Archiv für Kategorie ‘Cineastisch’

Transporter 3

Heute mal wieder ein kleiner Ausflug in die Kinowelt. Gut, in diesem Fall in die Welt des heimischen Fernsehers. Mit einem Film aus der Videothek. Transporter 3. Ehrlich gesagt, hab ich mir vom Film nicht allzu viel erwartet. Aber was tut man nicht alles für die männliche Gesellschaft im Hause. Aber tatsächlich hat sich der Film als ziemlich spannend herausgestellt, der nicht in jedem Fall mit den typischen Hollywood-Erwartungen konform geht. Hierfür mag ggf. auch der Regisseur Luc Besson Verantwortung tragen, der bereits mit seinem Außenseiter “Das 5. Element” Aufmerksamkeit erregte.

Summasumarum ein spannender Film für kurzweilige Unterhaltung.

Deutscher Film ganz groß – Krabat

Krabat” in den Kinos groß angekündigt, konnte nie meine Begeisterung oder mein Interesse wecken. So richtig begründen kann ich das allerdings nicht. Folglich habe ich mir den Film aber niemals im Kino angeschaut. Doch nun habe ich ihn mir aus der Videothek geliehen (ja, sowas gibt es noch) und mir angeschaut. Schließlich kann man nur so eine eigene Meinung zu einem Film bekommen.

Und ich muss sagen, für eine deutsche Produktion war er echt nicht schlecht. Kameraführung, Schnitt und (ganz besonders) Ton waren echt gut. Meines Erachtens fallen deutsche Filme gerade wegen diesen techniken negativ auf. Natürlich ist eine gewisse Verwöhnung von amerikanischen, synchronisierten Produktionen vorhanden. Aber ein Film, in dem der Sprecher/Schauspieler permanent mit einem Hintergrundrauschen verbunden ist, muss nun echt nicht. Rundherum also ein technisch gelungenes Werk, dass man sich gern ansieht.

Die Geschichte nun: Mit ihr kann ich nicht viel anfangen. Ist der Anfang noch spannend, hört für mich das Interesse aber bald wieder auf. Die Geschichte mag nicht schlecht sein, aber mich kann sie nicht bewegen. Auch ist das Ende relativ plötzlich und auch – allein in Hinsicht auf die Geschichte und weniger die technsichen Effekte – wenig effektvoll.

Star Trek

Gestern im Kino “Star Trek” angesehen. Zwar bin ich kein Trekki, dennoch kenne ich die Serien und auch die Klassiker rund um Kirk, Spock und McCoy und Co. Warum ich den Film geschaut habe? Einen wirklichen Grund gab es nicht. Ich war einfach nur neugierig.

Im Endeffekt muss ich sagen, war der Film sehr kurzweilig, spannend und amüsant. Das liegt jedoch eher weniger an der eigentlichen Geschichte. Die ist für meinen Geschmack relativ einfallsfrei und ohne besondere Spannungselemente. Wovon der Film hauptsächlich lebt, sind die Charaktere. Und auch das im wesentlichen aus nostalgischen Gründen. Na klar, wen freut es nicht, wenn McCoy Spock auf so sympathische Weise beschimpft wie man es nur aus den Folgen der Klassik-Serie kennt? Und wie amüsant ist es zu sehen, wie sie sich alle kennenlernen und man auch dort bereits die altbekannten Marotten der einzelnen Charaktere wiederfindet. Die erhobene Augenbraue von Spock, das endlose Baggern und die Selbstverliebtheit von Kirk.

Ich muss zugeben, dass ich auch einige der Bücher aus der Star Trek-Reihe gelesen habe. Damals. Auch hier gab es natürlich unzählige Geschichten, die von den Zeiten vor der Serie erzählen. Umso schöner finde ich, dass mit dem Film kein Bruch zu diesen Geschichten hergestellt wurde. Zumindest soweit ich das beurteilen kann. Und einige Aspekte aus diesen Büchern sind auch im Film aufgegriffen worden. Auch das ist natürlich ein Pluspunkt für den Film.

Insgesamt also eine kurzweilige Geschichte, die sich jene anschauen sollten, die sich mehr für (bekannte) Charaktere interessieren und sich weniger analytisch in eine Geschichte vertiefen.

Gran Torino

Nach einem doch schwerfallenden Loslösen aus dem Büro, weil immer noch irgendwelche auch immer wichtige Dinge erledigt werden müssen, schaffte ich es gestern zwei Minuten vor Filmstart ins Kino. Nach mehrfacher Empfehlung, wie z.B. hier, dieses Mal “Gran Torino“.

Ich muss gestehen, ich bin kein großer Clint Eastwood-Fan  und habe auch keinen seiner “Dirty Harry“-Filme gesehen. Aber von diesem Film bin ich wirklich begeistert. Man mag einen Moment brauchen, um zu begreifen, worum es in diesem Film geht – ganz besonders, wenn man zuvor weder Trailer gesehen noch irgendwelche anderen Informationen dazu gelesen hat. Die Geschichte ist interessant und spannend, teilweise auch lustig – wenn auch nur aufgrund der kaum vorstellbaren Direktheit, mit der Eastwoods Charakter seine Meinung kund tut. Ein Film mit Charakter und Tiefe. Dass er für die letzten Oscars nominiert worden ist, kann ich nur unterstützen. Soweit ich weiß, hat er aber leider keinen bekommen.

