Arbeit und ihr Verhältnis zur Zeit
- Mai 19th Mai 2008
- Eingetragen inJobistisch
- Kommentar schreiben
Es ist schon unglaublich, aber ein Bekannter hat mich ja vorgewarnt. “Ja ja”, dachte ich damals, “lass ihn mal reden. Aber ich kenn das ja schon. Ich war ja schon mal arbeiten”. Aber mein Bekannter hatte doch Recht gehabt. Zumindest derzeit ist meine Arbeit derart vereinnahmend, dass ich (a) mich fast ausschließlich thematisch mit ihr befasse, worüber ich erzählen könnte, und (b) zeitlich nichts anderes schaffe, worüber ich erzählen könnte.
Eigentlich wollte ich heute noch Shoppen gehen. Nix mit Bummeln und lange Schlendern. Nein, ganz gezielt. Aber wie es vielleicht unschwerlich zu erraten ist, habe ich das nicht geschafft. Stattdessen habe ich die ganze Zeit auf Arbeit gehangen, weil das Projekte heute in einem funktionsfähigen (wenn auch nicht finalen) Zustand in die Hände des Kunden gelangen sollte. Und da müssen natürlich alle groben Schnitzer korrigiert sein – dass ich dabei meine Arbeiten aus verschiedenen Gründen (nicht die des von mir versehentlichen Löschens wie man vermuten könnte) mehrmals machen musste, ist hoffentlich kein Normalzustand…
Also, so gern ich auf Arbeit sein mag, hoffe ich doch, dass sich das alles von den Arbeitszeiten etwas normalisiert und weggeht von einem “jeden Tag länger bleiben, weil ist ja alles ganz dringend und wichtig und muss ganz schnell fertig sein”…
Keine Kommentare.