Archiv für Kategorie ‘Hobbyistisch’

Aigner fordert mehr Datenschutz von Facebook

An sich finde ich die Forderung von Frau Aigner gegenüber Facebook absolut in Ordnung. Ihre Drohung, den eigenen Facebook-Account zu löschen, mag diese Forderung noch unterstreichen sollen. Aber wem das bei Facebook wohl interessiert, dass EIN Mitglied aussteigt? Kann man das wirklich? Und werden die Daten dann auch gelöscht? Ich mag das bezweifeln wollen…

Tac – Der neue Klassiker – Ein Brettspiel

Am Wochenende gab es einmal mehr die Gelegenheit in netter Runde ein neues Spiel auszuprobieren: Tac. Ein Spiel, welches sich selbst “der neue Klassiker” nennt und tatsächlich in gewisser Weise eine Kombination aus zwei bekannten Klassikern darstellt: Mensch ärger Dich nicht und Uno.

Das Spielfeld ist ein Kreis und jeder Spieler verfügt über vier Steine. Ziel des Spieles ist es, alle eigenen Steine ins Ziel zu bringen. So viel zum bekannten Brettspiel-Klassiker. Bewegt werden die Steine jedoch nicht durch Würfelwürfe. Und da kommt das Kartenspiel an die Reihe. Jeder Spieler erhält fünf Karten, die er nach und nach ausspielen muss. Haben alle ihre Karten verspielt, erhalten sie neue Karten. Mit Hilfe der Karten können die Steine vorwärts und rückwärts bewegt werden. Nun kommt der spannende Teil: Die Steine können nicht nur einfach um x Felder verschoben werden. Mittels Sonderkarten ist das Tauschen zweier beliebiger Steine auf dem Spielfeld möglich oder der Spieler kann den Zug des Vorgängers rückgängig machen und dessen Karte für seinen eigenen Zug einsetzen. Das Aussetzen lassen des nächsten Spielers, eine Figur überhaupt aufs Spielfeld bringen oder die Anzahl der Felder auf mehrere Steine aufteilen, sind ebenfalls Spezialkarten.

Figuren zu bewegen, andere Spieler zu hindern und sich selbst ans Ziel zu bringen, sind jedoch noch nicht alle Besonderheiten des Spiels. Spannend wird es, dass jeweils zwei Spieler zusammenspielen. Sie können sich nach dem Ausgeben der fünf Karten jeweils eine tauschen. Die Karten des Teampartners bleiben jedoch unbekannt. Schafft es einer im Team, alle seine eigenen Steine ins Ziel zu bringen, darf er die Figuren des Teampartners mit den eigenen Karten weiterbewegen. In der Kombination also nicht nur ein reines Glücksspiel, sondern durchaus mit Taktik und Teamplay verbunden. Kein Wunder, dass es hierzu auch Meisterschaften gibt.

Ein spannendes und unterhaltsames Spiel, dass selbst einen Spieler, der es nicht schafft, eigene Figuren aufs Spielfeld zu bringen, durchaus die Möglichkeit bietet, mitzuagieren. Der Preis des Spieles ist für üblicherweise gewohnte Preise sehr stolz. Der Spielspaß ist es allerdings wert, auch wenn in der kleinen Variante das Spiel auf genau vier Personen ausgelegt ist.

Ein nicht ganz so erfolgreicher Urlaub

Nach einem sehr anstrengenden und nervenaufreibenden ersten Quartal dachte ich mir, tut mir ein wenig Urlaub gut und nahm ein verlängertes Wochenende. In dieser Zeit wollte ich meine Oma auf dem Land besuchen und auch meinen Vater dabei nicht auslassen. Gesagt, getan. Am Donnerstag ging es mit zwei Motorrädern an die Oder und am Freitag dann zu meinem Vater. Als bekennender Chopper-Fahrer und ich als Motorrad-Frischling und meinem Freund als Motorrad-Begeisterten wollten wir einen kleinen Motorrad-Ausflug machen. Gesagt, getan.

Das Wetter war herrlich und die Landschaft toll. Auf Landstraße nach Bad Sarow und (fast) Storkow. Selbst ich fühlte mich langsam ganz heimisch auf den zwei Rädern. Und dann… der große Crash. Ein Moment der Unaufmerksamkeit und mein Freund fährt in mein Motorrad. Wir beide stürzen. Mein Motorrad fahruntauglich, da Kupplungshebel abgebrochen und eine Fußraste stark verzogen. Das Motorrad meines Freundes überwiegend mit Lackschäden versehen – nur leider eine geliehene Maschine. Mir geht es bis auf eine Blessur am Knie gut, bin ich doch glücklicherweise nicht unter die Maschine geraten. Anders mein Freund. Vermutlich der Arm verzerrt, die Hüfte geprellt und der Fuß überansprucht. Doch auch hier glücklicherweise nichts wirklich ernsthaftes.

