Am Wochenende war es denn also soweit. Die Dreharbeiten für die Diplomarbeit sollten stattfinden. Am Freitag ging es bereits mit meiner Mit-Diplomandin zu meinen Großeltern (etwa 20km von Frankfurt Oder entfernt). Dort ließ sich für unser Konzept die passende Wildwiese finden. Das erste große Hightlight an diesem Tage.
Unser Hauptdarsteller traf erst am Samstag ein. Sein Motorrad – ebenfalls für den Film vorgesehen – war noch nicht startklar. Am Samstag dann die große Enttäuschung: Das Motorrad würde nicht fertig werden. Er würde gefahren werden. Die Motivation auf dem Tiefstpunkt.
Als die Zeit für seine Ankunft näher rückt, ein Blick aus dem Fenster. Ja, da hinten kommt was. Ähm … nur ein Scheinwerfer? Ein Motorrad?! UNSER DARSTELLER?!
Aber ich kann sagen, auch mit einem geliehenen Motorrad kann man sehr gut arbeiten. Vielleicht sogar viel besser, weil sie sogar noch viel schicker und sportlicher als das geplante in den Film passt? Diese Überraschung ist definitiv gelungen!
Also konnten schließlich an dem Wochenende doch noch alle Szenen und Einstellungen aufgenommen werden. Klasse Wetter mit Sonne und wenig Wind. Eine fantastisch grüne Wiese. Und Panoramen mit weit und breit keinen Häusern. Es hätte wirklich kaum besser laufen können!
Ausschnittsweise seien mal diese drei Bilder von verschiedenen Szenen gezeigt:



Es gibt einen gewissen Zusammenhang zwischen den hier gefilmten Einstellungen. Wem fällt etwas daran auf?
Und ach ja: Natürlich haben wir dennoch mindestens eine wichtige Einstellung vergessen zu drehen! Es wäre ja sonst auch viel zu perfekt und am Ende zu einfach gelaufen…