Und das sollte nicht vergessen werden: Ein Sturz auf den Hintern tut ganz schön weh. Ich weiß zwar nicht, wie ich das wirklich jedes Mal hinbekomme, auf den Hintern zu fallen. Aber dadurch kann ich mir definitiv die Knie-Protektoren sparen. Unschöner Nebeneffekt: Beim Sturz kann man die Schmerzwelle vom Hintern bis in den Hals nachverfolgen – dort knackt es dann auch leicht, wenn der Kopf durch den Schwung unvermeidbar etwas weit nach hinten kippt. Das klingt vielleicht krausiger als es ist – heute abend jedenfalls Muskelkater im Hals. Zumindest nenne ich es mal so….
… und dabei begann er so schön. Die Sonne schien und ich konnte noch etwas mit meinem Freund kuscheln. Danach hörte das leider auf. :-(
Der Server, auf den ich heute morgen noch Informationen nachschlagen wollte, war down. Auf dem Weg zu einem Kundentermin hat die BVG ein technisches Problem, wodurch die Bahn erst eine Weile im Bahnhof stand und man dann doch aussteigen und auf die nächste warten musste. Damit war ich zu spät beim Kunden, der nahm es glücklicherweise gelassen. Vor Ort schließlich einen Finger kraftvoll eingeklemmt, als ich eine geöffnete Tür vom Gegenprallen gegen eine Wand aufhalten wollte und dabei der Finger zwischen diese und eine weitere geöffente Tür geriet. Anschließend auf den Weg ins Büro stellen sich die ersten unangenehmen Anzeichen einer Blasenentzündung richtig deutlich in den Vordergrund. Zwischenstopps mit WC-Besuchen die Folge. Im Büro schließlich auch noch leichter Schüttelfrost. Gar nicht gut.
Auf Arbeit schließlich kann ich kaum fünf Minuten ruhig sitzen, geschweige denn, mich auf meine Arbeit konzentrieren. Konsequenz: Ab nach Hause, ein schönes heißes Bad und anschließend mit einer Kanne heißen Tee ordentlich einmummeln.
Bei Schuhen sind halbe Größen eine ganz schwierige Angelegenheit. Bei bestimmten Schuhen habe ich genau eine solche Zwischengröße. Nun aber geh in einen der vielen (nicht exklusiven) Schuhläden. Dort bekommst du nur entweder oder. Daher habe ich mein Glück nun in Online-Shops gesucht und mich hier als erstes über die großen Kataloganbieter her gemacht. Eigentlich weiß ich ja schon, welche ich will. Ich brauch nur noch die richtige Größe. Quelle und Baur sind her jedoch die vollkommen falschen Adressen.
Im letzten Versuch Neckermann besucht. Zu meiner Begeisterung kann hier in der Auswahl nach Schuhgrößen gefiltert werden. Zur Auswahl stehen auch halbe Größen. Hoffnung macht sich breit. Schaut man sich dann jedoch die zur Auswahl bereit gestellten Schuhe im Detail an, stehen auch hier wieder keine halben Größen zur Auswahl. Super.
Da geht meine Suche wohl noch eine Weile weiter… :-(
Bei dem schönen Wetter gestern ging es nicht anders. Ab in den Park. In den Tierpark. Wohlgemerkt mit der gesamten Familie meines Freundes – nur ohne Freund. Der musste leider arbeiten. Aber ganz ehrlich: Das war echt ein schöner Ausflug. Braun bin ich aber nicht geworden.
Wenn man sich bei einem solchen Tierpark-Besuch aber einmal genau überlegt, was man dort zu sehen bekommt, ist das ganz schön deprimierend. Kaum eine Tierart, bei der im Artenprofil nicht der Vermerk vorhanden ist, dass sie in freier Wildbahn mehr oder minder ausgerottet sind. Einige Tierarten existieren sogar nur noch im Zoo.
Umso ermutigender, dass die Zoo-Betreiber gemeinsam durch Züchtungen und gezielte Auswilderungen diese wieder in der Wildbahn ansiedeln wollen. Mit zumeinst mehr oder weniger Erfolg wie am Beispiel der Przewalski-Pferde. Der Erfolg selbst ist vermutlich im Endeffekt jedoch abhängig vom Auswilderungsgebiet und den Jobs bzw. Geldquellen der umliegenden Völker. Bei dem Gedanken an dieses Engagement und der Hoffnung auf erfolgreiche Nachzucht und Auswilderung kann ich den horrenden Eintritt von 11 Euro pro Person fast verschmerzen.
