Archiv für Mai, 2008

Unzufrieden

Seit letztem Freitag bin ich jetzt also seit einer Woche am Ball und versuche fleißig, meinen Aufgaben nachzugehen und den Chef glücklich zu machen. Nicht so schwer, sollte man denken, weil ich genau diese Arbeiten schon mehr als einmal gemacht habe. Und doch: Alles dauert so viel länger als geplant. Ist schon doch nachteilig, wenn man ein Ziel auf x verschiedenen Wegen erreichen kann und jetzt mal wieder seine Methodik wenigstens zur Hälfte neu aneignen muss.

Aber eigentlich ist das auch keine Ausrede. Ich bin selbst unzufrieden. Und schlecht: Ich bin natürlich auch gleich noch in ein Projekt geworfen worden, dass in nur zwei Wochen so gut wie fertig sein soll. Für diesen Umfang hätte ich persönlich bestimmt das Doppelte eingeplant…

Ich hoffe, mein Chef hat noch ein wenig Geduld mit mir. Immerhin liefere ich keine schlechte Arbeit ab. Es dauert nur länger. Was in der Summe vielleicht aber auch damit zu tun hat, dass ich nicht nur mit oben angedeuteten Aufgaben betraut bin, sondern mit weiteren, die ebenfalls viel Aufmerksamkeit und Sorgfalt verlangen. Womöglich bin ich etwas zu penibel in meinem Wunsch, alles ordentlich abzuliefern, dass ich dadurch zu viel Zeit brauche. Das den richtigen Grat zu finden, wird sicher nicht ganz einfach…

Heute im Eis-Café

Dumm gelaufen

Man mag es kaum für möglich halten, bei solch einem schönen und arbeitsfreien Wetter wie gestern – mit knapp 25 Grad und mehr – von Unglück zu sprechen. Aber genau so schaut es aus, wenn man mehr als kurzfristig doch von Arbeit frei bekommt und der gesamte Bekannten- und Freundeskreis auf Grund des verlängerten Pfingstwochenende nicht in Berlin ist oder sich mit Dingen beschäftigen, bei denen man nicht einfach mal so dazu stoßen kann. Ist schon blöd, wenn man keinen dieser “faulen” Freunde hat, die sich an solchen Tagen einfach den ganzen Tag in die Sonne packen. Da könnte man sich ja einfach unauffällig anschließen. Ich sollte mal an meinem Freundeskreis arbeiten…

Wolfgang Hohlbein “Anubis”

Nach meinem großen Schritt in die Berufswelt haben sich nun auch Zeiten für Wege geändert, die ich auf mich nehmen muss. Sie sind wesentlich länger geworden. Habe ich zur Uni gerade einmal 30 Minuten gebraucht, muss jetzt gut eine Stunde einkalkuliert werden. Viel Zeit, die ich mir gern mit Hörbücher verschöner denn mit Musik – die nervt mich nämlich irgendwann, wenn ich das selbe Album zum x-ten Mal höre und zu Hause schon gar nicht mehr weiß, welches von den schon tausend-mal gehörten Alben ich als nächstes auf den Player packen soll. Hörbücher sind da anders und können es durchaus schaffen, einen bereits früh morgens aufmerksam den Worten eines anderen zu lauschen.

Zur Zeit bin ich bei Wolfgang HohlbeinsAnubis“. Bisher habe ich von diesem Autor noch nicht viel gelesen oder gehört, doch bin ich aktuell schon ein wenig enttäuscht. Weder scheint das Buch bisher etwas mit einem ägyptischen Gott noch mit Ägyptologie an sich zu tun zu haben und diese Themen eher am Rande zu streifen – entgegen der ersten Vermutung bezüglich des Titels. Aber ich will auch nicht zu viel zur Geschichte verraten. Und obwohl ich bereits bei der dritten von sechs CDs bin, will ich abwarten, ob sich nicht doch noch alles aufklärt.

Was ich aber immer nicht verstehen kann, ist, wenn die treuherzigen, vierbeinigen Gesellen für eine Geschichte ihr Leben lassen müssen. Bereits Dan BrownsMeteor” opferte bereits in Prolog einen ganzen Hundeschlitten samt Huskies und hat sich dabei derart unbeliebt gemacht (wie in diesem Artikel erzählt), dass ich das Buch, ehrlich gesagt, nicht mehr weiter gelesen habe. Auch in “Anubis” muss ein Vierbeiner sein Leben lassen – was die Geschichte meines Erachtens nicht einmal weiter bringt (entgegen zum Zusammenhang in “Meteor”).

Ich mag da etwas komisch sein, aber solche Aspekte einer Geschichte sollten immer weise überlegt sein – einen menschlichen Charakter lässt man ja auch nicht einfach mal so eben sterben.

So spät

Es ist schon so spät – das hätte ich vermutlich vor wenigen Tagen zu dieser Uhrzeit noch nicht gesagt. Aber Arbeiten kann ja richtig anstrengend sein… *zwinker* … Es ist auch erstaunlich wieviel in der eigenen Wohnung ungetan bleibt, was noch vor kurzem kaum einen Tag so ertragen werden konnte. Es ist schon erstaunlich, wie sich die eigene Zeitplanung mit einem Job ändert – bzw. fast auf Null reduziert. Aber ich befürchte, damit werde ich vorerst leben müssen.

Drei Tage im Amt

Heute also war der dritte Tag auf meiner Arbeit – und gleich in ein top-aktuelles und top-eiliges Projekt geworfen. Bekanntlich sei es am Besten, direkt ins kalte Wasser geworfen zu werden. Nun, dem mag ich nur teilweise zustimmen. Immerhin habe ich gleichzeitig damit zu kämpfen, die Vorgehensweisen und Konzepte zu verstehen und zu verinnerlichen und gleichzeitig darf eigentlich gar keine Zeit verloren gehen.

Die Projekte sind ziemlich komplex und daher tue ich mich auch etwas schwer. Leider habe ich dementsprechend gestern nicht viel und geschafft und musste heute länger bleiben – schließlich steht morgen der Kunde auf der Matte und will etwas sehen.

Ich bin gespannt, wie sich das alles noch entwickeln wird.

Iron Man

Marvel scheint momentan, total im Kommen zu sein – und hat ja durchaus schon zu einigen ziemlich gelungenen Filmen beigetragen. Da sei 300 genannt, aber auch Sin City oder die Klassiker der Fantasy-Filme wie Batman. Aber es gab auch schon welche, die weniger gelungen waren wie DareDevil oder Ghost Rider.

Die Tage ging nun ein weiterer Marvel-Comic an den Kinostart: Iron Man. Dem Trailer nach zu urteilen, könnte dies ein sehr unterhaltsamer aber auch ein sehr enttäuschender Film werden. Entsprechend vorsichtig und mit herunter gefahrenen Erwartungen besuchte ich den Film.

Ich muss jedoch sagen, dass es ein sehr gelungener Film geworden ist. Sehr unterhaltsam und durchaus sogar amüsant. Das Konzept einer klassischen Comic-Geschichte, in dem der Held ein einsamer Streiter mit einem Geheimnis ist, bleibt auch Iron Man treu – was dem Ganzen aber keinerlei Abbruch tut. Nicht alle Personen sind so deutlich ausgeprägt und gezeichnet, wie es möglich gewesen wäre – aber die Basis ist ein Comic und der Film dafür wirklich gelungen!

Wer sich also gut unterhalten möchte, ohne eine zu tiefgründige Geschichte zu erwarten, dem empfehle ich Iron Man. Viel Spaß beim Gucken!

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