Archiv für Kategorie ‘Jobistisch’

Sagen Sie einfach “Ja”

Diesen Satz kennt man ja gern mal in der persönlicheren Form von “Sag einfach ja”, wenn man mit jemanden oder mit dritten über jemanden spricht und von diesem eine Zusage möchte, ohne dass er dem Gespräch womöglich gefolgt ist. Umso verdatterter war ich, als jener Satz ein Kunde heute zu mir am Telefon sagt und ich keinen Plan habe, wovon dieser eigentlich spricht.

Das war so: Mein Job beinhaltet unter anderem auch die Kundenpflege in Bezug auf Fragen zu unseren Produkten. Also so ein bisschen auch Support. So ist es nicht verwunderlich, dass ich auch an das Telefon ging. In einem Schwall überhäuft mich jener Kunde mit Worten, kaum dass ich mich mit Namen gemeldet habe, von denen nur Auszüge wie “sie haben recht” und “das macht tatsächlich keinen Sinn” hängen bleiben. Schließlich obiger Satz, nachdem ich scheinbar zwei Sekunden zu lang gewartet habe, aus diesen Regenguss von Worten auf den korrekten Zusammenhang zu schließen und eine entsprechend sinnvolle Antwort zu finden.

Das Gute daran: Der Kunde war bei mir tatsächlich richtig und er bezog sich wahrhaftig auf etwas, dass von mir kam – nur hatte ich ihm das nie persönlich mitgeteilt, sondern nur wenige Minuten zuvor als Notiz in unserem System hinterlegt (zu dem genau jener Kunde Zugang hat…).

Ein ganz kleines bisschen stolz sein

Neben meinem Job arbeite ich noch für einen Verlag als Layouterin – natürlich von meinem Arbeitgeber abgesegnet. (Worüber ich im übrigen total begeistert bin!) Und nun sehe ich sogar in einem der Boulevard-Magazine im Fernsehen, wie in einer Einstellung der Gefilmte genau jenen Teil der Ausgabe betrachtet, den ich für den Verlag gemacht hab. Das ist cool! Da bin ich tatsächlich ein wenig Stolz drauf…

Arbeit und ihr Verhältnis zur Zeit

Es ist schon unglaublich, aber ein Bekannter hat mich ja vorgewarnt. “Ja ja”, dachte ich damals, “lass ihn mal reden. Aber ich kenn das ja schon. Ich war ja schon mal arbeiten”. Aber mein Bekannter hatte doch Recht gehabt. Zumindest derzeit ist meine Arbeit derart vereinnahmend, dass ich (a) mich fast ausschließlich thematisch mit ihr befasse, worüber ich erzählen könnte, und (b) zeitlich nichts anderes schaffe, worüber ich erzählen könnte.

Eigentlich wollte ich heute noch Shoppen gehen. Nix mit Bummeln und lange Schlendern. Nein, ganz gezielt. Aber wie es vielleicht unschwerlich zu erraten ist, habe ich das nicht geschafft. Stattdessen habe ich die ganze Zeit auf Arbeit gehangen, weil das Projekte heute in einem funktionsfähigen (wenn auch nicht finalen) Zustand in die Hände des Kunden gelangen sollte. Und da müssen natürlich alle groben Schnitzer korrigiert sein – dass ich dabei meine Arbeiten aus verschiedenen Gründen (nicht die des von mir versehentlichen Löschens wie man vermuten könnte) mehrmals machen musste, ist hoffentlich kein Normalzustand…

Also, so gern ich auf Arbeit sein mag, hoffe ich doch, dass sich das alles von den Arbeitszeiten etwas normalisiert und weggeht von einem “jeden Tag länger bleiben, weil ist ja alles ganz dringend und wichtig und muss ganz schnell fertig sein”…

Chillout

Auf Arbeit ist heute meines Erachtens alles gut gelaufen. Ich habe viel geschafft – und jene, die auf meine Arbeiten aufbauen, waren noch nicht mal so weit. Ist doch gut. Habe ich etwas Vorlauf. Muss auch mal sein.

Auf jeden Fall gönnte ich mir nach Arbeit einen Chillout im Park. Einfach alles fallen lassen und die letzten warmen Sonnenstrahlen des Tages gönnen. Dabei sollte man natürlich schon achten, auf was man selbst fällt – die Tasche im Rücken ist dann sicher nicht ganz so bequem.

Nachher muss ich leider mal das Chillen unterbrechen. Ab 21 Uhr ist mein Fahrlehrer der Meinung, dass wir heute noch eine Nachtfahrt machen. Eigentlich sollte sie schon eine halbe Stunde früher sein – aber wie es so ist, bleibt es jetzt noch zu lange hell. Schönes Ei – und morgen wieder früh raus! Wie habe ich das damals nur gemacht, als ich “nebenbei” noch in die Schule gegangen bin?

Unzufrieden

Seit letztem Freitag bin ich jetzt also seit einer Woche am Ball und versuche fleißig, meinen Aufgaben nachzugehen und den Chef glücklich zu machen. Nicht so schwer, sollte man denken, weil ich genau diese Arbeiten schon mehr als einmal gemacht habe. Und doch: Alles dauert so viel länger als geplant. Ist schon doch nachteilig, wenn man ein Ziel auf x verschiedenen Wegen erreichen kann und jetzt mal wieder seine Methodik wenigstens zur Hälfte neu aneignen muss.

