Archiv für Kategorie ‘Allgemein’

Und abgehakt!

Zu meinem hier verfassten Beitrag muss ich unbedingt noch einige Bemerkungen loswerden. Das Spiel “Rise & Fall – Civilizations at War” ist fast geschafft. Es werden zwei Kampagnen vorgegeben, wobei in einer Alexander der Große und in der anderen Kleopatra die Helden sind. Die erste Kampagne ist geschafft, die zweite begonnen.

So cool und mitreißend die Musik ist, gibt es dennoch einige Punkte, die ich bemängeln würde. Selbst bei einem 3GHz-Rechner mit Radeon 9600 Grafikkarte kann man nur mit mittelmäßiger Auflösung arbeiten, um ein flüssiges Spiel zu haben. Sprich: Die Optik ist nicht so umwerfend. Und allein für das Laden eines Szenarios werden mal locker 40-90 Sekunden gebraucht. Ganz schön derbe.

Die Alexander-Kampagne war nach drei Akten mit jeweils etwa drei Mission auch fix abgehakt. Unerwartet schnell und teils auch leicht zu lösen. Sogar das finale Szenario zeigte sich als ungewöhnlich umgänglich und war bereits in einem Anlauf lösbar. Die schwierigsten Parts stellen unerwartet diejenigen dar, in denen man in First Person agiert. Hier spielt wahrlich die Zeit gegen einen.

Insgesamt ist das Spiel also – für ein Strategiespiel – recht schnell durchgespielt. Für mich stellt sich da so manches mal die Frage, ob so viel Geld für ein Spiel tatsächlich lohnt. Solch aktuellen Adventure-Spiele wie “Dreamfall” und “Fahrenheit” sind dabei noch eine Spur schärfer. Der Suchtfaktor ist zweifelsohne hoch – doch nach einem durchzockten Wochenende ist vom Spiel nichts mehr übrig. Für “Rise & Fall” habe ich dann wenigstens etwa zwei Wochen gebraucht…

“Mögen die Spiele beginnen”

sprach Cäsar einst im alten Rom. Mit Begeisterung sehe ich jedoch, dass die Unterhaltung des Volkes sich seit dem Bau des Kolosseums stark verändert hat. Und auch, wenn die PC-Spiele im Vormarsch sind, leisten einige wenige noch Widerstand. Die “klassischen” Tisch- und Brettspiele sind noch immer gesellschaftsfähig.

Erst letztens schaffte ich es – im zweiten Anlauf – das Brettspiel “Lord of the Rings” zu spielen und zu VERSTEHEN! Gar nicht so einfach. Allein die Spielvorbereitungen haben bestimmt eine halbe Stunde gedauert und sind beinahe nahtlos in das eigentliche Spiel übergangen. Gut, dass ich einen geduldigen Mitspieler hatten und beim dritten Durchspielen – und einigem Betrügen… – konnten wir den bösen Sauron endlich besiegen.

Heute stehe ich einmal mehr im Spieleladen und entdecke “Warcraft – The Boardgame“. Ebenso, wie ich den “Herrn der Ringe” (sowohl gern gesehen wie auch am PC) gespielt habe, fehlt auch “Warcraft 3” nicht in meinem Sortiment. Und das Brettspiel würde mich schon reizen…

Ein bisschen beunruhigend finde ich am Brettspiel allerdings, dass es vom selben Verlag wie “Lord of the Rings” stammt. Ob das dann einmal mehr derart komplex ist, dass man bereits bei der Vorbereitung verzagen möchte?

Flachbildschirm vs. LCD-Bildschirm

Ich bin verwirrt. Mit einem halben Auge verfolgte ich eben “Guten Abend RTL” und staunte nicht schlecht über die Beschreibung des Gewinnes des sendungseigenen Gewinnspieles: “Zu gewinnen gibt es einen LCD-Bildschirm mit einem Flachbildschirm.” Äh … ja. Aber ist ein LCD-Monitor nicht zwangsweise ein Flachbildschirm? Oder gibt es dann zwei Monitore? Oder wie?

Im Fitness-Studio

Um dem regnerischen Wetter gestern zu entkommen, flüchtete ich einmal mehr in das Fitness-Studio bei mir um die Ecke. Das ist ganz cool, weil dort so viele verschiedene Menschen körperlicher Ertüchtigung frönen. Junge Burschen. Alte Damen. Ballerinas. Dünn. Dick. Alles bunt gemischt.

