Archiv für März, 2008

Alle Jahre wieder

Ein leidiges Thema und dennoch kehrt es jedes Jahr zurück: Die Robbenjagd. Die Saison in Kanada hat begonnen und mehrere hundertausend Robbenbabies sind zum Abschuss freigegeben.

Für die einen ein reiner Job, ist es für die anderen unerträglich. Gerade eben habe ich dazu in den Nachrichten einen Beitrag gesehen, in dem die Jäger (natürlich) bei ihrer “Arbeit” gefilmt wurden. Da muss man wirklich das Tier nur noch als Ware ansehen, um zu tun, was getan werden muss/soll. Ich kann mir nicht mal das gedrehte Material ansehen. Aber andererseits k�nnte ich auch kein Schlachter sein und Lämmer, Kälber und Schweine ins Jenseits befördern – auch wenn der ganze “Vorgang” hier vermutlich weniger brutal und für die Tiere (hoffentlich) schnell und schmerzlos ist. Zumindest werden sie nicht vorher noch gejagt und in Todesängste versetzt. So stelle ich mir das zumindest bei unseren Nutztieren vor…


stock.xchng – Baby Seal

Aber ganz ehrlich: Wer könnte einem so putzigen Tierchen die Rübe einschlagen? (Wenn es nicht um Leben und Tod geht – und ganz ehrlich: die Jäger fänden sicher auch einen anderen Job…)

Die erste Fahrstunde: Motorrad

Den Auto-Führerschein habe ich bereits vor einigen Jahren und dem Erreichen der Volljährigkeit erworben. Heute nun versuche ich, mir den Motorrad-F�hrerschein ebenfalls zu ergattern. Und heute war die erste Fahrstunde: Motorrad. Erster Gang und viiiiiel kuppeln. Ein unglaubliches Gefühl, dass Aussenstehende vermutlich mit stirnrunzelnden Blicken verfolgen: Ein Motorrad, das kaum schneller als Schrittgeschwindigkeit unterwegs ist. Egal. Der Tacho schlägt immerhin aus! Das war toll.

Und nächste Woche kommt der zweite Gang. Bestimmt!

Das Finanzamt und seine Steuernummern

Ich muss ehrlich gestehen, dass mir das Thema Steuern fast vollständig undurchsichtig ist. Weil ich nebenberuflich tätig sein wollte und dafür Rechnungen schreiben können wollte, habe ich mir eine Steuernummer beantragt und auch bekommen.

In dem selben Jahr hatte ich für das Vorjahr aber eine Steuererklärung gemacht und auch dafür eine Steuernummer zugewiesen bekommen. Jetzte habe ich über Bekannte erfahren, dass diese Steuernummer von der Steuererklärung auch zum Schreiben von Rechnungen genutzt werden kann und das Amt das eigentlich hätte sehen müssen. Damit sind es also schon mal zwei Nummern. Irgs.

Jetzt bekam ich kürzlichst ein Schreiben vom Finanzamt, dass noch eine Frage zur Steuernummer offen sei. Auf diesem Schreiben stand aber schon wieder eine (wenn auch minimal) andere Steuernummer. Die Dritte? Na, mal schauen wie sich das klären und vereinfachen lässt…

Ein Weg mit unbekanntem Ziel

Mit einer Festanstellung werde ich in der Medienbranche nicht rechnen müssen, dessen bin ich mir mittlerweile endgültig bewusst geworden. Eigentlich sehr schade. Aber es entspricht schon der Tatsache, dass man Arbeit auf diesem Gebiet keinen hohen Schwierigkeitsgrad zumisst und daher fast jeder von sich annimmt, sie machen zu können – ein Fakt, der sich natürlich auch massiv auf die Entlohnung auswirkt. Oder es werden die Fähigkeiten nicht durchgehend gebraucht und lieber bucht man einen entsprechenden Fachmann, wenn man sein Genie benötigt.

Heute hatte ich ein Vorstellungsgespräch für eine ganz andere Richtung: Projektmanagement in einer Web-/Software-Schmiede. Kann durchaus ebenfalls sehr interessant sein – und es fordert definitiv Köpfchen und auch Kreativität (nur anders). Und: Es ist eine Festanstellung. Nun, ich werde sehen, wie sich der Chef entscheidet.

