Archiv für Kategorie ‘Literarisch’

Frank Schätzing “Der Schwarm”

Nachdem ich nun mit einigem Mühen – aber auch einem gewissen Trotz – mein letztes Hörbuch zu Ende geschafft habe, widme ich mich nun einem neuen und hoffe auf Besserung. Mit Frank Schätzing könnte es ein ganz guter Fang werden und “Der Schwarm” zeigt sich bisher als sehr unterhaltsam und spannend.

Sehr cool an diesem Buch finde ich, dass eine ganz bekannte Stimme sich der Geschichte gewidmet hat, die mehr in der Art eines Hörspieles denn eines Hörbuches umgesetzt ist. Ich habe mich schon vor einiger Zeit mal gefragt, was eigentlich Synchronsprecher machen, wenn deren Schauspieler, denen sie ihre Stimme geliehen habe, derart bekannt sind, dass sie eigentlich keinen anderen mehr synchronisieren können. Nun, der Sprecher von Anthony Hopkins zumindest hat sich einfach auf ein anderes Medium konzentriert und arbeitet zweispurig. In “Der Schwarm” spricht er einen der Wissenschaftler.

Wer Gefallen an “Der Schwarm” gefunden hat, dem würde ich auch das Buch “Die elfte Plage” nahe legen. Auch wenn es mehr um einen Wahnsinnigen geht, der mittels moderner Biotechnologie und Viren die biblischen Plagen nachstellt, ist es ähnlich spannend und fesseln ob der faszinierenden Unbändigkeit der mikrobiologischen Natur.

Wolfgang Hohlbein “Anubis”

Nach meinem großen Schritt in die Berufswelt haben sich nun auch Zeiten für Wege geändert, die ich auf mich nehmen muss. Sie sind wesentlich länger geworden. Habe ich zur Uni gerade einmal 30 Minuten gebraucht, muss jetzt gut eine Stunde einkalkuliert werden. Viel Zeit, die ich mir gern mit Hörbücher verschöner denn mit Musik – die nervt mich nämlich irgendwann, wenn ich das selbe Album zum x-ten Mal höre und zu Hause schon gar nicht mehr weiß, welches von den schon tausend-mal gehörten Alben ich als nächstes auf den Player packen soll. Hörbücher sind da anders und können es durchaus schaffen, einen bereits früh morgens aufmerksam den Worten eines anderen zu lauschen.

Zur Zeit bin ich bei Wolfgang HohlbeinsAnubis“. Bisher habe ich von diesem Autor noch nicht viel gelesen oder gehört, doch bin ich aktuell schon ein wenig enttäuscht. Weder scheint das Buch bisher etwas mit einem ägyptischen Gott noch mit Ägyptologie an sich zu tun zu haben und diese Themen eher am Rande zu streifen – entgegen der ersten Vermutung bezüglich des Titels. Aber ich will auch nicht zu viel zur Geschichte verraten. Und obwohl ich bereits bei der dritten von sechs CDs bin, will ich abwarten, ob sich nicht doch noch alles aufklärt.

Was ich aber immer nicht verstehen kann, ist, wenn die treuherzigen, vierbeinigen Gesellen für eine Geschichte ihr Leben lassen müssen. Bereits Dan BrownsMeteor” opferte bereits in Prolog einen ganzen Hundeschlitten samt Huskies und hat sich dabei derart unbeliebt gemacht (wie in diesem Artikel erzählt), dass ich das Buch, ehrlich gesagt, nicht mehr weiter gelesen habe. Auch in “Anubis” muss ein Vierbeiner sein Leben lassen – was die Geschichte meines Erachtens nicht einmal weiter bringt (entgegen zum Zusammenhang in “Meteor”).

Ich mag da etwas komisch sein, aber solche Aspekte einer Geschichte sollten immer weise überlegt sein – einen menschlichen Charakter lässt man ja auch nicht einfach mal so eben sterben.

Die gemeine Hauskatze

Gestern abend habe ich in einem Anflug von Höhenflug das Buch “Die gemeine Hauskatze” von Terry Pratchett zu Ende gelesen. Der Herr H. lies es mir zu meinem Geburtstag zukommen und die Neugier und der Wunsch nach endlich einmal wieder diplom-fremden Themen, lies mich einen oder doch vielleicht zwei Blicke hinein werfen.

