Google, Facebook und Co. und der Datenschutz im Internet

Wer benutzt heute nicht die Schuchmaschine Google? Sogar der Begriff “googlen” als Verb für die Suche im Internet (zumindest mittels der Suchmaschine Google) hat bereits seinen Weg in den Sprachgebrauch gefunden. Ob das Wort bereits im Duden steht, wäre eine Recherche Wert. Die Suchmaschine versieht seinen Dienst unglaublich gut und bietet eine Unzahl vieler kleine hilfreiche Funktionen, die man teils auch nicht mehr missen möchte und an so manch anderen Suchmaschinen vergeblich sucht. Allein die Hilfefunktion mit “Meinten Sie …” hilft Legasthenikern doch noch das Gewünschte zu finden.

Google besteht aber nicht nur aus der Suchmaschine sondern bietet eine ganze Reihe von weiteren Anwendungen. Und was die Dienste ausmacht, ist sicher nicht nur ein schlauer Kopf, sondern auch die gewissenhafte Beobachtung von Benutzern und Auswertung von Benutzerverhalten und damit das Erkennen, wer da ist und was er möchte. Dafür ist Google durchaus auch schon in Kritik geraten. Einen spannenden Artikel hierzu mit dem Titel “Ende der Privatheit” hat erst kürzlich der Spiegel in seinem Magazin veröffentlicht. Im Internet ist er jetzt hier verfügbar.

Doch nicht nur Google sammelt alles, was es über Benutzer zu wissen gibt, um seine Dienste zu verbessern. Auch Facebook gerät hier immer mehr ins Rampenlicht. Dieser Dienst bietet die Möglichkeit, mit Freunden in Kontakt zu bleiben – oder diese erst (wieder) zu finden. Die Vorgehensweise ist dabei scheinbar so simple wie auch fragwürdig, wie im ZDF-Beitrag “Wie Facebook heimlich Daten sammelt” beschrieben wird.

Was ist eigentlich noch privat? Und was ist öffentlich? Viele Internetbenutzer scheinen zu diesen Fragen noch sehr unbekümmert. Es werden die Fotos der Kleinstens ins Web gestellt – für alle sicht- und lesbar. Es wird vom letzten Seitensprung berichtet und der letzten Party mit einem zu tiefen Blick ins Glas. Das Internet ist eine Plattform geworden, in dem sich jeder präsentieren kann. Doch was hier von sich selbst und bewusst preisgegeben wird, ist – so sollte jedem bewusst sein – nur die Spitze des Eisberges.

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