Archiv für Oktober, 2008

Ein entspannter Start in die Woche

Derzeit ein wenig Autolos, nehme ich liebend gern das Angebot meines Mannes an, mich ein Stück auf den Weg zu meiner Arbeit mitzunehmen – denn derzeit konnten wir uns ein Auto leihen. Ein bisschen Egoismus kann ja nicht schaden.

Witzleben entlässt er mich dann doch zur Ringbahn. Von hier aus sind es noch knapp 25-30 Minuten bis zur Arbeit. Auf den Gleis steht bereits eine Bahn. Die fährt aber nur noch zwei Stationen. Zu wenig. Also warten. Alles noch im Grünen Bereich. Ein Blick auf den Zugzielanzeiger. Der erste Schreck. 15 Minuten bis die nächste Ringbahn kommt. Nun gut, was solls.

Die Anzeige im Zugzielanzeiger springt auf 45 Minuten. Das kann ja nicht mehr wahr sein. Ich laufe schon langsam zur U-Bahn, die glücklicherweise auch gleich hier ist und mich ebenfalls bis zur Arbeit bringen könnte. Auf den Weg dorthin, springt die Anzeige wieder auf 13 Minuten zurück. Verdammt! Was tun? Während ich überlege, kommt folgende Durchsage: “[....] verspätet sich die Ringbahn um voraussichtlich 45 Minuten [...]”

Verdammt! Ich wechsel doch zur U-Bahn. Überlege noch, auf der Strecke umzusteigen und damit fünf Haltestellen zu sparen. Entscheide mich aber dagegen. Warten müsste ich ja eh. Kurz vor dem Ziel, Spittelmarkt: Schienenersatzverkehr bis Alexanderplatz mit Bussen. Seit heute.  Ja, schon klar.

Mit gut einer Stunde Verspätung bin ich dann doch endlich auch auf Arbeit…

Gesellschaftliches Spielen

In einem zweiten Anlauf gelang es endlich, mir ein Spiel schmackhaft zu machen, dass ich zuerst für ziemlich unsinnig hielt. Auch jetzt noch bin ich der Meinung, dass manche Regeln wenig Sinn machen – besonders, wenn sie unausweichlich zum Verlieren führen. Erkennt jemand, welches Spiel ich meine?

Ein Vorteil dieses Spieles, bei dem sich ganz offensichtlich nicht um ein digitales Spiel am Computer handelt, und alle seiner Gattung: Es sind keine Gigabyte-großen Patches und Updates zu installieren … wie für jenes Spiel, dass ich heute doch am PC bestreiten wollte. Es ist 19.45 Uhr und das Spiel ist weiterhin am updaten….

Matt Ryan – There was a Day

Von der Telekom und dem gelegentlichen Verschwinden von unzähligen personenbezogener Daten mag man halten, was man will. Mit dem neuen T-Mobile-Spot, der seit einigen Tagen im Reich der Werbespots im Fernsehen herumgeht, ist definitiv ein Meister am Werk gewesen. Hierbei vermutlich weniger der Verantwortliche bei der Telekom, der immerhin in letzter Instanz das Go gegeben hat, als vielmehr der zuständige Kreative. Dieses Lied ist der Hammer! Und ich bin sehr froh, ihn in den weiten Weiten entdeckt zu haben.

Meinen Nachforschungen nach soll dieses Lied, welches übrigens von dem mir bis dato unbekannten Matt Ryan ist, als Single veröffentlicht werden. Wenn davon jemand zufällig Wind bekommt, würde ich mich sehr über eine kurze Notiz freuen. Und vielleicht sollte ich mir mal anschauen, was dieser Mann noch so gemacht hat…

Eigentlich ein erfreulicher Umstand, seinen Bekanntheitsgrad zu steigern. Auch wenn die Telekom nicht immer der beste Werbepartner sein mag.

So viel Nachwuchs

Nach meiner doch recht anstrengenden Woche – jene, die mich Donnerstag und Freitag gesehen habe, haben sicherlich gesehen, wie nötig eine Pause für mich war – flüchtete ich einmal mehr zu Oma, Opa und Onkel … und natürlich zu den Schafen. Die sind mittlerweile recht groß geworden und müssen den Hof leider bald verlassen…

Aber wie sagt mein Onkel so tröstend: “Dort muss es so schön sein. Es kommt ja nie einer von ihnen wieder zurück…” Netter Gedanke. Aber leider weiß man ja, warum… Auf dem Hof gibt es dafür noch andersweitig Nachwuchs. Und wenn der sich gerade nicht gegenseitig belagert und dem Spieltrieb frönt…

… macht er sich mit den heimischen Schaf-Böcken vertraut.

Die Kommunikation muss zwar noch etwas geübt werden, aber wer in einem Kuh-Stall geboren ist, hat vor ein paar Schafen vermutlich wenig Angst… ;-)

Neben so viel High-Tech und IT in der Woche kann ich mir kein schöneres und entspannenderes Wochenende vorstellen. Ganz besonders wenn Oma kocht! Es gibt keinen, der besser kocht!