Allerdings gibt es auch dort einen bestimmten Typ Mann, den man wohl in jedem Fitness-Studio antrifft und dessen Anwesenheit jedes Mal wieder keinen Sinn macht. Es ist ihnen hoch anzurechnen, dass sie ob ihrer massiven Leibesfülle, die längst ihre übergroßen Sportklamotten sprengen und dabei Einblicke gewähren, die man einfach nicht sehen will, sich überhaupt zum Sport bequemen. Immerhin kann der Sport eben dafür genutzt werden, jene überflüssigen Pfunde los zu werden.

Doch gerade dieser Schlag von Männer scheint das ein wenig missverstanden zu haben. Anstatt sich auf die Laufbänder zu begeben oder sich dem Fahrrad zu widmen, wuchten sie stolzer Brust Tonnen von Gewichten – für ihre ARME! Es ist nicht so, dass die Arme bereits den Umfang eines stolzen Oberschenkels haben und jeder Muskel unter den Massen sowieso verschwindet.

Vielleicht reicht das, um ein gutes Gefühl zu haben und beim wöchtenlichen Arztbesuch angeben zu können, “Oh ja, na klar, war ich im Fitness-Studio!” War er ja auch…

Umgezogen

Nicht nur, dass ich heute morgen aufgestanden und mir andere Kleidung angelegt habe, nein, mein Blog ist heute umgezogen auf meinen eigenen Webhoster. Auf diese Weise habe ich ein wenig mehr Einfluss auf all die Dinge, die mir mein Blog bieten kann. Z.B. automatisches Aufführen der jüngsten Kommentare, was ich bisher noch fleißig in Handarbeit erledigen musste.

Je nach Aufwand und wieviel Sinn es zu machen scheint, werde ich die bisherigen Beiträge meines bisherigen Blogs hierher übernehmen. Bisher habe ich soviele mit hierher gebracht, dass sie ein zusammenhängendes Ganzes ergeben. Mein bisheriger Blog bleibt bestehen und wird weiterhin unter

http://meinerganzalleine.blogspot.com

erreichbar sein.

Stöckchen fangen

Vor einer Weile “warf” mir Hotelblogger ein “Stöckchen” zu. Ich habe eine ganze Weile überlegt, ob ich den tatsächliche fangen und weitergeben soll, könnte man es doch als eine Art Kettenbrief halten, die so mancher sicher in heutiger Zeit auch als Computervirus betrachten. Daneben zweifelte ich doch stark an, zum einen die Fragen sinnvoll beantworten und zum anderen das “Stöckchen” dann an vier andere weiterwerfen zu können. An dieser Sachlage hat sich bisher nix geändert, aber man kann sicher nachtragen…

Bei dem “Stöckchen” geht es wohl darum, die 10 vorgegebenen Fragen zu beantworten und das ganze dann an vier Blogs meiner Wahl weiter zu reichen. Probieren wir es mal:

Warum bloggst du?
Weil ich als Studentin über einfach viel zu viel freie Zeit verfüge…

Seit wann bloggst du?
Seit dem Beginn meines Praktikumssemester im Oktober 2005. Da hatte ich einfach noch viiiiiiiel mehr ungenutzte Zeit…

Warum lesen Deine Leser Deinen Blog?
Ui, eine gute Frage. Ich denke aus Höflichkeit. ;-) Meine bisherigen, sporadischen Leser kennen mich immerhin persönlich. *harharhar*

Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?
Wenn tatsächlich jemand über eine Suche auf meinen Blog kam… Tja, gute Frage. Das kann ich leider nicht einsehen. Keine Ahnung.

Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
All jene, dich von keinem anderen als mir gelesen wurden….?

Dein aktuelles Lieblingsblog?
Hmm… Lieblingsblog. Sagen wir so, den Blog, den ich am häufigsten und am liebsten lese ist der cp8r-Blog. Als Kommilitone lese ich immer wieder gern seine Gedanken zu unseren Dozenten, Projekten etc.

Welches Blog hast Du zuletzt gelesen?
Zuletzt gelesen insofern, dass es da für mich auch was neues gab? Dann der Mein-geliebtes-Weib-Blog.