Das war von jeh her der Slogan meiner “Uni” – der Technischen Fachhochschule Berlin (TFH). Ob ich nun wirklich Zukunft studiert habe, kann ich schwer beantworten. Aber immerhin habe ich mittlerweile einen Job, der mir wirklich Spaß macht. Und das ist wichtig.
Als ich letztens auf dem U-Bahnsteig am Zoo stehe, sehe ich nun, dass sich die (für mein Erachten) “Androhung” der Hochschule wahr gemacht hat:
Bereits am Hochschultag im Herbst letzten Jahres erfuhr ich, dass das die letzte Veranstaltung unter dem Namen sein würde. Die Hochschule plane, sich neu zu benennen und zwar in “Beuth Hochschule für Technik Berlin“. Die Namenswahl fiel in Andenken an den Begründer der Hochschule: Christian Peter Wilhelm Beuth. In dieser Hinsicht also ein Benennung nach Tradition und Andenken.
Die Umbenennung ging wohl damit einhin, dass es künftig keine “Fachhochschulen” mehr gäbe und damit auch der bisherige Name nicht mehr korrekt wäre. Zur Auswahl standen die “Beuth Hochschule” sowie “Technische Hochschule”. Eigentlich, so hörte ich, hat die TU einen Anrecht auf den Namen “Technische Hochschule”. Laut weiterem Hören-Sagen hat sie der TFH jedoch die Freigabe gegeben, sich so nennen zu können. Wie wir sehen, entschied sich die TFH doch dagegen.
Ich persönlich bin nicht so begeistert von der Namenswahl. Natürlich ist Beuth in der Geschichte der TFH eine sehr wichtige Person gewesen. Aber ganz ehrlich: Wer von denen, die sich allgemein für Studiengänge interessieren, wissen das? Selbst “Technische Hochschule” klingt sehr “technik-lastig”. Das erscheint mir aber eine gängige Bezeichnung für Hochschulen, die sich mit allen Themen der Technik von Informatik über Mechanik bis hin zu Elektronik beschäftigen. Zumeist gibt es auch Studiengänge, die etwas davon abschlagen. Aber “Beuth Hochschule für Technik” klingt in meinen Ohren sehr … eingeschränkt.
Nebenbei ist es im Büro meine Aufgabe, auch mal das Telefon entgegen zu nehmen, mit Kunden zu sprechen oder einfach das Telefonat durchzustellen. Ganz wie der Sprecher am anderen Ende wünscht. Heute eine Dame am Telefon, deren Name ich nicht gleich verstehe und erneut nachfrage. Sie ganz nett und wiederholt den Namen, bei dem es sich wider Erwarten um den Vornamen handelte und deswegen von mir als zu erwartender Nachname nicht ins Raster passte.
Als ich das erkannte der erste peinliche Moment – schalte sie kurzerhand zu meinem Chef durch und meine zu ihm, dass seine Ma dran wär (wie sie am Telefon sagte). Kurz darauf kommt mein Chef verwirrt aus seinem Büro und gibt das Gespräch an einen anderen Kollegen weiter. Das war wohl dann doch nicht die Mutter meines Chefs – hab ich den Namen wohl irgendwie verdreht….
Nach einem doch schwerfallenden Loslösen aus dem Büro, weil immer noch irgendwelche auch immer wichtige Dinge erledigt werden müssen, schaffte ich es gestern zwei Minuten vor Filmstart ins Kino. Nach mehrfacher Empfehlung, wie z.B. hier, dieses Mal “Gran Torino“.
Ich muss gestehen, ich bin kein großer Clint Eastwood-Fan und habe auch keinen seiner “Dirty Harry“-Filme gesehen. Aber von diesem Film bin ich wirklich begeistert. Man mag einen Moment brauchen, um zu begreifen, worum es in diesem Film geht – ganz besonders, wenn man zuvor weder Trailer gesehen noch irgendwelche anderen Informationen dazu gelesen hat. Die Geschichte ist interessant und spannend, teilweise auch lustig – wenn auch nur aufgrund der kaum vorstellbaren Direktheit, mit der Eastwoods Charakter seine Meinung kund tut. Ein Film mit Charakter und Tiefe. Dass er für die letzten Oscars nominiert worden ist, kann ich nur unterstützen. Soweit ich weiß, hat er aber leider keinen bekommen.
Fazit: Für einen ruhigen Abend ohne große Explosionen und Schießereien setze ich diesen Film auf der Empfehlungsliste nach ganz oben!