Archiv für Februar, 2008

Ein weiterer Lebensabschnitt

ist geschafft, vorbei, zu Ende. Mit welchen Worten man das ganze Ausdrücken möchte. Mein Praktikum ist damit früher abgelaufen, als ursprünglich geplant. Schaut man sich aber meine letzten Berichte dazu an, ist das vielleicht auch gar nicht so schlecht.

Auf zu neuen Ufern!

The Next Uri Geller

Heute Abend läuft das Finale zur Uri Geller-Show. Bereits bei den ersten Sendungen, wo sich eine Freundin noch die Freude gemacht, mit mir zusammen zu schauen, war ich ob des Übernatürlichen der Show sehr skeptisch. Grund dafür, dass sie dieses Vorhaben recht schnell aufgab. Trotz meiner Skepsis bin ich neugierig, wer heute die Entscheidung für sich gewinnen kann.

Und so skeptisch ich auch so manches Mal war und auch so überraschend ich manchen “Trick” fand – andere waren noch zweifelnder. Wer auf YouTube schaut und die passenden Suchbegriffe eingibt, finde eine Unzahl an Videoclips, in denen die Tricks aufgelöst werden. Manche scheinen dabei so unglaublich simple.

Schauen wir doch mal, wer heute “The Next Uri Geller” wird und mit welcher Darbietung er das erreicht. Skeptisch wie ich bin, neugierig bin ich auch.

Die Weiße Tour

Gestern in der Passionskirche in Berlin-Kreuzberg: Die Letzte Instanz lädt zur Weißen Tour. Ein Akkustik-Konzert über die letzten 10 Jahre in schöner Location und mit begeisterndem Klang. Dabei kamen Stücke von den Alben “Kalter Glanz” genauso zur Geltung wie dem neuen “Wir sind Gold”. Für diese Jubiläumstour gabs dann schließlich auch namhafte Unterstützung von Anna (Schandmaul), Frau Schmitt (Subway to Sally) und Leandra.

Eine sehr empfehlenswerte Tour in den verschiedensten Kirchen, auf der einige Mitwirkende sogar einen kleinen Solopart geben. Einziges Manko: Das Publikum tut sich wegen der Begebenheiten (Sitzreihen) schwer, sich gehen zu lassen, und die Band muss hart kämpfen, um es von den Stühlen “hoch” zu bekommen.

Und obwohl ich kein Fan des letzten Albums “Wir sind Gold” sind, bin ich doch am Überlegen, mir die CD zur Akkustik-Tour zuzulegen. Mein größtes Lob jedoch an die Techniker: Trotz ordentlicher Lautstärke wurde nicht derart übertrieben, dass einem anschließend die Ohren fiepen und dröhnen. Klasse!

Beim Bio-Bäcker um die Ecke

Sollte man sich merken

In Footage-Material, welches heute auf Arbeit gesichtet wurde, fällt mir folgendes Plakat (oder war es ein Schild?) auf:

Arbeit
Auf
Andere
Abschieben
Anschließend
Anschreien
Aber
Anständig

Eigentlich ein cooler Spruch, den man scheinbar selbst häufiger mal erlebt – wenn auch am letzten Punkt so manches Mal noch geübt werden muss. Das Ganze ist ähnlich weise wie: Team = Toll Ein Anderer Machts…

Musik auf die Ohren…

… nicht auf die Nerven! Die Kampagne der BVG, mittels derer sie gestressten Bus-, Tram- und U-Bahn-Nutzern zur Seite stehen möchte. Ob sie ähnlich (un)erfolgreich wie die der S-Bahn gegen Vandalismus ist … nun, Statistiken würde ich schon gern mal sehen.

Wobei ich die Kampagne durchaus positiv annehme. Wie oft war ich nicht selbst schon genervt, wenn zwei Reihen weiter in der U-Bahn irgendein Teenager der Meinung war, seine Musik mit allen Fahrgästen zu teilen und dabei das Handy auf Freisprechen schaltet – abgesehen von dem nicht nur miserablen Sound teilt womöglich auch die Mehrheit nicht dessen Musikgeschmack. Beispielsweise: ich. Meistens.

