Archiv für Kategorie ‘Jobistisch’

Dynamic Dummy Image Generator

Gerade in der Entwicklung von Webanwendungen werden nichtssagende Bilder als Platzhalter benötigt und als Beispiel wie z.B. ein Bild innerhalb eines Textes aussehen würde. Umso praktischer finde ich den Dienst von “Dynamic Dummy Image Generator“. Mit Auswahl von Größe, Hintergrundfarbe, Schriftfarbe und sogar Bildbschriftung können solche Dummy-Bilder im Handumdrehen ohne zusätzliche Grafikprogramme erstellt werden. Das kann z.B. so aussehen:

200x150

Als nützlicher Zusatz stellt sich die wahlweise anzeigbare Bildgröße dar, die in einem Layout dem Entwickler gleich auch die gewünschte Bildgröße verrät, ohne in den Quellcode oder irgendwelche Konzepte schauen zu müssen.Für Entwickler super praktisch.

Die Sache mit der Finanzkrise

Unternehmen bangen um ihr Überleben. Es wird flächendeckend Kurzarbeit eingeführt und genügend Zeitarbeiter dürfen sich nach einem neuen Job umsehen. Überall gibt es schlechte Neuigkeiten. Auftragsrückgänge von bis zu 40% und mehr werden beklagt und in der Politik weiß keiner wirklich, wie es weitergehen soll.

Davon kann ich nichts in meinem Job bemerken. Was für mich natürlich gut ist. Aber aktuell dafür sorgt, dass ich heute z.B. erst seit knapp 30 Minuten zu Hause bin. So wirklich besser sah es die letzten zwei Wochen nicht aus. Und ein Ende nicht so richtig in Sicht. Aber: alles wird gut – für mich und sicher auch die restliche Wirtschaft…. irgendwann.

Ein Dinosaurier will nicht sterben

Immer wieder stolpere ich auf Arbeit darüber – und ich entschuldige mich jetzt schon, dass dieser Beitrag womöglich etwas technik-lastig wird. Teil unseres Arbeitsgebietes ist die Umsetzung von mehr oder weniger aufwändigen Websites und Web-Applikationen. Wer es merkt: Das WWW hat eine recht hohe Bedeutung.

Und das WWW mit seinem Web2.0 und allen seinen Möglichkeiten bietet so unglaublich viel Flexibilität und Variation. Man kann so viel machen. Wenn – ja wenn – da nicht das Urzeit-Ungetüm Internet Explorer 6 (IE6) wäre. Für die Darstellung der Web-Inhalte gibt es so viele verschiedene Programme von Internet Explorer über Firefox bis hin zu Opera und so vielen andern. Und alle haben so ihre Eigenheiten, können aber relativ gut bedient werden.

Der IE6 jedoch, mit allen seinen Mängel und trotz mittlerweile zwei Updates (IE7 und IE8), will einfach nicht gehen. Vieles, was moderne Browser können, kann er einfach nicht und es kostet unglaublich viele Nerven und vor allem Zeit, ihm all das dennoch aufzuzwingen.

Mittlerweile wird der Aufruf immer lauter, den IE6 endlich aussterben zu lassen, z.B. hier. So laut, dass sogar ich ihn höre. Ich bin dafür.

Wieder etwas gelernt

Da das große Portemonaie meist viel Platz aber wenig Inhalt bietet, ist einer unser steten Begleiter ein Schlafsack. Der ist aber langsam an seine Altersgrenze gestoßen, so dass wir heute nach einem neuen Ausschau gehalten haben. Dabei haben wir gelernt, dass man Schlafsäcke nie in ihrem Mini-Verpackungen lassen sollte und dass

  • Daunenschlafsäcke höhere Haltbarkeit und einen besseren Temperaturausgleich ermöglichen
  • Daunenschlafsäcke bei niedriger Qualität mit 140 Euro anfangen
  • und Yeti die besten Daunenschlafsäcke herstellt (oder herstellen soll)
  • Kunstdaunen geringere Haltbarkeit haben, weniger besseren Temperaturausgleich ermöglichen, aber auch bei 150 Euro schon sehr gute Qualität erhaltbar ist
  • bei Kunstdaunen sei man am besten bei The North Face aufgehoben

Gut. Alle vorgeschlagenen Schlafsäcke waren weit jenseits dessen, was wir ausgeben wollten (oder auch können), aber doch mal nette Informationen. Im hauseigenen 4-Seasons.TV gibt es dann auch einen ausführlichen Bericht zu den verschiedensten Typen von Schlafsäcken.

