Archiv für Januar, 2008

Mitten ins Chaos

Wenn vier Praktikanten in der selben Abteilung eigentlich die gleichen Aufgaben machen – und sie unter sich aufteilen – scheint das Chaos vorprogrammiert. So zumindest mein Resumee nach knapp einem Monat. Wie oft werde ich nach dem Stand von Aufgaben gefragt, die ich gar nicht bearbeitet habe? Oder werde ich auf Fehler hingewiesen, deren Verursachung nicht auf mich zurückzuführen ist? Da kommt durchaus schon ein gewisses Gefühl der Planlosigkeit und Verwirrung auf. Je nach Tagesverfassung hat sie mal stärkere, mal nicht nicht ganz so wesentliche Auswirkungen. Das einzig angenehme daran: Mir geht es sicher nicht alleine so…

Vorbereitung fürs Leben

Wer kennt nicht die Lehrer, die glauben, ihr Fach sei für die berufliche Zukunft des Schülers das wichtigste? Oder an der Uni? Professoren und Lehrbeauftragte, die in ihrem Kurs die Zukunft der Studenten sehen? Aber selbst im Berufsalltag gibt es Mitarbeiter, die in genau ihrem Bereich die Kernessenz dessen sehen, was den “Schuppen” überhaupt am Laufen hält. Umsoweniger überraschend ist es, wenn jene Person sofort sämtliche zwischenmenschlichen Kontakte auf das notwendigste reduzieren, wenn sie merken, dass einer selbst deren Begeisterung – trotz Bemühen – einfach nicht teilen kann…

Man könnte also sagen, die Schule hätte einen tatsächlich aufs Berufsleben vorbereitet. Eine Tatsache, deren Beweis ich nun wahrlich nicht mehr außer Acht lassen kann.

Scheinbar grenzenlose Möglichkeiten…

Mein Praktikum soll mich ja auf mein späteres Berufsleben vorbereiten. Ich befürchte manchmal, dass es dies besser tut als mir lieb ist. Es gibt Tage, an denen alles total genial ist und ich das Gefühl habe, meine Möglichkeiten seien grenzenlos! Und es gibt Tage, an denen alles irgendwie sinnlos erscheint – heute ist einer davon…

Kapazitätenmangel

Heute habe ich ein neues Wort gelernt für den Tatbestand, wenn fast alle Mitarbeiter wegen Krankheit mit Abwesenheit glänzen: Kapazitätenmangel.

Umzug

Ein neuerlicher Umzug hat stattgefunden. Nun nicht mehr unter blog.mykleines.de zu finden, gibt es alle Neuigkeiten nun von dieser Adresse. Mit dem Ende meines Studiums wandelt sich somit auch der Inhalt der Beiträge. Nicht mehr Kurrioses und Amüsantes aus der Hochschule wird Thema sein, sondern viel mehr die weite Welt der Medienbranche, in der ich ja nun versuche, Fuß zu fassen. Ich hoffe natürlich, dass all jene Leser, die gern bei mykleines.de dabei waren, auch den Weg hierher finden. Ich freue mich über euren Besuch und natürlich rege Beteiligung beim Kommentieren meiner Beiträge!

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