Archiv für Januar, 2009

Schneller Fotoservice

Als mittlerweile schwerarbeitende Steuerzahlerin des Staates bleibt mir wenig Muße und Zeit, mich meinen Hobbies mit der selben Gewissenheit zu widmen, wie während der Studentenzeit. Das heißt für mich auch, dass ich weniger Zeit investiere, Urlaubsfotos aufzubessern oder mir das aktuelle Schnäppchen bzgl. Entwicklungskosten oder ähnliches zu suchen.

Mitte letzten Jahres bereits hatte ich den Auftrag im Bekanntenkreis eine kleine Karte zu gestalten als Begrüßung aller durch die zwei Neuankömmlinge. Preislich kam dabei eine Collage als Fotos sowie eine daheim bedruckte Klappkarte heraus. Für die Entwicklung der Collage als Foto entschied ich mich nach einigen Recherchen für den Online-Dienst Pixum.

Nun, nach meinem Ausflug nach Finnland, stand einmal mehr die Frage nach dem richtigen Fotodienst an. Ich entschied mich einmal mehr für Pixum – auch, weil ich weder Zeit noch Muße hatte, mich nach anderen umzuschauen und mit der Qualität auch sehr zufrieden war.

Dafür sammelte ich am Montag alle Bilder zusammen und lud sie bis kurz vor Mitternacht auf den Server. Dann noch kurz den Auftrag aufgegeben und ab ins Bett. Schließlich muss ich ja frühs raus. Und nun? Bereits heute sind die Fotos im heimischen Briefkasten gelandet. Tolle Farben, gute Qualität und das nach gerade einmal zwei Tagen – ich bin begeistert!

Netter Nebeneffekt – meiner Meinung – die Bilder werden in ihren Seitenverhältnissen erhalten. So gibt es Standardmäßig beispielsweise das Format 10x15cm. Die üblichen Kleinbildkameras erstellen Bilder mit diesem Format. Meine Spiegelreflex dagegen erzeugt Bilder im Breitbild-Format. In einigen Fällen kann es passieren, dass der Dienstleister das Bild auf 10x15cm zieht und die überreichende Breite abschneidet. So nicht Pixum. Hier werden die Seitenverhältnisse beibehalten und der Benutzer wählt bei der Bestellung lediglich die Maße für die kurze Seite des Bildes, z.B. 10cm.

Wer also noch nicht so recht weiß aber einen Online-Dienstleister für Bildentwicklung sucht, sollte bei Pixum vorbeischauen. Neben dem Drucken von Fotos gibt es auch eine Reihe weiterer Produkte und praktischer Tools. Viel Spaß beim Erforschen!

Operation Walküre

Morgen läuft der nicht ganz unumstrittene Film “Operation Walküre” mit Tom Cruise an. Ich selbst bin neugierig und werde mir sicher eine eigene Meinung bilden. Wann? Schauen wir mal…

Neue TV-Spots für WoW

Nach der vermutlich recht erfolgreichen Kampagne mit William Shattner alias Capitan Kirk, Mr T und anderen, startete Blizzard vor einiger Zeit eine weitere Kampagne. Dieses Mal mit dabei Thomas D, Smudo und Ozzy Osborne. Die TV-Spots sind unterhaltsam wie zuvor und finden sich auf den WoW-Europe-Seiten von Blizzard. Oder auch nachfolgend einen der drei Clips zum Reinschnuppern:

Da meine Erfahrung gezeigt hat, dass sie TV-Spots der letzten Kampagne nicht auf den Seiten von Blizzard vorgehalten werden, muss man sich diese beispielsweise bei YouTube zusammensuchen. Oder sie sich hier, hier und hier anschauen.

Recycling bildlich erklärt

Bei meinem ersten Ausflug in die Welt von Lush, erhielt ich zum Abschied eine Papiertüte – inkl. meiner erworbenen Güter. Da das komplette Konzept von Lush sowohl bio- als auch möglichst ökologisch ist, verwundert dieses Transportmittel nicht. Umso unterhaltsamer finde ich die Erklärung für Recycling:

Man beachte bitte den Abschnitt auf 8 Uhr…

Wieder etwas gelernt

Da das große Portemonaie meist viel Platz aber wenig Inhalt bietet, ist einer unser steten Begleiter ein Schlafsack. Der ist aber langsam an seine Altersgrenze gestoßen, so dass wir heute nach einem neuen Ausschau gehalten haben. Dabei haben wir gelernt, dass man Schlafsäcke nie in ihrem Mini-Verpackungen lassen sollte und dass

  • Daunenschlafsäcke höhere Haltbarkeit und einen besseren Temperaturausgleich ermöglichen
  • Daunenschlafsäcke bei niedriger Qualität mit 140 Euro anfangen
  • und Yeti die besten Daunenschlafsäcke herstellt (oder herstellen soll)
  • Kunstdaunen geringere Haltbarkeit haben, weniger besseren Temperaturausgleich ermöglichen, aber auch bei 150 Euro schon sehr gute Qualität erhaltbar ist
  • bei Kunstdaunen sei man am besten bei The North Face aufgehoben

Gut. Alle vorgeschlagenen Schlafsäcke waren weit jenseits dessen, was wir ausgeben wollten (oder auch können), aber doch mal nette Informationen. Im hauseigenen 4-Seasons.TV gibt es dann auch einen ausführlichen Bericht zu den verschiedensten Typen von Schlafsäcken.

