“Crash-Kids”
- Oktober 14th Oktober 2008
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Heute war wieder einmal ein ereignisreicher Tag.
Alles fängt an wie immer…8 Uhr Beginn des Seminars. Nach 2,5h Belehrung, wie man am besten eine Bewerbung per Mail schreibt und was man beachten muss, werden wir in den PC-Raum geschickt. Da wir uns das letzte Mal beschwert haben, dass wir hier am PC nicht viel machen können, da wir nicht die nötigen Programme etc. haben, bekommen wir diesmal einen Wissenstest.
Ich nehme an, dass dieser Test sich mehr auf Internetrecherche als auf Allgemeinwissen bezieht. Oder muss man heutzutage etwa wissen, was die Bandabkürzung “BAP” bedeutet? Zumal ich diese Band nicht einmal kenne. Oder das Sternbild der Jungfrau, welches nicht einmal mit Hilfe von Google genau dem entspricht, was auf der Abbildung zu sehen ist und man nur spekulieren kann, ob es diesem an ähnlichsten sieht. Nun denn, endlich ist es soweit. Die Mittagspause steht an. Unsere Mission in dieser Pause: Zu Viert zu Mediamarkt in der Pankstraße im Wedding zu fahren, um noch 4 kostenlose Karten für das morgige Bushidokonzert zu bekommen. Keine Angst. Ich wäre nicht wegen dem Konzert hingegangen, aber mich interessiert schon, wie die O2-Arena so von innen aussieht. Danach kann man sich ja wieder dezent verabschieden. Kost’ ja nix.
Wir vier setzen uns also in das Auto und fahren Richtung Pankstraße. An der Kreuzung am Leopoldplatz setzen wir dann zum Abbiegen an, tasten uns auf die Straße vor und wollen anfahren zum Linksabbiegen. Plötzlich sehen wir alle nur ein Auto in einer hohen Geschwindigkeit auf uns zurasen. KNALL-BOOM-BÄÄNG. Unser Auto dreht sich um 45 Grad und Richtung Mittelinsel des Bürgersteiges. Wir kommen zum stehen und in unseren Vorderbereich ist ein Auto gequetscht. Erstmal SCHOCK und kurz rumfragen, ob Irgendjemanden etwas passiert ist…Nein, zum Glück ist keiner von uns verletzt. Während wir aussteigen, haben sich jedoch die anderenHerren aus dem anderen Auto schon fleißig Zeugen gesucht und Adressen von denen notiert, anstatt mal als erstes die Polizei zu rufen. Aber das ist wieder typiscvh für Leute, die sehr dem Bild eines Weddingers entsprechen. Ich möchte hier keine Nation nennen. Ich denke ihr wisst, was/wen ich meine. Während wir uns der Unschuld bewusst sind, da wir einen grünen “Ampel”-Pfeil hatten und somit das Recht hatten abzubiegen, brüllt uns der andere Typ gleich an, was wir für einen scheiß machen und einfach so über die Straße fahren. er behauptet natürlich, dass er ebenfalls grün hatte. Diese sehr wortgewandten Personen kamen uns dann auch noch näher und drohten uns mit “einem Schlag in die Fresse”, wenn wir weiter so einen Scheiß erzählen. Sehr komisch war auch die eine Augenzeugin unseres Gegners, die ja erst ca. 5 min später am Unfallort war, jedoch gesehen haben will, dass der Fahrer ja bei Orange die Straße überquert hat. Der Fahrer selbst behauptet jedoch, dass Grün war. Sehr wiedersprüchlich. Nun ja. Die Polizei glaubt innerlich doch schon uns kann jedoch nichts mache, da wir keine weiteren Zeugen haben, außer uns im Auto. So ein Mist. Nun wird unser Fahrer als Schuldiger im Protokoll aufgenommen und es steht Aussage gegen Aussage. Was lernen wir daraus? Sofort nach einem Unfall oder sogar erst 5 min danach erstmal kräftig Zeugen bzw. Familienmitglieder sammeln, welche grad soooo zufällig in der Gegend sind, um einfach nur Zeugen zu bekommen und nicht als schuldig dazustehen.
Die GFA (wo das Arbeitsamtseminar stattfindet) haben wir natürlich schon am Anfang des Unfalls informiert. Wir fahren dann bereits zum “Schulschluss” mit der U-Bahn zur GFA zurück und melden uns dort erstmal, wo wir mit dem Spitznamen: Die “Crash-Kids” sind zurück, begrüßt werden.
Ein “grüner Pfeil”? Ampel oder Blechschild? Bei letzterem habt ihr kein “Recht” zu fahren, ihr dürft lediglich “unter Ausschluss jeglicher Gefährdung anderer Personen und Verkehrsteilnehmer” abbiegen.
Aber Aussage gegen Aussage ist es im Endeffekt ja immer. Aber wenn ihr vier Personen wart, es dort eine Linksabbiegerspur mit eigener Grünpfeil-Ampel gab, dann sieht es doch schon mal gar nicht so schlecht aus. Im Weddinger Verkehr müsste doch jemand noch hinter euch in der Spur gestanden haben…. der könnte zumindest bezeugen, ob ihr Grün hattet…
Abwarten.
Ich freue mich aber, dass euch sonst nichts passiert ist!
Es war ein grüner Ampelpfeil, also mit Licht und Strom. Hinter uns stand keiner, wir waren die einzigen die abgebogen sind.
Naja wie gesagt, wir haben eben zu wenig Zeugen. Das ist das Problem
In Wedding und es war keiner weiter im Auto unterwegs – sehr ungewöhnlich… vermutlich sind alle in der O2Arena… :D