BBC und Narnia
- Juli 30th Juli 2007
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Die “Chroniken von Narnia” von C.S. Lewis sind beinahe so alt wie “Der Herr der Ringe” von J.R.R. Tolkien und obwohl die Geschichten schon mehrfach verfilmt worden sind, ist sein Pendant doch scheinbar immer ein wenig erfolgreicher gewesen. Dabei ähneln sich die Geschichten doch in ihrem Kern.
Aber zurück zu Narnia. Bereits 1988 nahm sich BBC der Verfilmung als Triologie an. Ich habe aktuell die Gelegenheit, mir diese Werke anzusehen. Und sie sind doch ganz anders umgesetzt als sie das heute würden. Teilweise mit absoluten Charme, teilweise … nun ja. In der heutigen Zeit von 3D-Animation und manipulativer Nachbearbeitung ist man doch ganz anderes gewohnt.
Sehr charmant finde ich, wie die Fabelwesen umgesetzt sind, die sie einfach nicht anders realisieren konnten. Dazu zählen die Greifen und fliegenden Pferde. Die wurden einfach mal per Hand hineingezeichnet!
Wovon ich allerdings gar nicht so angetan bin, ist die Realisierung der Biber und der Wölfe. Damals für eine “Billig”-Produktion eines Fernsehsenders aber sicher nicht besser zu lösen, sind diese wichtigen Charaktere einfach Menschen in Kostümen. Die Kostüme sind gar nicht so schlecht gemacht. Aber es sind halt Kostüme. Die Tiere sind damit so groß wie die Menschen (logisch) und bewegen sich dabei sehr seltsam.
Auch das Zaubern der weißen Hexe ist bei weitem nicht so eindrucksvoll wie es heute wohl wäre. Aber damals war das sicher ein ziemlicher Hingucker! Einfach per “Stoptrick” umgesetzt.
Und wer sich bei der Neuverfilmung des Werkes über das Erscheinen des Weihnachtsmannes aufgeregt hat, sollte sich diese Version lieber nicht angucken. Der taucht hier nämlich auch auf. Und dann auch noch komplett in rotem Umhang, weißem Rauschebart und einem grünen von Rentieren gezogenen Schlitten. In der Neuverfilmung tauchte er wenigstens leger in “Zivil”kleidung auf.
Sumasumarum: Für heutige Erwartungen und Erfahrungen nicht mehr der Renner. Für das junge Publikum womöglich aber durchaus noch immer ansprechend und mitreißend. Und wer interessiert an den Veränderungen ist, die das Medium “Film” und “Visual Effects” in den letzten Jahren durchgemacht hat, sollte ebenfalls mal einen Blick hineinwerfen.


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