Wie viele Feeds hast Du gerade im Moment abonniert?
Feeds!? Uups. Jetzt wirds wohl offensichtlich, dass ich noch nicht lange mit Blogs zu tun habe. Kenne ich nicht, abonniere ich nicht. Ich lese Blogs mit Hilfe traditioneller Web-Browser…

An welche vier Blogs wirfst Du das Stöckchen weiter und warum?
[Nachtrag: 17.08.2006] So, mein erstes Opfer habe ich nun gefunden. Mein Stöckchen werfe ich an Mein geliebtes Weib weiter, weil mir der gestrige Eintrag zeigt, dass der Blog noch lebt und … für weitere Beschreibung sollte jeder sich den Blog einfach mal selbst durchlesen.
[Nachtrag: 21:08.2006] Mein zweites Stöckchen werfe ich an den frischgebackenen Blog von mherrn weiter. Mal schauen, wie er sich weiterentwickelt… also der Blog!
Für den Rest wirds schwierig. Ich kenne nämlich gar nicht so viele weitere Blogs, die ich tatsächlich selbst lese. Und dann bekomme ich von einem derjenigen das “Stöckchen” natürlich auch noch zugeworfen. Ich hoffe, es geht durch, dass ich die fehlenden dann einfach nachtrage…

Und damit ich es nicht vergesse, bis ich hier Blogs nachtragen kann: Wem ich das Stöckchen zugeworfen habe, der melde sich beim Initiator und trage sich mit der ID 143112134 ein.

Wer jetzt noch Lust hat, kann sich auf dieser Seite anschauen, wer bereits alles ein Stöckchen zugeworfen bekommen und darauf reagiert hat.

Die Lüfte erobern

Auf meinem kurzen Ostsee-Abstecher konnte ich – wie bereits erwähnt – meinen eigenen, günstig erstandenen Drachen fliegen lassen. Keine Sorge, ich habe ihn auch wieder eingefangen.

Zurück in Berlin und in Erinnerung an all die Drachen, die an “unserem” Ostseestrand und in Warnemünde gesehen habe, bin ich neugierig geworden. Ich begab ich im allwissenden Netz auf die Suche nach Drachen. Foren dazu gibt es in Massen und ebenfalls auch Shops, in denen eben jene angeboten werden.

Besonders interessant fand ich allerdings “Kite’n'Art“, die quasi aber auch wirklich alles rund um Flugdrachen anzubieten haben. Wie bei jedem Hobbie gibt es natürlich auch hier keine Grenze nach oben, wieviel man für seinen Spaß ausgeben kann. Doch hat es mir hier dennoch leicht die Sprache verschlagen. Abgesehen von den verschiedenen bunten Mustern ist auf den ersten Blick kein wirklich großer Unterschied zwischen den vielen Modellen zu sehen.

Sehr cool finde ich das Bild, auf dem eine Person neben einen fast ebenso großen Drachen steht. Da bekommt man erstmal ein Gefühl für Größe. DER Drache, würde mich AUF JEDEN FALL über den Strand hinter sich her ziehen…

Let’s play a bit

Man merkt, ich habe Semesterferien und mehr als genug Zeit, meinen Blog mit Nonsens zu füllen. Und da die Ferienzeit bekanntlich – und wie bereits erwähnt – auch die Zeit des Chillens, in der Sonne braten und mal wieder eine gute Belletristik zu lesen ist, darf hier auch nicht ein gutes Computerspiel fehlen.

Da mir während des Semester einfach mal die Zeit zum Zocken fehlt, lege ich das gerne in die Ferienzeit. Und die ist ja aktuell am Laufen. Zeit also für ein neues Spiel. Alle im eigenen Hause vorrätigen Spiele habe ich bereits ein-, zwei- und manchmal sogar dreimal durchgespielt. Keine Lust für ein weiteres Mal. Und da vor einer Weile eine Fernsehwerbung so – wie auch anders zu erwarten? – beeindruckend für ein neues Strategiespiel warb und das im Preis auch noch – wenn auch nicht wahnsinnig stark – gesunken ist, ist die Entscheidung schnell gefallen. Mein aktuelles Spiel heißt “Rise & Fall – Civilizations at War“.

Bei diesem Spiel ist mir einmal mehr klar geworden, dass diese ganze Kopierschutz-Geschichte sehr nervenaufreibend werden kann. Da unterstützt man schon die Spieleentwickler und Raubkopierer durch den Kauf eines Spieles und muss sich dennoch mit Hindernissen plagen. Die Installation verlief zwar reibungslos, doch beim “Prüfen der Disk” blieb das Spiel einfach mal hängen.

Nur durch Zufall entdeckte ich in der Readme einen Hinweis, der sich zwar auf ein anderes Problem bezog, meines aber wohl auch zu lösen schien. Der Verweis in der Desktopverknüpfung, die ja automatisch angelegt worden ist, musste noch korrigiert werden. Ganz klasse. Jetzt läuft die Prüfung zwar durch und erkennt die DVD als Original, doch das dauert erstmal ne knappe Minute. Da wünscht man sich wahrlich die Zeiten von “Starcraft” und Co zurück, wo bei der Installation einfach die Seriennummer abgefragt wurde und das Spiel lief dann einfach mal.