Aber eigentlich ist das auch keine Ausrede. Ich bin selbst unzufrieden. Und schlecht: Ich bin natürlich auch gleich noch in ein Projekt geworfen worden, dass in nur zwei Wochen so gut wie fertig sein soll. Für diesen Umfang hätte ich persönlich bestimmt das Doppelte eingeplant…

Ich hoffe, mein Chef hat noch ein wenig Geduld mit mir. Immerhin liefere ich keine schlechte Arbeit ab. Es dauert nur länger. Was in der Summe vielleicht aber auch damit zu tun hat, dass ich nicht nur mit oben angedeuteten Aufgaben betraut bin, sondern mit weiteren, die ebenfalls viel Aufmerksamkeit und Sorgfalt verlangen. Womöglich bin ich etwas zu penibel in meinem Wunsch, alles ordentlich abzuliefern, dass ich dadurch zu viel Zeit brauche. Das den richtigen Grat zu finden, wird sicher nicht ganz einfach…

So spät

Es ist schon so spät – das hätte ich vermutlich vor wenigen Tagen zu dieser Uhrzeit noch nicht gesagt. Aber Arbeiten kann ja richtig anstrengend sein… *zwinker* … Es ist auch erstaunlich wieviel in der eigenen Wohnung ungetan bleibt, was noch vor kurzem kaum einen Tag so ertragen werden konnte. Es ist schon erstaunlich, wie sich die eigene Zeitplanung mit einem Job ändert – bzw. fast auf Null reduziert. Aber ich befürchte, damit werde ich vorerst leben müssen.

Drei Tage im Amt

Heute also war der dritte Tag auf meiner Arbeit – und gleich in ein top-aktuelles und top-eiliges Projekt geworfen. Bekanntlich sei es am Besten, direkt ins kalte Wasser geworfen zu werden. Nun, dem mag ich nur teilweise zustimmen. Immerhin habe ich gleichzeitig damit zu kämpfen, die Vorgehensweisen und Konzepte zu verstehen und zu verinnerlichen und gleichzeitig darf eigentlich gar keine Zeit verloren gehen.

Die Projekte sind ziemlich komplex und daher tue ich mich auch etwas schwer. Leider habe ich dementsprechend gestern nicht viel und geschafft und musste heute länger bleiben – schließlich steht morgen der Kunde auf der Matte und will etwas sehen.

Ich bin gespannt, wie sich das alles noch entwickeln wird.

Mit dem Strom

In den seltensten Fällen folge ich dem Mainstream – ob es Musik ist, Klamotten oder Technik. Aber in diesem Fall mache ich mal eine Ausnahme: Heute habe ich meinen Arbeitsvertrag unterschrieben und gehöre damit zu denjenigen, die die Arbeitslosenzahl in Deutschland senkt. Beginnen werde ich im Mai und damit bricht auch ein neuer Lebensabschnitt nach meinem Studium an. Ich bin gespannt, was mein neuer Job als Projektassistenz wohl bringen mag. Aber ich freue mich schon drauf!

Ein Weg mit unbekanntem Ziel

Mit einer Festanstellung werde ich in der Medienbranche nicht rechnen müssen, dessen bin ich mir mittlerweile endgültig bewusst geworden. Eigentlich sehr schade. Aber es entspricht schon der Tatsache, dass man Arbeit auf diesem Gebiet keinen hohen Schwierigkeitsgrad zumisst und daher fast jeder von sich annimmt, sie machen zu können – ein Fakt, der sich natürlich auch massiv auf die Entlohnung auswirkt. Oder es werden die Fähigkeiten nicht durchgehend gebraucht und lieber bucht man einen entsprechenden Fachmann, wenn man sein Genie benötigt.

Heute hatte ich ein Vorstellungsgespräch für eine ganz andere Richtung: Projektmanagement in einer Web-/Software-Schmiede. Kann durchaus ebenfalls sehr interessant sein – und es fordert definitiv Köpfchen und auch Kreativität (nur anders). Und: Es ist eine Festanstellung. Nun, ich werde sehen, wie sich der Chef entscheidet.

Gleichzeitig hat sich heute eine Firma gemeldet, bei der ich “fest” immer einen Tag in der Woche als Freier arbeite. Auch das werde ich ersteinmal ausprobieren. Wenn es bei dem einen nicht klappt, dann vielleicht bei dem anderen – und notfalls habe ich mich auch schon mit dem Gedanken angefreundet, mich gänzlich auf eigene Füße zu stellen. Es kann doch nur vorwärts gehen!

Lebenszeichen

Nun, das Showreel für die Agentur ist auch jetzt noch nicht fertig. Doch immerhin scheint genug Potential in der bisherigen Arbeit erkennbar zu sein, dass ich das Showreel fertigstellen darf. Für die bisherigen Arbeit habe ich bereits eine Rechnung gestellt und für drei Tage in der nächsten Woche bin ich neuerlich für das Showreel gebucht – und eine neue Rechnung ist fällig.

Irgendwie scheint alles halbwegs anzulaufen. Der Eigner der Postproduction-Suite würde auch noch ein Showreel von mir schneiden lassen und die Firma, in der ich damals als Werksstudentin gearbeitet habe, hätte auch noch einen kleineren Job für mich. Alles natürlich auf Rechnung – da scheine ich der Selbständigkeit einfach nicht entfliehen zu können. Hat eigentlich auch was Gutes. Ich kann mir (mit einem gewissen Ruf) die Arbeiten aussuchen und auch meine Arbeitszeiten halbwegs frei gestalten. Nur bis dahin ist noch viel Arbeit angesagt – und vielleicht wenigstens ein Kunde, der mit einer gewissen Regelmäßig- und Nachhaltigkeit mich buchen würde…

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