Das Buch ist ein wirklich amüsantes Werk, welches keine Zweifel daran lässt, an welcher Art Katze, “Echt” oder “unEcht”, das Herzt des Autors hängt. Und so mancher Katzenbesitzer wird sich an die eine oder andere Anekdote erinnert fühlen. Ob es die Vergabe von Tabletten ist, die die Echte Katze sogar dann noch in ihrem Futter erschnüffelt, wenn eigentlich schon gar nichts mehr von ihr vorhanden sein kann, oder die Tatsache, dass sich Katzen immer dort befinden, wo man sie am wenigsten vermutet.

Ein ganz amüsantes Buch mit lustigen Comics, welches anderen Katzenbesitzern durchaus empfohlen werden kann.

Zwerge sind Elben?

In meiner heutigen Neuerwerbung “Lexikon der Zauberwelten” lese ich soeben ganz erstaunt folgende Zeilen:

Elfen – eigentlich Elben; [...] Die nordische Mythologie unterscheidet die schönen, menschenfreundlichen Lichtelben und die garstigen, bösen Dunkelelben, zu denen auch die Zwerge gehören. [....]
Seite 70

Ganz ehrlich: da bin ich jetzt mal baff! Zwerge sollen in irgendeiner Art und Weise mit den Elben verwandt sein? Das ist mir jetzt mal komplett neu. Wenn man jetzt mal bei Wikipedia nachschlägt, muss man erstaunt feststellen, dass es dafür (zumindest einen) Fürsprecher gibt.

Mit manchen Mythen sollte man sich als Leser und Zuschauer von Fantasy-Geschichten vielleicht doch etwas genauer auseinandersetzen – könnte ganz interessante Erkenntnisse in diesen phantastischen Welten geben…

Diplomarbeit wird Buch

Wo ich es gerade noch mal in den Händen halte, möchte ich es euch nicht vorenthalten: Ein Buch, welches ein Freund von mir als Diplomarbeit geschrieben hat und für das sich nun ein Verlag gefunden hat, es auch zu veröffentlichen.

Das lustige dabei ist aber eigentlich, wie ich an dieses Exemplar gekommen bin: Am Wochenende haben wir endlich den Geburtstag von eben jenem Autor nachgefeiert. Und ungewöhnlicherweise bekam nicht nur das Geburtstagskind Geschenke, nein, auch zwei der Gäste wurden beschenkt. Einer davon war ich, der nun stolzer Besitzer eines seiner Exemplare ist.

Denjenigen, die dieses Buch wirklich interessiert, sei gesagt, dass es natürlich auch käuflich zu erwerben gibt. Ist ja logisch. Beispielsweise gibt es das Buch bei Amazon auf dieser Seite zu finden.

Ich will auch meine Diplomarbeit als Buch im Laden wiederfinden und dann gaaaaanz groß damit rauskommen! Oder öfters auf Geburtstagsfeiern gehen, bei denen ich auch beschenkt werde …

Fundgrube

Auf meiner Suche nach Materialien in Buchform für meine Diplomarbeit (immerhin muss ich meine Quellen ja belegen und Wikipedia und Co gelten da nicht) bin ich nun mehrmals über den Zweitausendeins-Verlag gestolpert. Zwei sehr gute Bücher, die ich bereits aus der Bibliothek ausgeliehen habe, sind “Filme machen” sowie “Crashkurs Filmauflösung”. Und auch meine Diplombetreuerin kann sich über den Verlag nur positiv äußern, bietet er gute und interessante Reihen rund um den Film (in diesem Fall) an.

Nun habe ich die Entdeckung gemacht, dass eine Filiale von Zweitausendeins in Berlin in der Kantstraße ist. Nix wie hin und gleich zwei weitere Bücher einkassiert. Für insgesamt 12 Euro!

Der Tipp nämlich: Dort sind fast ausschließlich Bücher zu finden, die im Preis bereits um bis zu 70 Prozent und mehr reduziert worden sind. Die aktuellsten Ausgaben von 2006 sollte man nun nicht erwarten, dennoch ist dort durchaus ein Schnäppchen zu machen, wie ich ja nun selbst erleben durfte…

Bescherung

Vor ein paar Wochen hatte ich an einem Gewinnspiel von Florian Wendland teilgenommen und tatsächlich auch eines seiner Exemplare von “Dunkeltann” gewonnen. Bisher hatte er es leider nicht geschafft, mir das Buch mitzubringen, wenn wir uns in der Uni gesehen haben.

