Archiv für Kategorie ‘Anderswo’

Feiern – bis die Polizei kommt!

Dieses Wochenende habe ich einfach mal abgeschaltet, mich stattdessen ein wenig herausgeputzt und mit meiner Cousine und ganz vielen Bekannten und Verwandten ihre Jugendweihe gefeiert. Ein paar der Bilder kann man dazu hier bewundern – für jene, die es interessiert.

Sie, meine Cousine, wollte zwischendrin eigentlich noch für ein oder zwei Stündchen mit ihren Mädels um die Häuser ziehen, die ebenfalls ihre Jugendweihe feiern. Gut, dass sie sich im heimischen Garten die Kante gegeben hat – einige aus dem Grüppchen wurden von der Polizei eingesammelt und durften womöglich ihren Rausch in einer Zelle ausnüchtern.

Nun bin ich wieder zu Hause. Gleich mit Kopfschmerzen. Der Deskop-Timer verrät mir, dass noch 42 Tage für das Diplom sind. Noch etwas mehr als ein Monat. Ohje ohje ohje…

Liebes Tagebuch!

An dieser Stelle will ich dann auch mal von dem so lange angekündigten Kurzurlaub (wie beispielsweise hier und hier) erzählen.

Die Fahrt in den – wahrlich – sonnigen Süden von Deutschland munterte uns mit fetten Schneestürmen auf der Hälfte der Reise auf … und machte alles mit Sonnenschein und bald acht Grad mehr als in Berlin sowie grünen Wiesen einiges wieder kaputt. Am selben Abend müssen wir noch feststellen, dass der Berg im Ort von Bad Tölz weiterhin für Ski- und Snowboardfahrer gesperrt ist.

Als Notlösung soll es dann also zur knapp 56km entfernten Zugspitze gehen. Doch auch die Fahrt dorthin wartet nicht mit sonderlich viel Schnee auf. Um so begeisterter sind wir, als wir schließlich auf der Alpspitze sind und Schnee die Pisten füllten – während sich alles drumherum eher braun oder grün zeigt.

Lediglich die Tatsache, dass vom Schwierigkeitsgrad her nur eine der schwierigsten Pisten als Talabfahrt (also zur Rückkehr zum Auto) offen war, zeigte, dass auch hier der Schnee nicht wirklich vor Anwesenheit strotzt.

Am Samstag geht es dann zum lange geplanten Airboarding-Kurs. Der führt uns in den benachbarten Ort Lenggries. Und nach kurzer Anmeldung sowie Einkleidung mit Knieschonern, Helm und dem sagenumwobenen Airboard geht es auch schon gleich an die Trockenübungen. Das sieht für Zuschauer schon ziemlich lustig aus.

Ist für das Heil-den-Berg-wieder-herunterkommen aber doch ziemlich wichtig. Zum Lenken gilt es wie bei vielen anderen Sportarten: Gewichtsverlagerungen. Nur dass in diesem Fall alles im Liegen stattfindet. Zum Bremsen gilt: Sich vom Board abstoßen (aber NICHT loslassen) und dann das Board querstellen. Das besitzt nämlich auf der Unterseite so eine Art Kufen. Das führt im Laufe des Tages zu den amüsantesten Purzelbäumen.

Auch das Liftfahren (besonders Schlepplift) gestaltet sich als ziemlich ungewohnt…

Nach knapp drei Stunden war dann dieser Kurs auch vorbei – endlich. Wer das noch nicht probiert hat, mag womöglich gar nicht glauben, wie ANSTRENGEND das sein kann! Bei der letzten Abfahrt reichte meine Kraft nicht mal mehr, mein Board quer zu stellen, um zu bremsen. Stattdessen wurde alles in den Schnee gebohrt, was irgendwie bremsen könnte…

Lustig wie das ganze ist, wenn man sich einmal überwunden hat, so bleibe ich doch lieber bei meinem Brett unter den Füßen und trete dem Berg oder der Abfahrt lieber “erhobenen Hauptes” entgegen. Aber gemacht haben, sollte man das schon mal! Das ist “ne rechte Gaudi”!

So. Und nachdem ich am Abend nach dem Airboarden noch mal eine Nachtfahrt (19-22 Uhr) auf meinem geliebten Snowboard absolvierte, kann ich nun nach meinen Kurzurlaub locker noch mal einen Urlaub gebrauchen und die vielen blauen Flecken und den “leichten” Muskelkater auskurieren…

Abmeldung

Gestern also die BWL-Klausur hinter mich gebracht, die es in ihren gerade einmal vier Fragen geschafft hat, genauso undurchsichtig und schwammig wie die komplette Vorlesung zu sein. Heute den Diplomantrag eingereicht – und morgen … ja, morgen endlich in den verdienten Kurzurlaub! Damit melde ich mich also für die nächsten Tage erstmal ab… Bis denne!

