Archiv für Kategorie ‘Musikalisch’

Nordische Klänge

Wer musikalisches aufs Ohr mag und offen auf weniger bekanntes zugeht, wird diese Woche mit verschiedenen Genres bedient. An zwei Abenden werden Pop und Rock/Metal aus dem hohen Norden im Berliner Magnet Club präsentiert:


Nordic Revelations I – Pop Eventing

Nordic Revelations II – Metal/Rock Evening

Leider bin ich an beiden Tagen bereits verplant und teils auch gar nicht in der Stadt. Wer sich diese Abende nicht entgehen lassen mag, kann mir gern zur Veranstaltung ein kurzes Feedback melden. Hingegangen wäre ich gern…

Jetzt sag mal …

Wer hat das Gerücht in die Welt gesetzt, dass Arbeit sein muss?
Das war doch sicher jemand unter Drogen-Einfluss…

Am Ende eines manchen Tages auf Arbeit glaube ich, hat diese Aussage eine gewisse Berechtigung. Und wenn ich mir dann den zughörigen Song von Farin Urlaub auf meinem Heimweg anhöre, fühle ich mich fast ein bisschen besser….

Viel Spaß beim Sinnieren…

Im Angesicht der Barbarei

Am 21. November veröffentlicht Volkstrott ihr neues Album “Im Angesicht der Barbarei”. Einige Ausschnitte sind bereits auf ihrer MySpace-Seite zu finden und zu belauschen.

Sowohl ihre (sagen wir) Demo-CD, welche mir genialerweise nach einem Konzert einer anderen Band zufällig in die Hände fiel, als auch ihre (sagen wir) Debut-CD “Todeskunst” sind unterhaltsame kleine Meisterwerke. Leider wechselte zwischen beiden CDs der Sänger, womit ich doch einige Schwierigkeiten hatte. Doch mittlerweile haben beide ihren Platz bei mir gefunden und die sowohl lebendigen als auch tiefgründigen Stücke beider CDs stehen bei mir hoch im Kurs. Gerade mit der Kombination von klassischen Geigentönen, lebendigen Dudelsack und rauhem Gitarrensound hat Volkstrott einen eigenen (wenn auch nicht unbedingt neuen) Stil gefunden, der vom Jucken in den Füßen bis zu melancholischen Tönen reicht. Auch von diesen Alben gibt es Stücke auf der MySpace-Seite zu hören.

Mit dem neuen Album muss erst einmal geschaut werden, ich welche Richtung es in seiner Gesamtheit gehen wird. Von den Snippets her erscheint es schwermütiger als die Vorgänger. Ob das jetzt gut oder eher schlecht ist, wird sich erst in der Summe zeigen. Daher: gespannt auf den 21. November 2008!

Matt Ryan – There was a Day

Von der Telekom und dem gelegentlichen Verschwinden von unzähligen personenbezogener Daten mag man halten, was man will. Mit dem neuen T-Mobile-Spot, der seit einigen Tagen im Reich der Werbespots im Fernsehen herumgeht, ist definitiv ein Meister am Werk gewesen. Hierbei vermutlich weniger der Verantwortliche bei der Telekom, der immerhin in letzter Instanz das Go gegeben hat, als vielmehr der zuständige Kreative. Dieses Lied ist der Hammer! Und ich bin sehr froh, ihn in den weiten Weiten entdeckt zu haben.

Meinen Nachforschungen nach soll dieses Lied, welches übrigens von dem mir bis dato unbekannten Matt Ryan ist, als Single veröffentlicht werden. Wenn davon jemand zufällig Wind bekommt, würde ich mich sehr über eine kurze Notiz freuen. Und vielleicht sollte ich mir mal anschauen, was dieser Mann noch so gemacht hat…

Eigentlich ein erfreulicher Umstand, seinen Bekanntheitsgrad zu steigern. Auch wenn die Telekom nicht immer der beste Werbepartner sein mag.

Abenteuer Klassik

Die neue Kampagne der Berliner Philharmoniker finde ich einfach klasse! Ich finde es gut, dass klassische Musik jetzt so modern beworben wird. Vor nicht allzu langer Zeit gab es noch eine andere Kampagne, bei der ich jedoch nicht mehr weiß, von wem sie war. Titelslogan: “Klassik braucht Leidenschaft” … oder so. Ganz grandiose Bilder. Ähnlich großartig wie mein Lieblingsmotiv der Philharmoniker, welches ich auf meinem Heimweg entdeckt habe.