Dann eine Stunde in der Sonne gesessen bis mein Onkel uns abholte. Mit einem Viehanhänger zum Transportieren von Schafen. Macht sich übrigens mit vielen Gurten perfekt zum Tranksportieren eines Motorrades. Die Maschine bewegte sich auf dem Weg nicht einen Zentimeter! In der Zeit des Wartens hab ich mir natürlich erstmal ordentlich einen Sonnenbrand weggeholt. Und kein Café in der Nähe offen, um sich wenigstens einen Eiskaffee zu genehmigen. Aber wenns nichts weiter ist….

Meine Maschine ist dank neuem Hebel, viel Gewalt und dem unermüdlichen Einsatzes meines Vaters jetzt wieder fahrtauglich – mein Freund leider nicht. Der linke Arm lässt sich kaum heben. Damit war das Aus für die Rückfahrt auf jeweils zwei Rädern gegeben. Ganz böse war ich darüber, ehrlich gesagt, nicht. Also mit Bahn zurück und dann ins Krankenhaus. Hier wurde er geröngt. Nichts gebrochen, so die Diagnose. Alles noch mal glimpflich ausgegangen.

Mal sehen, was morgen der Vermieter des Motorrades meines Freundes sagt….

Tipp für Inline-Skater

Und das sollte nicht vergessen werden: Ein Sturz auf den Hintern tut ganz schön weh. Ich weiß zwar nicht, wie ich das wirklich jedes Mal hinbekomme, auf den Hintern zu fallen. Aber dadurch kann ich mir definitiv die Knie-Protektoren sparen. Unschöner Nebeneffekt: Beim Sturz kann man die Schmerzwelle vom Hintern bis in den Hals nachverfolgen – dort knackt es dann auch leicht, wenn der Kopf durch den Schwung unvermeidbar etwas weit nach hinten kippt. Das klingt vielleicht krausiger als es ist – heute abend jedenfalls Muskelkater im Hals. Zumindest nenne ich es mal so….

Neue TV-Spots für WoW

Nach der vermutlich recht erfolgreichen Kampagne mit William Shattner alias Capitan Kirk, Mr T und anderen, startete Blizzard vor einiger Zeit eine weitere Kampagne. Dieses Mal mit dabei Thomas D, Smudo und Ozzy Osborne. Die TV-Spots sind unterhaltsam wie zuvor und finden sich auf den WoW-Europe-Seiten von Blizzard. Oder auch nachfolgend einen der drei Clips zum Reinschnuppern:

Da meine Erfahrung gezeigt hat, dass sie TV-Spots der letzten Kampagne nicht auf den Seiten von Blizzard vorgehalten werden, muss man sich diese beispielsweise bei YouTube zusammensuchen. Oder sie sich hier, hier und hier anschauen.

Die Eisbären in der O2World

Dank Freikarten eines Kunden, die freundlicherweise meinem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt worden sind und von denen ich auch zwei ergattern konnte, hatte ich die Ehre, mir gestern die Berliner Eisbären in der O2World anzusehen. Ein großes Event für mich: Eishockey als doch sehr spannendes, wenn auch rabiates, Spiel und DIE O2World!

Zur O2World: Ein Spielplatz für Werbung. Der Besucher wird wortwörtlich mit Werbung derart “zugebombt”, dass es fast schon unerträglich wird. Neben den üblichen Werbeplakaten an der Bande sowie auf den Trikots der Spieler ist aber wirklich auch ALLES was irgendwie Platz bot mit Werbung zugepflastert worden.

Auf dem Bild mag es ein wenig erkennbar sein: Über den Ausgängen hingen Werbeflächen, die Trennung zwischen “Parkett” und “Loge” war ein einziges Werbeband und auch die Anzeige diente mehr Werbung als Information. Wurde der Puk “eingeworfen” zeigten die Monitore (die nicht den Spielstand zeigen) nicht den Einwurf sondern einen Werbeclip, um anschließend – seeligerweise – mal das Spiel zu dokumentieren. Übrigens auch dieses “weiße Band” unter den Monitoren ist eine Werbefläche…

Was ich der O2World aber definitiv positiv vorhalten kann: Selbst eine viertel Stunde vor Spielstart stand man gerade mal zwei, drei Minuten vor der Halle in der Warteschlange. Alles gut organisiert.

Zum Spiel: Bis auf einige Längen ein sehr spannendes Spiel. Bodychecks, vor denen nicht mal die Schiedsrichter flüchten konnten, beim Versuch dem Puk auszuweichen hüpfende Schiedsrichter, kaputte Eishocky-Schläger und so manches mehr. Ein sehr rabiates Spiel. Aber sehr spannend – besonders als die Füchse in ihrem letzten Versuch nur noch Spieler auf die Eisfläche schickten und dafür den Torhüter vom Feld zogen. Mitreißendere “Fast”-Tore gab es sicher selten. Wenn es auch ein paar Details an Spiel und Fans gab, dir mir nicht so gut gefielen, war es insgesamt doch ein toller Abend.

Gesellschaftliches Spielen

In einem zweiten Anlauf gelang es endlich, mir ein Spiel schmackhaft zu machen, dass ich zuerst für ziemlich unsinnig hielt. Auch jetzt noch bin ich der Meinung, dass manche Regeln wenig Sinn machen – besonders, wenn sie unausweichlich zum Verlieren führen. Erkennt jemand, welches Spiel ich meine?