Aber auch im Spiel gibt es Zicken, die ich von betagteren Spielen nicht gewohnt bin. Mitten im Spiel verschwindet einfach mal der Mauszeiger und kehrt auch nicht zurück, bevor ich das Spiel in die Taskleiste minimiere und anschließend wieder auf Bildschirmgröße maximiere. Nervig daran ist, dass selbst mein 3GHz-Rechner für das erneute Herstellen des Bildes gut um die drei Minuten benötigt!

Ansonsten habe ich bisher nur die Tutorials durchgespielt, nachdem ich bei dem Versuch, eine Kampagne zu beginnen, sofort überrannt worden bin. Das Spiel ist sehr mitreißend – was nicht wenig an der Musik liegt. An die quasi “First-Person“-Perspektive, die dann und wann von Nöten ist, muss ich mich allerdings noch gewöhnen.

Schon nach diesen ersten Probeläufen bin ich mir aber recht sicher, dass ich mal wieder ein feiger Spieler sein und im Einfach-Modus spielen werde… ;-)

Verweise

Hin und wieder treibe auch mich auf verschiedenen Seiten und Blogs herum, auch wenn mein Blogroll noch sehr übersichtlich ist. Auf meiner letzten Stippvisite ist mir dieser Blog von rachelEM zwischen die Finger geraten. Sie studiert Illustration in New York und zeigt hier verschiedene ihrer Entwürfe, die bereits in diesem Stand der Entwicklung einen eigenen, coolen Stil aufweisen.

Einen weiteren Blog, den ich kurzerhand fürs erste mit in meinen Blogroll aufgenommen habe, ist “Mein geliebtes Weib“. So wirklich oft scheint es hier nix neues zu geben, doch die eingetragenen Posts zeugen von einem gewissen, sympathischen Humor.

Und für jeden, der bereits von dem Teil gehört hat, der am meisten für Trubel in der Familie sorgt, habe ich hier eine kleine Überraschung. Meine Schwester und ihr Freund haben sich nun ebenfalls im Internet verewigt und nun kann sich jeder sein eigenes Bild über die mittlerweile 4-Köpfige-Familie machen.

Back in Town

Mit dem gestrigen Tag ging mein Ostseeurlaub zu Ende und ich kehrte neuerlich in Berlin ein.

Die heißen Sommerwochen zuvor ließen auf gutes Wetter für den Urlaub hoffen – und wurde prompt von den Wetternachrichten dieser Zeit zerstört. Wechselhaftes Wetter und Regen bei knappen 20 Grad wurde angekündigt. Doch so gutes Wetter wie diese sieben Tage ist selten in einem Urlaub. Nur an einem Abend nieselte es und ansonsten war spätestens gegen vierzehn Uhr das Wetter aufgelockert und die Sonne brannte jede einzelne Hautzelle nieder.

Es gab auch zwei – für mich – schöne, windige Tage, an denen ich meinen kleinen Flugdrachen auspacken und ohne Hilfe in die Lüfte hieven konnte. Dabei sei jedoch darauf zu achten, sämtliche Finger FERN AB der Drachenschnur zu halten, sonst könnte leicht ein Stück Haut vom Finger gesäbelt werden. Ich spreche aus Erfahrung … noch jetzt heilt die entsprechende Stelle aus.

Was auch sehr lustig ist, wenn der Wind derart starkt pfeift, dass selbst dieser kleine Drache Anstalten macht, einen in die Lüfte – oder zumindest hinter sich her – zu ziehen. Diese amüsante Art der Fortbewegung übte auch prompt ein Kitesurfer zu Lande aus. Sehr cool.

Insgesamt war das sicher der entspannendste Urlaub, den ich je gemacht habe. Spätestens nach dem beinahe täglich anfallenden Einkauf für sechs Mäuler ging es bis zum Sonnenuntergang an den Strand. Nichts tun, herumlümmeln und sich die Haut verbrennen lassen. Bei so viel Action ist es ein leichtes, ausgeruht zurückzukehren. Noch zwei Tage mehr und ich wäre womöglich wahnsinnig geworden – ob dieses nichtstun.

Die angekündigten Quallen und Algen waren wie erwartet ebenfalls zugegen. Ersteres fand sich jedoch erst gegen Ende und nachdem eine Nacht lang der Wind ordentlich Algen und anderes Kleingetier an die Küsten trieb. Tut nichts – war jedenfalls nicht mehr im Wasser.

Obwohl es alles in allem ein doch cooler Urlaub war, bin ich doch ganz froh, die Isomatte und den Schlafsack wieder gegen mein geliebtes Bett zu tauschen.

Nach oben