Apple – das “neue” Microsoft?
- Mai 26th Mai 2008
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Eigentlich war ich lange Zeit starker Verfechter von Mac-Rechnern. Sie sind zuverlässig und lange Zeit einsetzbar, d.h. haben bei weitem kein so kurzes Verfallsdatum wie die meisten Intel-Rechner. Seitdem Apple nun aber mit Intel kooperiert, scheint sich da einiges getan zu haben. Und sicher trägt nicht nur die steigende Nachfrage dazu bei, dass die Politik sich die des Microsoft-Riesen angleicht.
Konnte man lange Zeit behaupten, dass ein MacIntosh kaum absturzgefährdet ist und zuverlässig seinen Dienst quittiert, hat sich das jetzt offensichtlich geändert. Sicherlich nicht nur die hohe Nachfrage und die damit verbundene Kundenerwartung, schnell neue Features und Programme zu erhalten, führt – wie bei der Konkurrenz schon seit einigen Jahren derart gehandhabt – dazu, dass nicht mehr ausreichend getestet wird und diese Arbeit schließlich beim Endbenutzer – euch und mir – hängen bleibt.
Folge ist beispielsweise, dass nach meinem heutigen Update des Airports, quasi der WLAN-Karte, keine Verbindung mehr zu meinem Netzwerk hergestellt werden kann. Klasse. Ein Downgrade funktioniert ebensowenig wie verschiedene im Netz angebotene Lösungsvorschläge. Jetzt versuche ich über die mitgelieferten System-CDs und der “Installieren und Reparieren”-Funktionen einen Zustand zu schaffen, in dem wieder alles läuft. Ein Umstand und ein Aufwand, der nicht zu dem passen will, was man sich von Apple-Produkten so lange als Bild gemacht hat.
Geschweigedenn habe ich mir den Abend definitiv anders vorgestellt.
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