Valentin

Der Valentinstag gehört eigentlich zu jenen Tagen, die mein Freund und ich wenig bis gar nicht zelebrieren. Umso überraschter bin ich am Donnerstag, als er mir voller Stolz und Freude einen Blumenstrauß (auch an Feiertagen keine Selbstverständlichkeit) überreicht!

Und der ist wirklich schick! Keine Frage!
Gerne wieder!

Das Alphabet

Nun bin ich schon einige Zeit hier und schlage mich recht wacker durch mein Praktikum würde ich sagen. Nach den weniger spannenden und fordernden Aufgaben der bisherigen Zeit jetzt doch ein Highlight: Der Weg ans Schnittsystem. Zur Übung durfte wahlfrei ein kurzer Film erstellt werden. Einzige Vorgabe: Schneide die Buchstaben des Alphabetes rhythmisch auf Musik.

Da gingen zwei Arbeitstage tatsächlich mal richtig fix zu Ende…

Absolventenfeier an der TFH

Entgegen meiner Ankündigung vor einiger Zeit findet sich doch noch ein Eintrag für die Kategorie “Studium”. Gestern nämlich war die Absolventenfeier an der TFH. Wie bereits das Diplomzeugnis verdient diese “Feier” wenigstens ebenfalls ein Stirnrunzeln. Absolventen aus allen Studiengängen des Fachbereichs “Informatik und Medien” wurden gestern für ihr abgeschlossenes Studium geehrt. Dabei wurden die Studenten nach Studiengang und Betreuer gruppiert auf die Bühne geholt und erhielten dort: eine Aquarellzeichnung der Hochschule mit einem Schlüsselband der TFH zusammengebunden.

Immerhin. Meine Betreuerin war leider nicht mal vor Ort, so dass ich dann mit meinen beiden Mitkommilitonen und dem Dekan für die Hochschuleseite fotografiert wurde.

Aber damit noch nicht genug. Immerhin war mein Diplom ja nicht zu verachten. Also gabs noch eine Sonderehrung, die übrigens auch Florian Wendland erhielt und ich hiermit nochmals herzlichst dazu gratuliere! Also ging es nochmals auf die Bühne. Für die Sonderehrung. Die bestand aus einem weiteren Händedruck des Dekans und zusätzlich einer Tasse und einem Kugelschreiber jeweils mit dem TFH-Logo sowie Stephen Hawkings Buch “Eine kurze Geschichte der Zeit”. Die Hochschule hat wahrlich keine Kosten gespart!

Zusätzlich bin ich noch für einen Preis von der Gesellschaft für Informatik vorgeschlagen worden und habe ihn schließlich auch noch erhalten: ein kostenfreie Mitgliedschaft für ein Jahr in der GI. Nicht zu verachten. Schade nur, dass die Sponsoren für den Druck- und Medientechnik-Studiengang Schecks im Wert von 2000-3000 Euro vergaben…

Musik-Archiv

Für eine ordentliche Firma, welche Videos – welcher Art auch immer – produziert, gehört ein vernünftiges Musik-Archiv dazu. Ich würde behaupten, dass das auch für meine Praktikumsfirma gilt, wenn man folgendes Bild erkennen kann:

Als eine neue herausfordernde Aufgabe für die Praktikanten sollten alle CDs des Archivs nun ordentlich archiviert werden. Dazu soll jedes Album ein nummeriertes Klebchen außen und ein zusätzliches Blatt im Inlay bekommen. Eine wirklich wichtige Grundlagen-Arbeit – Wissen, dass mir diese müßige Arbeit nicht wirklich versüßt. Unglücklicherweise sind auf dem Bild noch nicht einmal alle CDs des Musikarchivs zu sehen.

Gestern haben wir mit der Arbeit begonnen – Wer mag Wetten abgeben, wie lange wir dafür noch brauchen?

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