Tja, soviel dazu…

Was soll man nur von diesem verrückten Winter halten?! Am Donnerstag soll es nach Bad Tölz gehen – ja, da, wo auch der Bulle von Tölz seinen Dienst tut. Aber deswegen habe ich mir diesen Ort für den Kurzurlaub nicht ausgesucht. Genauer gesagt, habe ich ihn mir GAR NICHT ausgesucht. Schuld sind vielmehr die Freaks, die (nur) dort den Kurs Airboarden anbieten, für den ich wiederum einen Gutschein bekommen habe. Oder ist dann vielmehr mein Beschenker Schuld?

Jedenfalls ist der gute Blomberg in Bad Tölz bei 30cm Schnee auf dem Berg komplett gesperrt. Sogar die Freaks sind sich noch nicht 100%ig sicher, ob der Kurs stattfinden wird, weil letzte Woche dabei schon die ersten braunen Flecken im Schnee zu sehen gewesen wären. Und dabei nahm ich an, könne man Airboarden bei der jeder Schneelage. Hab ich mich wohl geirrt.

Notfallplan sieht derart aus, dass wir auf die Zugspitze ausweichen wollen. Dort sind immerhin 9km Piste geöffnet. Die ist aber gleichzeitig auch mal eben knapp 50-60km weiter und verlangt fast mehr als das doppelte für eine Tageskarte für die Lifte

Ob das einfach mal ein sehr warmer Winter ist und nächstes Jahr ist es wieder besser? Oder haben die Panikmacher vom Klimawechsel recht und das ganze Wetter verändert sich derart spürbar? Ich habe schon gehört, dass Vereinzelte den Kauf einer Skijacke abgebrochen haben, weil die Temperaturen ja derart steigen sollen. Da würde die alte Jacke noch dicke reichen…

Ist das alles blöd. Dann kann ich mich auch noch mal an BWL2 für die heutige Klausur machen. Ist wenigstens auch nicht schlechter – und das Ende zumindest absehbar…

Chaos pur

Am nächsten Donnerstag soll es als kurzer Abstecher zwischen Semesterende und Diplomanfang noch einmal einen Versuch geben, in den Süden und in den Schnee davonzustürmen. Gut, der Süden läuft uns sicher nicht davon, doch scheint der Schnee noch immer keine Lust auf Deutschland zu haben – bis auf diesen kleinen Ausrutscher vor kurzem…

Aber es kommt eben nie so, wie man es zuvor plant. Zum Beispiel war geplant, dass wir da zu viert hinfahren. Jetzt schaut es aus, dass wir wohl doch zu fünft sind – gut, dass die Wohnung nur für vier ausgelegt ist. Und dann bekommen wir für eine Nacht vielleicht auch noch einen kurzfristigen Gast dazu. Joa. Das wird sicher lustig…

Inlinern im Januar

Eigentlich ist es unfassbar, dass eine Freundin heute vorschlug, Inlinern zu fahren. In einem Monat wie Januar würde man eher auf Ideen wie Eislaufen kommen. Aber gut. Dieses Jahr ist der Winter eben seltsam.

Ich habe mich dann heute auch mal den Veranstalter des Airboarding-Kurse in Verbindung gesetzt. Wie ich bereits berichtete, habe ich vor eben jenen Kurs im Februar zu besuchen. Also habe ich mich heute mal auf den aktuellen Stand bringen lassen – denn Webcam und Wetterinfos zeigen grüne Felder und Wiesen. Dort erwarten sie jedenfalls ganz fest, dass Ende Januar/Anfang Februar der Winter einfallen soll.

Mal sehen, ob zu meinem Geburtstag dann auch noch Schnee liegt – und der ist im April…

Schiffsmeldungen – Part 7

Ist es also soweit. Mein Strohwitwen-Dasein ist seit 16:30 Uhr beendet. Dann nämlich fuhr der Bus der Linie BerlinLinienBus am ZOB beim Messegelände ein und entließ meinen Freund wieder in meine Hände. Wie freue ich mich auf all die kleinen Zoffereien… ;-)