Gleichzeitig hat sich heute eine Firma gemeldet, bei der ich “fest” immer einen Tag in der Woche als Freier arbeite. Auch das werde ich ersteinmal ausprobieren. Wenn es bei dem einen nicht klappt, dann vielleicht bei dem anderen – und notfalls habe ich mich auch schon mit dem Gedanken angefreundet, mich gänzlich auf eigene Füße zu stellen. Es kann doch nur vorwärts gehen!

Fotografischer Erfolg

Zwei weitere meiner Fotografien haben es in eine Bilderdatenbank geschafft. aboutpixel hat sich einmal mehr entschieden, Arbeiten von mir aufzunehmen. Dieses Mal sind es folgende beiden:

ap: Papageienblume

ap: Katzenauge

Damit habe ich jetzt fünf Bilder “verkaufen” können und durchaus positives Feedback bekommen…

Lebenszeichen

Nun, das Showreel für die Agentur ist auch jetzt noch nicht fertig. Doch immerhin scheint genug Potential in der bisherigen Arbeit erkennbar zu sein, dass ich das Showreel fertigstellen darf. Für die bisherigen Arbeit habe ich bereits eine Rechnung gestellt und für drei Tage in der nächsten Woche bin ich neuerlich für das Showreel gebucht – und eine neue Rechnung ist fällig.

Irgendwie scheint alles halbwegs anzulaufen. Der Eigner der Postproduction-Suite würde auch noch ein Showreel von mir schneiden lassen und die Firma, in der ich damals als Werksstudentin gearbeitet habe, hätte auch noch einen kleineren Job für mich. Alles natürlich auf Rechnung – da scheine ich der Selbständigkeit einfach nicht entfliehen zu können. Hat eigentlich auch was Gutes. Ich kann mir (mit einem gewissen Ruf) die Arbeiten aussuchen und auch meine Arbeitszeiten halbwegs frei gestalten. Nur bis dahin ist noch viel Arbeit angesagt – und vielleicht wenigstens ein Kunde, der mit einer gewissen Regelmäßig- und Nachhaltigkeit mich buchen würde…

Eine Woche auf Probe

Nachdem sich am Dienstag endgültig vorläufig für ein neues Lied entschieden wurde und schon die ersten Bilder passend zu Passagen des Stückes ausgewählt und angeordnet wurden, bin ich auch den Rest der Woche in der Firma – dann aber überwiegend mit Support beschäftigt. Einspielen, Ausspielen – inkl. Nachtschichten. Bezahlt werden soll ich weiterhin für diese Zeit.

Am Samstag jedoch die Entscheidung: Die Firma arbeitet zwar fast ausschließlich für jene große Agentur, ist selbst aber noch sehr jung. Der Inhaber möchte sich jetzt noch nicht so fest an einen Mitarbeiter binden und bietet nur eine 3-monatige Beschäftigung – als Support.

Nun, das war nicht meine Vorstellung und auch nicht das, wofür ich mich beworben habe. Heißt: Ich werde ich wohl weiter auf meine Suche machen.

showREEL

Manchmal geht alles so schnell, dass es einen fast schon überrennt. Erst am Donnerstag viel die Entscheidung “Schluss mit dem Praktikum” und am Wochenende schneide ich schon an einem Showreel für eine namhafte Agentur. Das ist gleichzeitig meine Feuerprobe, ob ich in der Agentur einen Job bekomme.

Aber natürlich darf nicht alles glatt gehen und meine Arbeit vom Wochenende ist wohl hin. Jetzt ist sich übereins gekommen, dass die ausgewählte Musik nicht funktioniert und neue her muss. Das bedeutete für mich eine mehr oder minder umfangreiche Änderung – je nachdem wie ähnlich oder unterschiedlich das neue Stück zum bisherigen Lied ist. Beruhigend: Ich habe die ganze Woche Zeit, das Showreel fertigzustellen – und soll dafür sogar entlohnt werden.

Drücken wir mal die Daumen!

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