und mir ein weiteres Stöckchen zugeworfen. Sein Inhalt sind zum einen Regeln und zum anderen Fakten. Klingt nicht so arg ansprechend. Aber schauen wir mal. Zunächst die Regeln:

  • Jeder, der das Stöckchen beantwortet, listet acht Fakten über sich selbst auf.
  • Der das Stöckchen zugeworfen bekommt, übernimmt die Regeln mit in den Beitrag.
  • Man wirft das Stöckchen an acht weitere Personen.
  • Letztendlich schreibt man diesen Personen einen Kommentar, wenn sie den Stöckchen-Beitrag veröffentlicht haben.

Und nun zu den Fakten:

  • Ich fotografiere gern, habe aber meistens gar keinen Fotoapparat dabei.
  • Weil das Wetter diesen Sommer so fürchtlich unbeständig ist, habe ich den Fotoapparat sogar noch seltener dabei…
  • Ich pflege meine heimischen Pflanzen gern mal zu Tode, glücklicherweise aber nicht meine Katzen.
  • Die könnte ich aber umbringen, wenn sie sich mal wieder an meiner Lieblings(noch-am-Leben)Blume vergreifen!
  • Eigentlich mag ich den Winter viel mehr als den Sommer. Besonders wenn es schneit und den Schnee an sich.
  • Ich mag Wasser-Sport nicht sonderlich, dafür alles in luftigen Höhen mit weißem Naß unter den Füßen!
  • Ich fahre gern Auto – wenn auch nicht viel. Und kenne wahrlich schon den zweiten Gang!
  • Lieber fahre ich im Sommerurlaub in den Norden in den skandinavischen Raum als in den Süden an die Küste eines überhitzen Touristenortes.

Und nun beginnt der schwierige Teil: Acht Personen herausfinden, denen ich das Stöckchen weiterreichen kann. Probieren wir es doch mal. Damit werfe ich das Stöckchen also weiter an die Blogger von Mein geliebtes Weib, mherrn, bartos, Weitestgehend Harmlos, Sealounge Diary, tod eines zu mittag speisenden und schließlich die mir (noch) unbekannten LangweileDich.net und sickgirl.

Jones & Ford

Nein, das ist keine neue Automarke und auch keine Werbeagentur. Könnte es aber sicherlich sein. Stattdessen bin ich jedoch einmal mehr bei Indiana Jones 4 angekommen. In einem weiteren Clip zu den Dreharbeiten dieses späten Nachzüglers ist Papa Ford tatsächlich zu sehen. Also keine Ente. Als betagter Indiana Jones bestreitet Harrison Ford tatsächlich den vierten Teil der Saga…

Und damit ist die …

Diplomarbeit abgegeben!
FERIEN!

Kampagne der S-Bahn

Ich denke mal, jeder, der zumindest gelegentlich S-Bahn in Berlin fährt, wird die Kampagne der S-Bahn bereits entdeckt haben. Läuft ja auch schon eine Weile.

Sie soll helfen, dass die Bahnen weniger Schaden hat durch Beschmierungen, Sitze zerritzen und halt Glasscheiben zerkratzen. Mich persönlich würde interessieren, ob das bei der angestrebten Altersklasse überhaupt eine Wirkung erzielt…

Empfehlungen

Schaut man heut so aus dem Fenster, kann man sich kaum vorstellen, dass das Wochenende wirklich schön werden soll. Sollten sich die Wetterfrösche dennoch geirrt haben, gibt es doch einige Ausflugsziele, die man stattdessen in Angriff nehmen könnte.

Im Museum für Kommunikation in Berlin läuft derzeit eine Wanderaustellung. “Die Roboter kommen!” Zu sehen bekommt man die verschiedensten Roboter, die im Laufe der Zeit in der Robotik entwickelt worden sind. Insekten-ähnliche Roboter, menschlich aussehende Roboter. Roboter für die Industrie, den Spielspaß und auch die Medizin. Noch bis zum 2. September läuft die Ausstellung.

