Meine gestrige kleine Reise führte mich über die S-Bahn-Linie von Ostkreuz nach Alexanderplatz. Beim letzten Mal war schon zu sehen, wie der Autohändler und verschiedene Gebäude verschwanden und die Flächen planiert wurden. Gestern sehe ich dann, was stattdessen kam: ein riesiger Hellweg, Metro und andere große Bauklötze. Ob ich das jetzt schöner finde als die Ruinen, die dort vorher teilweise standen, kann ich noch nicht wirklich benennen.

Dagegen fällt mir kurz vor zu Hause das hier auf:

Das alte Haus hatte es mir schon vor einer Weile angetan. Wer hier im EG wohnt, hat gleich einen riesigen angeschlossenen grünen Hof. Drumherum ist sogar noch mehr Grün, weil dieses Haus mit weiteren zusammen ein großes Karree formt, deren Mitte einen kleinen Park beherbergt.

Dass es sich hierbei aber um ein denkmal-geschütztes “Schlößchen” handeln könnte, wär mir nie in den Sinn gekommen. Ich bin neugierig und bisher erstmal begeistert, dass hier mal etwas restauriert und nicht abgerissen und neu gebaut wird. Die Neubauten lassen fast allesamt einen gewissen Flair vermissen und sind in gewisser Weise auf Pragmatismus und Kostenminimierung getrimmt.