Ein größerer Fan von Kammermusik werde ich dadurch aber vermutlich nicht….

The Mean Kitty Song

Mir ist durchaus bewusst, dass ich reichlich spät dabei bin. Immerhin hat der Clip, von dem ich berichten möchte, allein auf YouTube.com schon mehr als 50.000(!) Kommentare. Dennoch will ich ihn hier einfach vorstellen, weil der Clip und seine Geschichte einfach so charmant sind – und nicht nur Katzenbesitzer werden darüber schmunzeln können.

Gefunden bzw. mir selbst vor wenigen Tagen präsentiert wurde das Video mit dem ansprechenden Namen The Mean Kitty Song aka Little Sparta auf eben jener Clip-Plattform. Und wenn man sich hier ein wenig umschaut, hat er schon einige Anhänger und Nachahmer gefunden.

Ich für mich finde dies Filmchen einfach nur …. süß! Und manchmal auch ein wenig … erinnert…

Die Weiße Tour

Gestern in der Passionskirche in Berlin-Kreuzberg: Die Letzte Instanz lädt zur Weißen Tour. Ein Akkustik-Konzert über die letzten 10 Jahre in schöner Location und mit begeisterndem Klang. Dabei kamen Stücke von den Alben “Kalter Glanz” genauso zur Geltung wie dem neuen “Wir sind Gold”. Für diese Jubiläumstour gabs dann schließlich auch namhafte Unterstützung von Anna (Schandmaul), Frau Schmitt (Subway to Sally) und Leandra.

Eine sehr empfehlenswerte Tour in den verschiedensten Kirchen, auf der einige Mitwirkende sogar einen kleinen Solopart geben. Einziges Manko: Das Publikum tut sich wegen der Begebenheiten (Sitzreihen) schwer, sich gehen zu lassen, und die Band muss hart kämpfen, um es von den Stühlen “hoch” zu bekommen.

Und obwohl ich kein Fan des letzten Albums “Wir sind Gold” sind, bin ich doch am Überlegen, mir die CD zur Akkustik-Tour zuzulegen. Mein größtes Lob jedoch an die Techniker: Trotz ordentlicher Lautstärke wurde nicht derart übertrieben, dass einem anschließend die Ohren fiepen und dröhnen. Klasse!

NIN bereits zu Hause!

Ich habe hier ja schon mehrfach erzählt, wie toll ich den neuen Frank Miller Film “300” finde. Und auch nachdem ich ihn gesehen habe, bleibe ich dabei, dass er unheimlich klasse ist!

Heute habe ich auf 3sat sogar erfahren, dass die aufwändigen Wasseranimationen nicht aus amerikanischen Landen sondern von “hier” – aus München – kommen.

Was mich an diesem Film von Anfang an aber in seinen Bann gezogen hat, ist der Soundtrack des Trailers. Von Nine Inch Nails. Und nun entdecken wir voller Zufall eben jenes Stück “Just like you imagined” auf dem Album “The Fragile” von NIN, dass wir selbst hier zu Hause haben – und doch seit ewigen Zeiten nicht mehr seinen Weg zum CD-Player gefunden hat…

Korn unplugged

Ich gebe es gerne zu, Korn steht auf meiner Favoritenliste ziemlich weit vorn. Nicht alles ist super, aber es gibt wirklich viele gute Lieder – mit Teils ordentlich Pfeffer.

Aber es gibt halt so ein paar Sachen, die sollte man einfach nicht machen. Darunter fällt beispielsweise ein unplugged-Konzert, wenn man Musik wie Korn macht – wie gestern abend bei MTV unplugged zu sehen. Gut, gerade für diesen Gig wurden Songs der eher ruhigeren Gangart gewählt, dennoch wirken sie allesamt ziemlich “kraftlos”. Und auch bin ich der Meinung, dass Amy Lee, Sängerin von Evanescence, nur bedingt zur Stimme von Korn (Jonathan Davis) passt.

Das ist zwar alles wieder nur Geschmackssache und auf dem Poll der Korn-Seite scheint die Mehrheit von diesem Experiment tatsächlich angetan, ich für meinen Teil bin enttäuscht. Sehr schade. Aber es gibt halt so Dinge…

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