“Sie trinken doch bestimmt Tee?”

“Als ich heute morgen Kaffee aufgesetzt habe, dachte ich mir, Sie trinken bestimmt Tee und habe noch leckeren Tee aufgesetzt. Am Telefon klangen Sie mir wie jemand, der Tee trinkt.”

So oder so ähnlich sprach die Kundin beim Auftakt des Termins, bei dem sie freundlicherweise allen die Tassen füllte. Ich weiß nicht, ob ich mehr überrascht oder erschrocken bin – ihre Einschätzung stimmt. Aber wie “klingt” denn jemand, der Teetrinker ist? Erklären konnte sie mir das leider nicht….

Wohlverdientes Wochenende

Von mir aus können mich jetzt gern noch so viele daran erinnern wollen, dass wir heute erst den Donnerstag haben und Wochenende noch lang hin ist. Mir ist das gleich. Nach einem gestrigen Arbeitstag bis 23 Uhr und einem neuen Arbeitsbeginn heute mit kurz nach neun Uhr habe ich mir mein Wochenende wohl verdient und werde ihn morgen bereits sehr pünktlich antreten. Darauf freue ich mich ungemein!

Die Arbeit gestern hat sich aber gelohnt. Das Projekt musste unbedingt gestern fertig gestellt werden, damit es heute Punkt 11 Uhr live gehen kann. Und dieser Live-Gang erfolgte ohne irgendwelche Zwischenfälle. Keine Panik kurz vor Start, dass irgendwelche Features nicht richtig funktionieren würden. Keine Hektik, weil noch irgendetwas fehlt.

Ich freu mich auf mein Wochenende… :-D

Arbeitslosigkeit ist schwer, dazu jung sein noch viel mehr!

Nach meiner unerwarteten Kündigung, so 5min vor Feierabend, stehe ich nun ohne Job da. Was tut man also als erstes…sich arbeitslos melden. Da ich noch ein junger Hüpfer bin und mein 25. Lebensjahr noch nicht beendet habe, wurde ich sofort zu einem 6-wöchigen Arbeitsamtseminar geschickt. Die 6 Wochen sind ja nicht das schlimmste, aber muss es denn wirklich sein, dass man dort eine 30-Stunden-Woche mit sagenhaften 6h am Tag verbringt? Ok, dachte ich mir. Guck ich mir das ganze doch erstmal an, bevor ich gleich rummeckere. Doch gleich am ersten Tag, als ich zu 90% nur 16jährige kleine “Kinder” sah, welche weder einen Schulabschluss, noch irgendeine Ausbildung hatten, kam ich mir sehr verarscht vor. “Was soll ich hier wohl lernen”, dachte ich. Mit 3 anderen Kandidaten, hatten wir dann erstmal ein Einführungsgespräch, wo zum Glück ein Mädel bei war, welche in meinem Alter ist und mit der ich mich von Anfang an sehr gut verstehe. Endlich jemand Normales hier.

Thema des ersten Tages war dann “soziale Selbstfindung”. Wir haben alle einen Bogen bekommen mit Fragen wie “Was würdest du tun, wenn du 10 Mio € hättest”, “Was würdest du machen, wenn du weißt, dass du nur noch 12 Monate leben wirst und du bis zum letzten Tag kerngesund bist” und jetzt kommts: die Frage des Tages: “Was würdest du gern für ein Tier, Gegenstand oder Mensch sein”. Hääääää???? Wie bitte. Wo bin ich hier? Dass wir unsere Fragen dann nicht wirklich wahrheitsgemäß und stattdessen mit viel Fantasie beantwortet haben, versteht sich von selbst, oder? Somit haben wir bei der letzten Frage mit voller Enthusiasmus geantwortet: meine Freundin wollte ein Roboter….ich korrigiere….ein HÜBSCHER ROboter sein. Ich habe mich dann für Mickey Maus im La-La-Land entschieden, wo alle einen mögen und immer gute Laune herrscht. Unsere Bögen wurden dann zum Glück nie mit uns ausgewertet, obwohl wir schon gern wüssten, was doch unsere Frau Dr. X darüber wohl gedacht haben mag.