Urlaub bei bis zu -35°

Das klingt nach einer selten dämlichen Idee. Aber Weihnachten und Neujahr stand für mich in diesem Jahr im Zeichen von Lappland. Für sonnenverwöhnte Südreisende ist dies nicht zum Nachmachen empfohlen! ;-)

Als nördlichstes Flugziel von Finnair ging es vom Flughafen in Kittilä ins knapp 50km entfernte Äkäslompolo. Hier wartete ein gemütliches Blockhäuschen mit Bodenheizung, Kamin, Sauna und vollausgestatteter Küche inkl. Geschirrspüler. Gut, an der Gemütlichkeit der Betten sollten die Finnen noch arbeiten. Die sind so weich, dass man echt “abhängen” – oder besser “durchhängen” – kann.

Wesentlichster Kern des Ausfluges war mein alljährliches Training auf einem Brett. Demzufolge besuchte ich häufiger den örtlichen Hügel mit seinen knapp 790m Höhe: Yllas. Aufgeteilt in zwei Ressorts gibt es hier zwar kurze, dafür aber wunderschöne Pisten. Einziges Manko: bis auf einen Gondellift, der in der gesamten Zeit nicht einmal geöffnet war, und einen Sessellift, den ich nur ein oder zwei Mal nutzen konnte, gab es ausschließlich Schlepplifte. Sich knapp 700m mit einem Schlepplift ziehen zu lassen … nun, dieses Abenteuer sollte jeder einmal selbst gemacht haben.

Weihnachten und Silvester wurde in gemütlich kleiner Reisegruppe gefeiert. Die Temperaturen hielten sich die ersten eineinhalb Wochen ungewöhnlich mild. Mit Werten zwischen 0° und -10° war es kaum kälter als in Berlin. An einem Tag unserer Ausflüge, die nicht zum Berg führten, trafen wir dann auch eines der Rentiere des Ortes, welches einfach aus dem Wald mitten auf den Fußweg wechselte, diesen (in unserer Richtung) weiter benutzte, um dann am nächsten Übergang die Straße zu wechseln – natürlich nicht, ohne das anbrausende Auto noch vorbeizulassen – um anschließend gemächlich auf der anderen Seite wieder im Wald zu verschwinden. Nicht erwähnenswert, dass ich dabei der “Bestie” in Angesicht gegenüberstand, als es mich in knapp einem Meter Abstand passierte…

Auf der Hälfte der zweiten Woche nun viel die Temperatur jedoch um 25° innerhalb einer Nacht. An dem folgenden Tag dann meine erste Auseinandersetzung mit den Elementen: Ich wollte noch mal Snowboarden. Immerhin fiel “ja nur etwas Schnee”. Das Wetter meinte jedoch noch einen Schuss Wind hinzuzufügen und schon hat man die Hand vor Augen nicht mehr gesehen, hatten man den Berg zur Hälfte erklommen. Ein “Fahren” gestaltete sich als unmöglich – nicht nur, dass man nicht sah, wohin die Reise ging, als auch, dass der Wind dermaßen stark war, dass er einen zurück schob oder umwarf. Blieb also nichts, als die Sachen zu packen und zurück zu laufen. Oder es zumindest zu versuchen.

Zwei Tage später die Randerfahrung meines bisherigen Lebens. In der ersten Woche buchten wir eine Safari: Ski-doo und Husky-Schlitten. An diesem Tag viel die Temperatur jedoch auf -35°. Kinder durften wegen Erfrierungsgefahr nicht mehr an der ersten Hälfte der Safari, den Ski-doos, teilnehmen und wurden mit dem Bus hingebracht. Der Veranstalter versorgte die restlichen Teilnehmer mit einem Overall, damit trug jeder das doppelte der sonst üblichen Klamottendicke. Dazu gab es Stiefel, die vermutlich wärmer als Snowboard-Boots oder meine Wanderstiefel waren. Allerdings waren sie nur auf Temperaturen bis -30° ausgelegt. Auf dem Weg zur Husky-Farm sind mir folglich die Zehen leicht eingefroren, was mir ein anschließendes Verlassen des Lagerfeuers auf der Farm für knapp 15 Minuten nicht ermöglichte…

Die Huskies sind total süß – besonders wenn sie an einer Stelle anders abbiegen als die Schlitten vor ihnen. Ich reiste in der Reihe im ersten Schlitten und irgendwann waren wir allein… Der Safari-Leiter ermöglichte mir das Schmusen mit den Leithunden (damit sie ihm nicht weiter hinterher laufen und damit einmal umkehren würden) und sammelte die verlorene Schar neu ein. Zum Husky-Schlitten sei gesagt, ist eine gute Polsterung des Allerwertesten Gold wert: jede Unebenheit kann genau erfühlt werden.

Nach der Rückreise auf den Ski-doos von der Husky-Farm freute ich mich ungemein über die heimische Bodenheizung und war auch nur noch zu wenig zu gebrauchen. Leider war das dann auch schon der letzte Tag, die Klamotten mussten gepackt und den Tag darauf der Flug zurück nach Deutschland genommen werden.

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