Da jetzt auch die Semesterferien mit großen Schritten voranschreiten, hat er mir das Buch einfach zugesandt. Heute ist es endlich angekommen:

Das Buch enthält sogar eine persönliche Widmung. Ist das toll?!

Deutscher Phantastik Preis

Jedes Jahr aufs Neue wird der Publikumspreis dpp vergeben. Hier können die besten Romane (deutschsprachig, international) sowie Kurzgeschichten und Werke aus anderen Kategorien nominiert werden. Die Abstimmung für die erste Runde läuft noch bis zum 31. Mai.

Ich habe bereits einmal berichtet, dass ein Mitkommilitone meinerseits sich ebenfalls in dieser Zunft versucht – und sich dabei gar nicht so schlecht schlägt. Der Ueberreuter Verlag bot ihm im letzten Jahr die Möglichkeit, eine seiner Kurzgeschichten in einem Sammelwerk unter dem Namensträger Wolfgang Hohlbein zu veröffentlichen.

Wer sich also an der Nominierung der besten Geschichten und literarischen Werke beteiligen möchte und in der Kategorie “Kurzgeschichte” ein wenig unentschlossen ist, kann sich ja einfach an meinen Kommilitonen Florian Wendland mit seiner Geschichte “Chrissa” halten.

Eine gute Tat am Tag

Diesen Vorsatz habe ich schon vor einiger Zeit in die Tat umgesetzt – seither aber wohl eher nicht mehr…

So habe ich bei dem Gewinnspiel von Florian Wendland teilgenommen – einem Geschichtenschreiber und Mitkommilitone meinerseits. Der hat bei diesem Gewinnspiel eines seiner Bücher verlost. Ich dachte mir, “nimmste mal dran teil, dann ist die Teilnehmerzahl wenigstens etwas höher”. Tja, und nu darf ich mich über ein Exemplar des “Dunkeltann” in meinem Regal freuen – wenn er es mir denn das nächste Mal mitbringt.

Und wenn ich schon quasi Werbung mache, will ich gleich noch für sein neuestes “Werk” die Reklametrommel rühren: Eine seiner Kurzgeschichten findet sich in einem Sammelwerk, welches unter dem Namensträger Wolfgang Hohlbein veröffentlicht worden ist. Das ganze nennt sich “Fantastische Weihnachten” und enthält 12 mal mehr, mal weniger gute Kurzgeschichten rund um Weihnachten und Winter. Ich habe es hier und kann es für Genrefreunde nur empfehlen!

So. Damit sollte der Werbung genüge getan sein… also: KAUFEN! KAUFEN! :-D

Mehr Bildergeschichten

In MMP2 (Multimediaprojekt) war es denn nun soweit, dass die Bildergeschichten präsentiert werden sollten. Wurden sie denn auch. Und ich musste auch noch beginnen. Gut, die Geschichte konnte man sehr gut nachvollziehen. Waren keine Lücken, keine Sprünge drin. Wenn auch eine etwas banale Handlung. Dafür zu viele Details – wenn auch eigentlich mit Absicht platziert – die nicht hineingehörten.

Da dieses “Problem” aber viele hatten, dass im Hintergrund oft Details auftauchten, die lieber nicht hätten da sein sollen (eine ins Bild ragende Pflanze, ein Heizkörper, eine Lampe, die der Szenenbeleuchtung diente), gab es eine neue alte Aufgabe: Erneut eine Bildergeschichte erstellen. Dieses Mal ist der Text für alle vorgegeben:

Faust:

Mein schönes Fräulein, darf ich wagen,
Meinen Arm und Gleit Ihr anzutragen?

Margarete:

Bin weder Fräulein, weder schön,
Kann ungeleitet nach Hause gehn.

Faust (2605-2609)

Ich bin gespannt, welche Varianten dabei entstehen werden, haben heute doch alle bereits eine Interpretation gesehen und die entsprechenden Kritiken gehört.

Eigentlich finde ich die Aufgabe gar nicht schlecht. Doch finde ich es schwierig, passende Locations so auszurichten, dass nur das wesentlichste zu sehen ist. Wenn ich eine Weitaufnahme in einem Park am hellichten Tage brauche, kann ich schlecht alle Besucher kurzerhand des Parks verweisen…

Nach oben