Dank Freikarten eines Kunden, die freundlicherweise meinem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt worden sind und von denen ich auch zwei ergattern konnte, hatte ich die Ehre, mir gestern die Berliner Eisbären in der O2World anzusehen. Ein großes Event für mich: Eishockey als doch sehr spannendes, wenn auch rabiates, Spiel und DIE O2World!

Zur O2World: Ein Spielplatz für Werbung. Der Besucher wird wortwörtlich mit Werbung derart “zugebombt”, dass es fast schon unerträglich wird. Neben den üblichen Werbeplakaten an der Bande sowie auf den Trikots der Spieler ist aber wirklich auch ALLES was irgendwie Platz bot mit Werbung zugepflastert worden.

Auf dem Bild mag es ein wenig erkennbar sein: Über den Ausgängen hingen Werbeflächen, die Trennung zwischen “Parkett” und “Loge” war ein einziges Werbeband und auch die Anzeige diente mehr Werbung als Information. Wurde der Puk “eingeworfen” zeigten die Monitore (die nicht den Spielstand zeigen) nicht den Einwurf sondern einen Werbeclip, um anschließend – seeligerweise – mal das Spiel zu dokumentieren. Übrigens auch dieses “weiße Band” unter den Monitoren ist eine Werbefläche…

Was ich der O2World aber definitiv positiv vorhalten kann: Selbst eine viertel Stunde vor Spielstart stand man gerade mal zwei, drei Minuten vor der Halle in der Warteschlange. Alles gut organisiert.

Zum Spiel: Bis auf einige Längen ein sehr spannendes Spiel. Bodychecks, vor denen nicht mal die Schiedsrichter flüchten konnten, beim Versuch dem Puk auszuweichen hüpfende Schiedsrichter, kaputte Eishocky-Schläger und so manches mehr. Ein sehr rabiates Spiel. Aber sehr spannend – besonders als die Füchse in ihrem letzten Versuch nur noch Spieler auf die Eisfläche schickten und dafür den Torhüter vom Feld zogen. Mitreißendere “Fast”-Tore gab es sicher selten. Wenn es auch ein paar Details an Spiel und Fans gab, dir mir nicht so gut gefielen, war es insgesamt doch ein toller Abend.