Archiv für November, 2008

Die Eisbären in der O2World

Dank Freikarten eines Kunden, die freundlicherweise meinem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt worden sind und von denen ich auch zwei ergattern konnte, hatte ich die Ehre, mir gestern die Berliner Eisbären in der O2World anzusehen. Ein großes Event für mich: Eishockey als doch sehr spannendes, wenn auch rabiates, Spiel und DIE O2World!

Zur O2World: Ein Spielplatz für Werbung. Der Besucher wird wortwörtlich mit Werbung derart “zugebombt”, dass es fast schon unerträglich wird. Neben den üblichen Werbeplakaten an der Bande sowie auf den Trikots der Spieler ist aber wirklich auch ALLES was irgendwie Platz bot mit Werbung zugepflastert worden.

Auf dem Bild mag es ein wenig erkennbar sein: Über den Ausgängen hingen Werbeflächen, die Trennung zwischen “Parkett” und “Loge” war ein einziges Werbeband und auch die Anzeige diente mehr Werbung als Information. Wurde der Puk “eingeworfen” zeigten die Monitore (die nicht den Spielstand zeigen) nicht den Einwurf sondern einen Werbeclip, um anschließend – seeligerweise – mal das Spiel zu dokumentieren. Übrigens auch dieses “weiße Band” unter den Monitoren ist eine Werbefläche…

Was ich der O2World aber definitiv positiv vorhalten kann: Selbst eine viertel Stunde vor Spielstart stand man gerade mal zwei, drei Minuten vor der Halle in der Warteschlange. Alles gut organisiert.

Zum Spiel: Bis auf einige Längen ein sehr spannendes Spiel. Bodychecks, vor denen nicht mal die Schiedsrichter flüchten konnten, beim Versuch dem Puk auszuweichen hüpfende Schiedsrichter, kaputte Eishocky-Schläger und so manches mehr. Ein sehr rabiates Spiel. Aber sehr spannend – besonders als die Füchse in ihrem letzten Versuch nur noch Spieler auf die Eisfläche schickten und dafür den Torhüter vom Feld zogen. Mitreißendere “Fast”-Tore gab es sicher selten. Wenn es auch ein paar Details an Spiel und Fans gab, dir mir nicht so gut gefielen, war es insgesamt doch ein toller Abend.

Microsoft ist Schuld

Ganz ehrlich: Insgeheim haben wir das alle schon immer gewusst. Als ich jetzt einmal mehr meinen Spam-Ordner duchschaue, bekomme ich das tatsächlich schwarz auf weiß (oder dunkelgelb auf hellgelb):

Gut zu wissen…

Im Angesicht der Barbarei

Am 21. November veröffentlicht Volkstrott ihr neues Album “Im Angesicht der Barbarei”. Einige Ausschnitte sind bereits auf ihrer MySpace-Seite zu finden und zu belauschen.

Sowohl ihre (sagen wir) Demo-CD, welche mir genialerweise nach einem Konzert einer anderen Band zufällig in die Hände fiel, als auch ihre (sagen wir) Debut-CD “Todeskunst” sind unterhaltsame kleine Meisterwerke. Leider wechselte zwischen beiden CDs der Sänger, womit ich doch einige Schwierigkeiten hatte. Doch mittlerweile haben beide ihren Platz bei mir gefunden und die sowohl lebendigen als auch tiefgründigen Stücke beider CDs stehen bei mir hoch im Kurs. Gerade mit der Kombination von klassischen Geigentönen, lebendigen Dudelsack und rauhem Gitarrensound hat Volkstrott einen eigenen (wenn auch nicht unbedingt neuen) Stil gefunden, der vom Jucken in den Füßen bis zu melancholischen Tönen reicht. Auch von diesen Alben gibt es Stücke auf der MySpace-Seite zu hören.

Mit dem neuen Album muss erst einmal geschaut werden, ich welche Richtung es in seiner Gesamtheit gehen wird. Von den Snippets her erscheint es schwermütiger als die Vorgänger. Ob das jetzt gut oder eher schlecht ist, wird sich erst in der Summe zeigen. Daher: gespannt auf den 21. November 2008!

“Sie trinken doch bestimmt Tee?”

“Als ich heute morgen Kaffee aufgesetzt habe, dachte ich mir, Sie trinken bestimmt Tee und habe noch leckeren Tee aufgesetzt. Am Telefon klangen Sie mir wie jemand, der Tee trinkt.”

So oder so ähnlich sprach die Kundin beim Auftakt des Termins, bei dem sie freundlicherweise allen die Tassen füllte. Ich weiß nicht, ob ich mehr überrascht oder erschrocken bin – ihre Einschätzung stimmt. Aber wie “klingt” denn jemand, der Teetrinker ist? Erklären konnte sie mir das leider nicht….

Saab ist wie ein Knäckebrot

Gut – aber nicht jeder mag es.

… eine Redewendung, die viel Wahres hat. Das werden wir zumindest (hoffentlich im positiven Sinne noch) feststellen. Amüsant ist auch vielfach die Reaktion anderer, wenn ich sage:

“Wir haben jetzt ein Auto.”

“Toll. Was denn für eines?”

“Ein Saab.”

“Ein …. was?”

Der Saab wird sich (hoffentlich) als robuster Gefährte entpuppen – auch wenn das Design ein wenig altmodisch erscheinen mag. Wobei sich dieses von unserem 8-jährigen nur unwesentlich vom aktuellen unterscheidet. Das mag viel für die Design-Entscheidungen bei Saab sprechen…

Nun. Also kein hippes Auto.

Aber … ein Skandinavier! ;-)

Autokauf

Man glaubt gar nicht, wie schwierig sich der Kauf eines Automobiles gestalten kann. Seit gut einem Jahr sind wir auf der Suche nach DEM Auto. Volkswagen ist dabei (allein preislich) schnell herausgefallen. Was die Auswahl auch nicht erleichtert, ist die Unsicherheit, ob dank der Finanzkrise Kredite (für die Unternehmensgründung meines Mannes) genehmigt werden. Haben wir nun Geld für ein Auto im unteren oder oberen 10.000 Euro Bereich?

Nun, ich glaube, wir werden uns darauf einstellen, allein das Geld aufzubringen. Das macht die Auswahl aber wieder schwieriger. Es soll nicht zu alt sein und nicht zu hässlich, sollte nicht zu viele Kilometer gefahren sein und sich gut fahren. Schwierig schwierig.

Am Samstag steht eine weitere Probefahrt an. Dieses mal ein alter Saab.
Ich glaube, ich bin in meinem ganzen Leben noch nicht so viele verschiedene Autos gefahren wie in diesem Jahr…

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