Wohlverdientes Wochenende

Von mir aus können mich jetzt gern noch so viele daran erinnern wollen, dass wir heute erst den Donnerstag haben und Wochenende noch lang hin ist. Mir ist das gleich. Nach einem gestrigen Arbeitstag bis 23 Uhr und einem neuen Arbeitsbeginn heute mit kurz nach neun Uhr habe ich mir mein Wochenende wohl verdient und werde ihn morgen bereits sehr pünktlich antreten. Darauf freue ich mich ungemein!

Die Arbeit gestern hat sich aber gelohnt. Das Projekt musste unbedingt gestern fertig gestellt werden, damit es heute Punkt 11 Uhr live gehen kann. Und dieser Live-Gang erfolgte ohne irgendwelche Zwischenfälle. Keine Panik kurz vor Start, dass irgendwelche Features nicht richtig funktionieren würden. Keine Hektik, weil noch irgendetwas fehlt.

Ich freu mich auf mein Wochenende… :-D

“Crash-Kids”

Heute war wieder einmal ein ereignisreicher Tag.
Alles fängt an wie immer…8 Uhr Beginn des Seminars. Nach 2,5h Belehrung, wie man am besten eine Bewerbung per Mail schreibt und was man beachten muss, werden wir in den PC-Raum geschickt. Da wir uns das letzte Mal beschwert haben, dass wir hier am PC nicht viel machen können, da wir nicht die nötigen Programme etc. haben, bekommen wir diesmal einen Wissenstest.

Ich nehme an, dass dieser Test sich mehr auf Internetrecherche als auf Allgemeinwissen bezieht. Oder muss man heutzutage etwa wissen, was die Bandabkürzung “BAP” bedeutet? Zumal ich diese Band nicht einmal kenne. Oder das Sternbild der Jungfrau, welches nicht einmal mit Hilfe von Google genau dem entspricht, was auf der Abbildung zu sehen ist und man nur spekulieren kann, ob es diesem an ähnlichsten sieht. Nun denn, endlich ist es soweit. Die Mittagspause steht an. Unsere Mission in dieser Pause: Zu Viert zu Mediamarkt in der Pankstraße im Wedding zu fahren, um noch 4 kostenlose Karten für das morgige Bushidokonzert zu bekommen. Keine Angst. Ich wäre nicht wegen dem Konzert hingegangen, aber mich interessiert schon, wie die O2-Arena so von innen aussieht. Danach kann man sich ja wieder dezent verabschieden. Kost’ ja nix.

Wir vier setzen uns also in das Auto und fahren Richtung Pankstraße. An der Kreuzung am Leopoldplatz setzen wir dann zum Abbiegen an, tasten uns auf die Straße vor und wollen anfahren zum Linksabbiegen. Plötzlich sehen wir alle nur ein Auto in einer hohen Geschwindigkeit auf uns zurasen. KNALL-BOOM-BÄÄNG. Unser Auto dreht sich um 45 Grad und Richtung Mittelinsel des Bürgersteiges. Wir kommen zum stehen und in unseren Vorderbereich ist ein Auto gequetscht. Erstmal SCHOCK und kurz rumfragen, ob Irgendjemanden etwas passiert ist…Nein, zum Glück ist keiner von uns verletzt. Während wir aussteigen, haben sich jedoch die anderenHerren aus dem anderen Auto schon fleißig Zeugen gesucht und Adressen von denen notiert, anstatt mal als erstes die Polizei zu rufen. Aber das ist wieder typiscvh für Leute, die sehr dem Bild eines Weddingers entsprechen. Ich möchte hier keine Nation nennen. Ich denke ihr wisst, was/wen ich meine. Während wir uns der Unschuld bewusst sind, da wir einen grünen “Ampel”-Pfeil hatten und somit das Recht hatten abzubiegen, brüllt uns der andere Typ gleich an, was wir für einen scheiß machen und einfach so über die Straße fahren. er behauptet natürlich, dass er ebenfalls grün hatte. Diese sehr wortgewandten Personen kamen uns dann auch noch näher und drohten uns mit “einem Schlag in die Fresse”, wenn wir weiter so einen Scheiß erzählen. Sehr komisch war auch die eine Augenzeugin unseres Gegners, die ja erst ca. 5 min später am Unfallort war, jedoch gesehen haben will, dass der Fahrer ja bei Orange die Straße überquert hat. Der Fahrer selbst behauptet jedoch, dass Grün war. Sehr wiedersprüchlich. Nun ja. Die Polizei glaubt innerlich doch schon uns kann jedoch nichts mache, da wir keine weiteren Zeugen haben, außer uns im Auto. So ein Mist. Nun wird unser Fahrer als Schuldiger im Protokoll aufgenommen und es steht Aussage gegen Aussage. Was lernen wir daraus? Sofort nach einem Unfall oder sogar erst 5 min danach erstmal kräftig Zeugen bzw. Familienmitglieder sammeln, welche grad soooo zufällig in der Gegend sind, um einfach nur Zeugen zu bekommen und nicht als schuldig dazustehen.