Fazit: Für einen ruhigen Abend ohne große Explosionen und Schießereien setze ich diesen Film auf der Empfehlungsliste nach ganz oben!

Watchmen – Die Wächter

Nachdem mein gestriger Feierabend sich in erschreckender Weise weit nach hinten schob und damit das Einkaufsschlendern auf Null reduziert wurde – die Läden haben ja auch mal Geschäftsschluss – ging es zum Ausgleich ins Kino. Und da mein Freund so lange und geduldig gewartet hat, durfte er den Film auswählen. Eigentlich sollte es “96 hours” werden. Ein vermutlich spannender Film trotz vorhersehbarer Geschichte. Leider war der schon ausverkauft und aufgrund der etwas vorangeschrittenen Stunde (wenn auch noch nicht vorangeschritten genug für die 22 Uhr-Vorstellung) blieben noch die “Watchmen” – ein Film, der seinem Trailer nach ein ganz interessanter und unterhaltsamer Fantasy-Action sein könnte.

Dem ist leider nicht so. Auch kenne ich nicht die zugrunde liegenden Comics, als dass ich eventuell darüber geahnt hätte, dass meine Einschätzung falsch sein könnte. Der Vorspann ist toll, die Effekte klasse und die verschiedenen Charaktere werden auf wirklich interessante Weise vorgestellt und auch mit viele Tiefe versehen. Hat mir – trotz anderer Erwartungen – gut gefallen. Aber nach über einer Stunde und einer 15-Minütigen Pause bekommt weder die Bedrohung durch einen Atom-Krieg wirklich Präsenz oder Bedeutung noch wird die Lage oder Showdown wirklich spannend. Eigentlich kann man sogar sagen, dass nach der Pause der Film an Spannungsfaktor oder zumindest Interessant-sein nur noch verlor.

Eigentlich sehr schade.

Operation Walküre

Gestern mal wieder ein Ausflug in die Welt des Kinos: Operation Walküre. Kurz zusammengefasst: Ein Film, von dem ich ganz positiv überrascht bin. Ein Hollywood-Film, der weitestgehend am Boden bleibt und zumindest den Eindruck vermittelt, seine Geschichte realitätsnah zu erzählen. Meinem Kenntnisstand nach sind zwar ein paar Abweichungen zu tatsächlichen Fakten, tun dem ganzen aber keinen großen Abbruch und verfälschen nicht stark. Immerhin muss im Hinterkopf behalten werden, dass sich dieser Film nicht damit rühmt, historisch korrekt zu sein.

Operation Walküre

Morgen läuft der nicht ganz unumstrittene Film “Operation Walküre” mit Tom Cruise an. Ich selbst bin neugierig und werde mir sicher eine eigene Meinung bilden. Wann? Schauen wir mal…

Neue TV-Spots für WoW

Nach der vermutlich recht erfolgreichen Kampagne mit William Shattner alias Capitan Kirk, Mr T und anderen, startete Blizzard vor einiger Zeit eine weitere Kampagne. Dieses Mal mit dabei Thomas D, Smudo und Ozzy Osborne. Die TV-Spots sind unterhaltsam wie zuvor und finden sich auf den WoW-Europe-Seiten von Blizzard. Oder auch nachfolgend einen der drei Clips zum Reinschnuppern:

Da meine Erfahrung gezeigt hat, dass sie TV-Spots der letzten Kampagne nicht auf den Seiten von Blizzard vorgehalten werden, muss man sich diese beispielsweise bei YouTube zusammensuchen. Oder sie sich hier, hier und hier anschauen.

Der Audi Q5 Spot

Gerade im Fernsehen entdeckt, bin ich auch bei YouTube fündig geworden. Unabhängig was man von Marke, Preispolitik oder Modell an sich hält, den neuen Spot von Audi zum Q5 finde ich wirklich gelungen.

Den macht es Spaß, sich anzusehen.

Hancock

Gestern im Kino. Seit langem endlich mal wieder. Dieses Mal viel die Wahl auf “Hancock“. An der Kasse hieß es noch, die Plätze seien etwa mittig – aber auch nur, wenn die Nummerierung der Sitzplätze bei 1 und nicht bei 6 begonnen hätte.

Der Film selbst weder besonders gut, noch besonders schlecht. Irgendwie ganz nett, aber so wenig im Gedächtnis bleibend, dass ich kaum weiß, was ich dazu schreiben soll. Eigentlich geht es um die Selbstfindung Hancocks, um ein bisschen Fantasy mit Göttgleichen und einem Happy End, dass irgendwie auch wieder keines ist. Irgendwie fehlt der Geschichte eine Komplexität der Charaktere oder ein Mitreiß-Faktor, wenn auch die Musik zumindest streckenweise dieses Manko wieder wett macht.

Sumasumarum kann ich eigentlich nicht viel zu diesem Film sagen und eigentlich auch keine Empfehlung dazu abgeben. Eigentlich schade.

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