Oder eigentlich besser: auf dem Gut einer Schäferei.

Nun, ich muss gestehen, das Wochenende ist schon eine gute Weile her und das nächste steht bereits vor der Tür, doch fand ich bisher einfach keinen rechten Augenblick.

Am Wochenende stand einmal mehr einfach nur entspannen und ausruhen auf dem Plan. Dafür besuchten wir meine Großeltern und meinen Onkel, die zusammen eine Schäferei betreiben. Und dort ist gerade Lammsaison:

Lämmer sind ja so furchtbar knuddelig. In einer Schäferei sind sie sicherlich nicht die zutrauligsten und auch nicht die saubersten. Aber wenn sie so ganz jung sind wie dieses (kaum zwei Tage), sind sie sogar noch richtig faltig:

Sobald das Lamm drei Tage alt ist, darf es mit Mama in einen anderen Stall und Koppel – zusammen mit all den anderen mindestens drei Tage alten Lämmern. Es ist schon erstaunlich, wie schnell da Lämmer “verloren” gehen und dann das Geschrei (“Geblöke”) groß ist, nur damit wenige Minuten später Klein-Lamm wie angestochen über die Koppel zu Mama rennt – dabei laut blökend! Da ist Wiedersehensfreude (und Hunger!) groß…

Aber wie es sich für einen “echten” Bauernhof gehört, gibt es hier nicht nur Schafe. Nein, auch Hunde, Katzen und auch Hasen.

Dass dieser Kollege (für einen Stadtmenschen womöglich unendbar) eines Tages auf dem Teller landet, muss ich nicht explizit aufführen, oder? Lecker wird das sicher dennoch…

Und neben all diesen aufregenden Dingen kam auch Entspannung und Erholung nicht zu kurz. Lange ausschlafen, ausgezeichnet speisen (Einen lieben Dank an meine Oma!) und dann noch ein Pool vor der Tür. Was kann man mehr verlangen? Außer etwas besseres Wetter?