Nach einer fleißig durchgearbeiteten Wochen stand für das Wochenende Chillen an. Bei meiner Oma, meinem Opa und meinem Onkel – der ist nämlich im Oder-Vorland Schäfer und wohnt zusammen mit meinen Großeltern auf dem Gut. Urlaub auf dem Bauerhof.

Als Stadtmensch mag man gar nicht glauben, wie laut das Leben auf dem Lande so sein kann… Des morgens macht sich der “Schäfer”hund lautstark an die Arbeit, die Tiere auf das Feld (oder wohin sie sonst gerade sollen) zu treiben. Dann die Schafe an sich. Ein regelmäßig auftönendes aber nicht monoton-genügendes Bläken, als dass man es irgendwann ignorieren könnte. Als Stadtmensch. Schließlich noch die Klapperstörche mit ihrem Nachwuchs auf dem Dach. Machen Lärm als würde irgendwo ein Generator kurz vor dem Zusammenbrechen stehen. Und dann gibt es noch die Schwalben, die sich frech an die äußere Seite von Fliegennetzen setzen und durch das sonst geöffnete Fenster ins Innere blicken. Aber auch Hasen (ja, für die Pfanne!) und eine Katze (nein, nur für die Mäusejagd) dürfen nicht fehlen.

Und auch nicht der Pool! Die Sonnenliegestühle! Der Damm mit der 1A-Skaterstrecke. Und natürlich die unglaublichen Kochkünste meiner Oma, die mich einmal mehr zu einer Woche fasten verdammen…

Leider war – wie natürlich nicht anders zu erwarten – keinen Fotoapparat dabei…