Die GFA (wo das Arbeitsamtseminar stattfindet) haben wir natürlich schon am Anfang des Unfalls informiert. Wir fahren dann bereits zum “Schulschluss” mit der U-Bahn zur GFA zurück und melden uns dort erstmal, wo wir mit dem Spitznamen: Die “Crash-Kids” sind zurück, begrüßt werden.

Abenteuer Klassik

Die neue Kampagne der Berliner Philharmoniker finde ich einfach klasse! Ich finde es gut, dass klassische Musik jetzt so modern beworben wird. Vor nicht allzu langer Zeit gab es noch eine andere Kampagne, bei der ich jedoch nicht mehr weiß, von wem sie war. Titelslogan: “Klassik braucht Leidenschaft” … oder so. Ganz grandiose Bilder. Ähnlich großartig wie mein Lieblingsmotiv der Philharmoniker, welches ich auf meinem Heimweg entdeckt habe.

Ein größerer Fan von Kammermusik werde ich dadurch aber vermutlich nicht….

Springreiten im Prenz’l Berg 2

Vor gar nicht langer Zeit berichtete ich von einer neuen Sehenswürdigkeit. Nun scheint es, hat diese bereits ihre ersten Opfer gefordert.

Sport ist halt einfach Mord…. ;-)

Arbeitslosigkeit ist schwer, dazu jung sein noch viel mehr!

Nach meiner unerwarteten Kündigung, so 5min vor Feierabend, stehe ich nun ohne Job da. Was tut man also als erstes…sich arbeitslos melden. Da ich noch ein junger Hüpfer bin und mein 25. Lebensjahr noch nicht beendet habe, wurde ich sofort zu einem 6-wöchigen Arbeitsamtseminar geschickt. Die 6 Wochen sind ja nicht das schlimmste, aber muss es denn wirklich sein, dass man dort eine 30-Stunden-Woche mit sagenhaften 6h am Tag verbringt? Ok, dachte ich mir. Guck ich mir das ganze doch erstmal an, bevor ich gleich rummeckere. Doch gleich am ersten Tag, als ich zu 90% nur 16jährige kleine “Kinder” sah, welche weder einen Schulabschluss, noch irgendeine Ausbildung hatten, kam ich mir sehr verarscht vor. “Was soll ich hier wohl lernen”, dachte ich. Mit 3 anderen Kandidaten, hatten wir dann erstmal ein Einführungsgespräch, wo zum Glück ein Mädel bei war, welche in meinem Alter ist und mit der ich mich von Anfang an sehr gut verstehe. Endlich jemand Normales hier.

Thema des ersten Tages war dann “soziale Selbstfindung”. Wir haben alle einen Bogen bekommen mit Fragen wie “Was würdest du tun, wenn du 10 Mio € hättest”, “Was würdest du machen, wenn du weißt, dass du nur noch 12 Monate leben wirst und du bis zum letzten Tag kerngesund bist” und jetzt kommts: die Frage des Tages: “Was würdest du gern für ein Tier, Gegenstand oder Mensch sein”. Hääääää???? Wie bitte. Wo bin ich hier? Dass wir unsere Fragen dann nicht wirklich wahrheitsgemäß und stattdessen mit viel Fantasie beantwortet haben, versteht sich von selbst, oder? Somit haben wir bei der letzten Frage mit voller Enthusiasmus geantwortet: meine Freundin wollte ein Roboter….ich korrigiere….ein HÜBSCHER ROboter sein. Ich habe mich dann für Mickey Maus im La-La-Land entschieden, wo alle einen mögen und immer gute Laune herrscht. Unsere Bögen wurden dann zum Glück nie mit uns ausgewertet, obwohl wir schon gern wüssten, was doch unsere Frau Dr. X darüber wohl gedacht haben mag.

So das war Tag 1 der 6 Wochen.

Fortsetzung folgt …

Winter-Aktivitäten

Kaum bricht der Herbst an, könnte man schon auf den Winter wechseln. Und im Winter sind mir die Pisten mit viel Schnee am liebsten. Aber wie es so häufig auch ist, gibt es das hier bei uns an der Spree natürlich nicht. Vor allem nicht im Oktober. Wie gut – und wie skurril – dass das gar nicht mehr nötig ist…

Leider übt man so nicht für die Realität, Spaß macht es allemal – besonders weil Kunststücke gar kein Problem mehr sind. Und wie Mann oder Frau auch ist, wird auch spontan einer der vorgefertigten Avatare verwendet, die einem am meisten entsprechen. Meine war diese hier:

Treffender hätte die Bio nicht sein können… ;-) :-D

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