Ein Vorteil dieses Spieles, bei dem sich ganz offensichtlich nicht um ein digitales Spiel am Computer handelt, und alle seiner Gattung: Es sind keine Gigabyte-großen Patches und Updates zu installieren … wie für jenes Spiel, dass ich heute doch am PC bestreiten wollte. Es ist 19.45 Uhr und das Spiel ist weiterhin am updaten….

Winter-Aktivitäten

Kaum bricht der Herbst an, könnte man schon auf den Winter wechseln. Und im Winter sind mir die Pisten mit viel Schnee am liebsten. Aber wie es so häufig auch ist, gibt es das hier bei uns an der Spree natürlich nicht. Vor allem nicht im Oktober. Wie gut – und wie skurril – dass das gar nicht mehr nötig ist…

Leider übt man so nicht für die Realität, Spaß macht es allemal – besonders weil Kunststücke gar kein Problem mehr sind. Und wie Mann oder Frau auch ist, wird auch spontan einer der vorgefertigten Avatare verwendet, die einem am meisten entsprechen. Meine war diese hier:

Treffender hätte die Bio nicht sein können… ;-) :-D

Zwei Räder der etwas anderen Art

Vor nicht allzu langer Zeit berichtete ich ja, dass ich nun ebenfalls zu den Zweirad-Fahrern gehören würde. Hierbei sind wohlgemerkt jenes motorisierte zweirädrige Volk gemeint, welches mit lauf aufheuldenden Motor an der soeben grün schaltenden Ampel davon stürmt. Nicht zu verwechseln mit den etwas kleiner geratenen Verwandten, die sich ähnliches wünschten und sich überall noch waghalsiger vorbeischlängeln.

Nein, ein echter Motorrad-Fahrer bin ich jetzt – wenn auch etwas gemächlicher unterwegs als meine Brüder und Schwestern. Und wie es so ist, muss eben jenes Gefährt hin und wieder in Reparatur. So auch jetzt: Sowohl die Batterie wird nicht korrekt geladen als auch scheint eine Dichtung nicht mehr ganz ihre Arbeit zu verrichten.

Da vor kurzem unser Auto sich ein neues Heim gesucht hat, ist nichts mehr als das Motorrad geblieben. Doch der Mann des Hauses braucht einen fahrbaren Untersatz. Also wird kurzerhand der ROLLER seiner Eltern geliehen. Ich mit Motorrad, er mit Roller. Doch wir kommen keine 500 Meter, da ist das Motorrad schon dreimal ausgegangen, sogar mitten im Fahren – wegen der leeren Batterie.

Mitten auf der Brücke und fünf Meter vor der Autobahn-Auffahrt dann der Tausch. Ich soll Roller fahren. In meinem Leben noch nie darauf gesessen – und jeder der mich kennt, weiß wie lange ich für meinen Führerschein gebraucht habe. Mein Mann bringt seine Maschine durch Anschieben in Schwung und nutzt gleich die Ampelschaltung, um auf die Autobahn zu rauschen. Und ich weiß noch nicht mal, wie ich den Seitenständer vom Roller einklappen muss…

Nachdem ich nach Umwegen erstmal zur falschen Adresse gefahren bin, um dann noch einmal quer durch die Stadt zu rollen und zum richtigen Treffpunkt zu fahren – ich war mit den Nerven am Ende. Ich will NIE WIEDER ROLLER fahren… Ein Glück, dass das Teil so leicht ist. Ich bin kaum auf den Boden gekommen. Bei jedem Anhalten erstmal noch vorne und leicht zur Seite rutschen, damt die Fußspitzen auf den Boden kommen. Es gibt keine Kumplung – also nicht wirklich – und dann irgendwie um Ecken fahren (eine gewisse Problematik für mich ;-) ).

Zu Hause gabs erstmal Gummibärchen….

Mr T – Der Nachtelfirokese

Ich muss gestehen: In jenen Zeiten, wo ich mehr Raum für mich hatte als ich für Arbeiten brauchte – sprich während ich Student war – habe ich gern mal das eine oder andere Spiel am Computer gezockt. Bevorzugt dabei Rollen- und Aufbauspiele. Ganz großer Favorit: Warcraft 3. Ich habe zwar nie geschafft, die letzte Mission auf “legalem” Wege zu bestehen, aber egal.

Blizzard kam ja wenig später für sich auf die wohl einträglichste Idee seit langem: Warcraft als Online-Spiel zur Verfügung stellen und monatlich Beiträge der Spieler einkassieren. Ich muss gestehen, bisher war ich nicht der Ansicht, dass sich für mein Spielekonsum diese Beiträge lohnen würden – auch wenn ich manchmal schon doch mit mir hadere. Dieser Umstand und sicherlich auch die Tatsache, dass Mr T mit dem A-Team irgendwie mit zu meinen jüngeren Jahren gehören, machen mir die Nachtelfirokesen-Kampagne zum Spiel derart sympathisch.

Vielleicht sollte ich mir das doch noch einmal überlegen. Wenn ein solches Urgestein des Fernsehens mit dabei ist… ;-)

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