Gestern ging es in trauter Zweisamkeit mal wieder ins Kino. Ich bin ganz froh, dass es statt “28 weeks later“, wo ich den ersten Teil schon nicht sonderlich überzeugend fand, dann doch “Das Bourne Ultimatum” geworden ist.

Ich muss gestehen, dass ich “Die Bourne Identität” ganz gut, den zweiten Teil aber auch nicht so umwerfend gut fand. Und dann jetzt auch noch einen dritten Teil davon? Ich muss aber gestehen, dass er einen von der Spannung her entweder von Anfang an fesselt – oder gar nicht. Vom Spannungsfaktor finde ich den Film ziemlich gut!

Aber die Geschichte ist für mich recht schwach, besonders der Schluss bietet eine für den Charakter Bourne und dessen Suche so banale und simple Lösung, dass ich doch etwas enttäuscht bin. Und wer vom Schluss lieber nix wissen will, liest lieber diesen Satz nicht zu Ende, dass auch hier wieder ein offenes Ende vorliegt und genug Platz für einen vierten Teil gelassen wird. Auch wird ein Charakter in die Geschichte eingebracht, den man aus dem ersten Teil kennt, dessen Auftauchen die Story aber gar nicht weiter voranbringt und man besser auch hätte rauslassen oder wenigstens mehr ausbauen sollen…

Sumasumarum: Der Film ist superspannend, die Geschichte teilweise aber etwas verkorkst mit einem (für meinen Geschmack) nicht wirklich befriedigenden Ende – dem absoluten Schwachpunkt des ganzen Films.