Deutscher Film ganz groß – Krabat
- Juni 11th Juni 2009
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“Krabat” in den Kinos groß angekündigt, konnte nie meine Begeisterung oder mein Interesse wecken. So richtig begründen kann ich das allerdings nicht. Folglich habe ich mir den Film aber niemals im Kino angeschaut. Doch nun habe ich ihn mir aus der Videothek geliehen (ja, sowas gibt es noch) und mir angeschaut. Schließlich kann man nur so eine eigene Meinung zu einem Film bekommen.
Und ich muss sagen, für eine deutsche Produktion war er echt nicht schlecht. Kameraführung, Schnitt und (ganz besonders) Ton waren echt gut. Meines Erachtens fallen deutsche Filme gerade wegen diesen techniken negativ auf. Natürlich ist eine gewisse Verwöhnung von amerikanischen, synchronisierten Produktionen vorhanden. Aber ein Film, in dem der Sprecher/Schauspieler permanent mit einem Hintergrundrauschen verbunden ist, muss nun echt nicht. Rundherum also ein technisch gelungenes Werk, dass man sich gern ansieht.
Die Geschichte nun: Mit ihr kann ich nicht viel anfangen. Ist der Anfang noch spannend, hört für mich das Interesse aber bald wieder auf. Die Geschichte mag nicht schlecht sein, aber mich kann sie nicht bewegen. Auch ist das Ende relativ plötzlich und auch – allein in Hinsicht auf die Geschichte und weniger die technsichen Effekte – wenig effektvoll.
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