Archiv für Juni, 2008

Fußball-EM

Ich bin ja kein wirklicher Fußball-Fan. Anstecken lasse ich mich dennoch ganz gern und auch wenn ich keine Ahnung habe, fieberte ich in der letzten WM natürlich mit. Und nun ist ja bekanntlich EM. Vielleicht nicht so aufsehenerregend, aber dennoch ganz präsent in den Medien. Und auf Arbeit nicht weniger Thema. Am Donnerstag dann das Spiel der Deutschen gegen Kroatien. Auf Arbeit ist ein Beamer aufgebaut und die Bier-Reserven aufgefüllt worden. Und nach Feierabend wird mit den Jungs mitgefiebert.

Ich jedoch hatte Fahrstunde. Bereits leichtes Mitleid mit meinem Fahrlehrer, dass er ob dieses Spiels einmal mehr eine Schülerin unterrichten muss als hinter dem Flimmerkasten mitfiebern zu können. Der jedoch ganz organisiert, scheuchte mich – kaum dass ich durch die Tür der Fahrschule getreten bin – zum Motorrad. Mit dem Hinweis: “Ich muss doch ganz schnell zum Auto!”

Ja, was soll ich sagen? Die zweite Hälfte des Spieles (die erste hatte mein Fahrlehrer daheim noch schauen können) konnte ich nun doch noch mitfiebern, da hinter mir im PKW, jemand mich über WalkieTalkie ausdauernd auf den Stand der Dinge hielt…

The Mean Kitty Song

Mir ist durchaus bewusst, dass ich reichlich spät dabei bin. Immerhin hat der Clip, von dem ich berichten möchte, allein auf YouTube.com schon mehr als 50.000(!) Kommentare. Dennoch will ich ihn hier einfach vorstellen, weil der Clip und seine Geschichte einfach so charmant sind – und nicht nur Katzenbesitzer werden darüber schmunzeln können.

Gefunden bzw. mir selbst vor wenigen Tagen präsentiert wurde das Video mit dem ansprechenden Namen The Mean Kitty Song aka Little Sparta auf eben jener Clip-Plattform. Und wenn man sich hier ein wenig umschaut, hat er schon einige Anhänger und Nachahmer gefunden.

Ich für mich finde dies Filmchen einfach nur …. süß! Und manchmal auch ein wenig … erinnert…

Sunshine Weekend

Nach einer fleißig durchgearbeiteten Wochen stand für das Wochenende Chillen an. Bei meiner Oma, meinem Opa und meinem Onkel – der ist nämlich im Oder-Vorland Schäfer und wohnt zusammen mit meinen Großeltern auf dem Gut. Urlaub auf dem Bauerhof.

Als Stadtmensch mag man gar nicht glauben, wie laut das Leben auf dem Lande so sein kann… Des morgens macht sich der “Schäfer”hund lautstark an die Arbeit, die Tiere auf das Feld (oder wohin sie sonst gerade sollen) zu treiben. Dann die Schafe an sich. Ein regelmäßig auftönendes aber nicht monoton-genügendes Bläken, als dass man es irgendwann ignorieren könnte. Als Stadtmensch. Schließlich noch die Klapperstörche mit ihrem Nachwuchs auf dem Dach. Machen Lärm als würde irgendwo ein Generator kurz vor dem Zusammenbrechen stehen. Und dann gibt es noch die Schwalben, die sich frech an die äußere Seite von Fliegennetzen setzen und durch das sonst geöffnete Fenster ins Innere blicken. Aber auch Hasen (ja, für die Pfanne!) und eine Katze (nein, nur für die Mäusejagd) dürfen nicht fehlen.

Und auch nicht der Pool! Die Sonnenliegestühle! Der Damm mit der 1A-Skaterstrecke. Und natürlich die unglaublichen Kochkünste meiner Oma, die mich einmal mehr zu einer Woche fasten verdammen…

Leider war – wie natürlich nicht anders zu erwarten – keinen Fotoapparat dabei…

Zivilisiert?

Gestern ist mein erstes Gehalt auf dem Konto angekommen. Da blieb mir natürlich gar keine andere Wahl, als ordentlich einmal shoppen zu gehen… Dabei entdecke ich folgende Szenerie:

Soviel zur “zivilisierten” Menschheit. Das Argument, es wäre ja ein Ausverkauf, könne man womöglich anführen – zählt aber nicht. Auch in anderen Geschäften, wenn auch weit nicht so umfangreich, wurde ebenfalls wie in einer Buddelkiste gekramt. Egal ob Billig-Klamotten-Discount oder Ich-bezahl-mal-den-Markennamen-mit-Geschäft.

Ehrlich: Da komme ich schon ins Grübeln. Oder zumindest ins Kopfschütteln mit ungläubigen Grinsen…

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