Wem das zuviel der Technik ist, der kann auch in das Naturkundemuseum Potsdam gehen. Dort läuft noch bis zum 31. August die Sonderausstellung “In der Spur des Menschen – Biologische Invasionen“. Es sind mehr als 2000 Tier- und Pflanzenarten bekannt, die hier bei uns gar nicht heimisch sind. Die Ausstellung stellt einige dieser Arten vor, die uns teilweise sogar schon sehr bekannt sind und von denen wir vielleicht gar nicht gedacht hätte, dass sie überhaupt nicht von hier sind. Welche Auswirkungen haben ihr Hiersein auf die heimische Fauna? Der amerikanische Nerz, auch Mink genannt, füllt nur die Lücke des hier fast ausgerotteten europäischen Nerz. Aber wie sieht das in anderen Fällen aus? Und welche Schäden können Nandus in Mecklemburg Vorpommern in freier Wildbahn anrichten?

Und wem das wieder zu ernst oder wissenschaftlich ist, geht einfach ins Legoland Discovery Center Berlin am Potsdamer Platz – dem ersten Indoor-Legoland in Berlin. Mit Drachen oder dem Modell des Berliner Reichstages kommen die Großen und die Kleinen auf ihre Kosten. Und auch die Kleinen in den Großen…

Ich für meinen Teil werde mich nach dem Wetter richten. Wird es entgegen der Vorhersagen doch regnerisch und ungemütlich, werde ich sicher eine der obigen Empfehlungen selber folgen. Andernfalls wird lieber das schöne Wetter genossen und auf Inlinern einmal mehr Knie, Ellenbogen und die Gesundheit im Allgemeinen bedroht.

Harry Potter und der Orden des Phoenix

Der neue Potter. Von der Potter-Gemeinde sehnlichst erwartet, von mir mit gewissem Interesse verfolgt. Ich habe weder die Bücher gehört, noch kann ich der ganz großen Manie folgen. So erkenne ich Lupin erst gar nicht und auch so manch anderer längst eingeführter Charakter bleibt mir erstmal fremd. Gut. Ich hätte vielleicht doch noch mal einen der anderen Teile vorher sehen sollen… Interessant ist die Welt um Potter dennoch.

Das Buch zum aktuellen Film habe ich tatsächlich als einziges sogar schon gehört. Als Hörbuch. Schon da sind Teilaspekte der Geschichte einfach nur fürchterlich nervig und lang. Vieles davon wird im Film auf eine Länge gekürzt, dass die Dramatik darum deutlich genug hervorgeht. Dennoch gibt die Geschichte meiner Meinung nach nicht wirklich so viel her. Während im vorigen Film die Teilnahme am Wettkampf die Geschichte am Laufen hielt und die Intrigen nur nebenher und unterschwellig deutlich wurden, stehen sie hier im Vordergrund. Es passiert nicht wirklich viel und der Showdown wird im Vergleich zum Buch doch wesentlich gekürzt.

Außerdem werden Informationen verschwiegen, die ich im Buch doch als sehr interessant empfand. Warum zum Beispiel ist Sibyll Trelawney überhaupt an der Schule, wenn sie doch von Wahrsagen offensichtlich nicht viel versteht und warum wird sie von Dumbledore so geschützt. Und was besagt die Prophezeihung aus der Kugel in seiner Gesamheit? Im Film wird davon nur ein Stück preisgegeben. Sehr schade eigentlich.

Sumasumarum: Einem Potter-Fan wird der Film ohne Zweifel gefallen und in Bezug auf das Buch ist dabei ein sehr guter Film herausgekommen. Da aber hier die Aktion weniger im Vordergrund steht als die Taktierung des Gegners ist “… der Orden des Phoenix” für einen Gelegenheitsgucker nicht wirklich so spannend.

Per Express

Heute morgen erreicht uns ein Anruf von der Druckerei. Die Bücher sind heute bereits fertig! Wir können sie abholen. Klasse. Gestern hieß es noch, Freitag sei es soweit – und selbst das hätte noch locker gereicht.

Da ich nicht von einer solchen Schnelligkeit ausgegangen bin, hatte ich mal eine Bild zur Verdeutlichung erstellt, wie das Buch aussehen sollte:

Und wie das Buch innen aussieht, möchte ich natürlich auch keinem verheimlichen:

Es wäre echt toll, wenn das Buch tatsächlich so dick wäre. Ist es aber leider nicht. Trotz seiner 226 Seiten umfasst es gerade einmal eine Dicke von knapp einem Zentimeter. Und der Einband ist auch nicht fest, sondern “nur” ein Paperback – wie bei einem Taschenbuch also. Es muss halt leider immer ein Kompromiß zwischen schick und bezahlbar gefunden werden. Blöd. Ist aber so…

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