Vom Schiffseigner wurden sie gestern in Flensburg “ausgesetzt” und mussten mit der Bahn nach Hamburg fahren. Bei einer Ankunft von 22:00 Uhr und später in der Hansestadt war bereits jede Mitfahrgelegenheit auf dem Weg nach Berlin und auch die Linienbusse bereits unterwegs. Also gab es stattdessen eine kleine Bar-Rundfahrt auf der Reeperbahn. Erst heute morgen – nach lauen fünf Stunden Schlaf – setzte er sich 13:00 Uhr in den Linienbus nach Berlin. Aber natürlich nicht ohne eine ordentliche Frühstück zuvor – das musste allerdings in einer Rekordzeit von 20 Minuten vertilgt werden…

Schiffsmeldungen – Part 6

Mit dem heutigen Tage ist die Reise zu Boot beendet. Theoretisch zumindest. Ihren Zielhafen in Sæby (Dänemark) – kurz unterhalb von Frederikshavn – haben sie erreicht. Was in den nächsten Tagen ansteht ist bisher jedoch noch ungeklärt.

Zwecks Rückfahrt habe ich bisher noch nichts weiter vernommen. Mit mehreren Nachrichten habe ich entsprechend schon nachgefragt, doch antwortet mir ein beharrliches Schweigen. Spät nachts erst höre ich, dass für die Rückfahrt keine weiteren Vorkehrungen getroffen werden müssten. Ja, und wann geht es nun los? Womöglich mag er ja gar nicht nach Berlin zurück und schweigt sich deshalb über das Datum aus, um sich nicht selbst an diesen furchtbaren Tag zu erinnern? o.O

Nachtrag 22:07: Vorhin erhielt ich Gelegenheit, mit meinem Freund zu telefonieren. Der Zielhafen ist erreicht und morgen wird die Heimfahrt in Angriff genommen. Da sie aber erst gegen 15:00 Uhr abfahren werden, kann es sein, dass sie nicht vor 21:00 Uhr in Hamburg eintreffen, um noch den letzten Linienbus nach Berlin zu erreichen. Ist das der Fall, werde ich ihn – wie von Anfang an geplant ;-) – erst am Sonntag am ZOB in Berlin abholen. Man darf gespannt sein…

Schiffsmeldungen – Part 5

Nach zwei langen Tagen der Stille erreichte mich soeben Nachricht von den Norwegen-Seglern. Sie befinden sich jetzt vor Hirtshals (Dänemark). Bis 10 Uhr wollen sie in Skagen eintreffen. (Hier eine Landkarte Dänemarks.)

Näheres zu ihrem Ergehen und der Überfahrt habe ich noch nicht in Erfahrung bringen können. Ich bin neugierig wie das Wetter war und wann die Sturmwarnung aufgehoben worden ist.

Möglich ist, dass Skagen auch diejenige Stadt ist, deren Namen ich mir nicht merken konnte und in der das Boot einem anderen übergeben wird. Der bringt es dann weiter zum endgültigen Bestimmungsort.

Bleibt also noch die Frage wie mein Freund von der nördlichsten Spitze Dänemarks nach Berlin zurückkehren soll. Nach Bodø, dem Beginn der Reise, ist er schließlich geflogen.

Nun, der neue Skipper – so ist geplant – kommt mit einem Mietwagen zum Übergabeort (das klingt wie in einem Krimi…). Mit diesem Wagen fährt die jetzige Mannschaft (also auch mein Freund) nach Hamburg. Und von dort muss er dann vermutlich einem Linienbus oder einer Mitfahrgelegenheit nutzen, um nach Berlin zu gelangen. Mein erster Gedanke war ursprünglich gewesen, dass er die Bahn nehmen solle. Doch bei den Preisen könnte ich ihn auch locker mit dem Auto abholen…

Nachtrag 13:43: Um 09:15 Uhr erreichte mich eine weitere Nachricht, dass das Boot nun in Skagen eingetroffen sei. Nachfragen meinerseits sind bisher unbeantwortet geblieben. Mag an den mageren zwei Stunden Schlaf des Nachts liegen, die er jetzt dreisterweise womöglich einfach nachholt…

Schiffsmeldungen – Part 4

Derzeit liegt das Boot im Hafen von Faresund. Für die noch bevorliegende Strecke durch Skagerrak und der Nordsee wird bereits seit Tagen Sturmwarnung gegeben. Ein rechtes Vorankommen will bei solchen Bedingungen einfach nicht gelingen.

Bei dem letzten Versuch forderten sie den Motor bis er 5 Knoten lieferte. Tatsächlich fuhren sie jedoch nur mit 2 Knoten, weil die Gegenströmung so stark war. Es bleibt also abzuwarten, wie weit die vier in den verbliebenen sechs Tagen noch kommen mögen.

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