So das war Tag 1 der 6 Wochen.

Fortsetzung folgt …

Preisdschungel

Gibt es nicht ein Gesetz, das undurchsichtige Bepreisung verbietet? Mir ist so, als hätte ich das irgendwann mal gehört. Denn gestern suche ich einen Copyshop auf, der genialerweise sogar Sonntags geöffnet hat. Vielleicht hätte ich damit rechnen sollen, aber er erwies sich leider als recht teuer.

Was mich aber viel mehr stört: Die Bepreisung für Diensleistungen und Materialien ist super undurchsichtig. Ich lass 30 Deckblätter drucken, die jeweils (wegen randlos) auf Überformat gedruckt und anschließend zugeschnitten werden. Zuvor wählte ich Papier, auf dem zwar ein Preis stand, aber nicht, auf welche Menge oder Format es sich bezieht. An der Kasse dann die Überraschung: Neben Papier, das für mich zum Vorteil falsch abgerechnet wurde, Zuschneiden und dem Druck pro Deckblatt kamen noch dazu Datentransfer, Nutzung des PCs und noch ein Posten, an den ich mich nicht mehr erinnern kann. Für die 30 Deckblätter kam ich schließlich auf eine Summe von knapp 30 Euro! Ich finde schon: ein stolzer Preis.

Wenn man sich dann bedenkt, dass besagter Copyshop für jeden Farbdruck 0,69 Cent haben will UND noch zusätzlich die PC-Nutzungsgebühr verlangt UND das Papier abrechnet, kann man (kostenbezogen) schon fast wieder auf dem heimischen Drucker drucken…

Fahrstuhl in die Tiefe

Horrorfilme wie “Fahrstuhl des Grauens” mag sich der eine oder andere Leidgeplagte womöglich schon einmal angeschaut haben, Fahrstuhl ist aber jeder sicherlich weiterhin gefahren.

Gestern nun im Verlag. Großraumbüro befindet sich im 16ten Stock, die Fotoabteilung in dem darüber. Fast alles wird hier über Fahrstuhl oder Paternoster erledigt, die über den einen Ausgang des Büros zu erreichen sind. Auf der anderen Seite befindet sich noch ein weiterer Aufzug. Und ich würde schwören wollen, dort auch schon mal den einen oder anderen hab stehen und warten gesehen.

Jedenfalls drängte gestern die Zeit und ich wagte den Versuch. Vielleicht wäre es mit dem einzelnen Fahrstuhl, da hier die Wege kürzer sind, nicht sogar schneller. Wäre ja zu vermuten. Der Aufzug kommt, ich steige ein, drücke die 17. Der Fahrstuhl setzt sich in Bewegung. Nach UNTEN! “Gut”, denke ich mir, “dann kam er wohl von oben. Blöd. Egal.” 16, 15, 14, …., 3, 2, 1, E, -1!

Und da blieb der Fahrstuhl stehen, die Türen weiterhin geschlossen. Ich drücke nochmals die 17. Nichts geschieht. Ich drücke wie wild alle Knöpfe. Nichts geschieht. Ich öffne die Türen und stehe im Keller. Eine Tür geradezu, eine nach rechts. Beides Feuerschutztüren, abgesperrt. Nach links um die Ecke noch eine Tür, hindurch und ich stehe vor einer Tür nach draußen. Gesichert. Löst Alarm beim Öffnen aus. Verdammt.

Zurück zum Fahrstuhl, nochmals alle Knöpfe drücken. (Ich weiß, langsam wirds albern…)

Ich entdecke den Klingelknopf.

Nur ganz nebenbei am Rande

Ich weiß, ich hab ein wenig damit hinter dem Berg gehalten – aber eigentlich auch nur aus Scheu, es könne nicht alles so klappen, wie geplant. Nun, am Ende hat auch nicht alles so funktioniert, wie ich es mir ausgemalt hatte, aber: Ich habe heute den Motorrad-Führerschein bestanden!

Nach oben