Archiv für Kategorie ‘Studium’

Absolventenfeier an der TFH

Entgegen meiner Ankündigung vor einiger Zeit findet sich doch noch ein Eintrag für die Kategorie “Studium”. Gestern nämlich war die Absolventenfeier an der TFH. Wie bereits das Diplomzeugnis verdient diese “Feier” wenigstens ebenfalls ein Stirnrunzeln. Absolventen aus allen Studiengängen des Fachbereichs “Informatik und Medien” wurden gestern für ihr abgeschlossenes Studium geehrt. Dabei wurden die Studenten nach Studiengang und Betreuer gruppiert auf die Bühne geholt und erhielten dort: eine Aquarellzeichnung der Hochschule mit einem Schlüsselband der TFH zusammengebunden.

Immerhin. Meine Betreuerin war leider nicht mal vor Ort, so dass ich dann mit meinen beiden Mitkommilitonen und dem Dekan für die Hochschuleseite fotografiert wurde.

Aber damit noch nicht genug. Immerhin war mein Diplom ja nicht zu verachten. Also gabs noch eine Sonderehrung, die übrigens auch Florian Wendland erhielt und ich hiermit nochmals herzlichst dazu gratuliere! Also ging es nochmals auf die Bühne. Für die Sonderehrung. Die bestand aus einem weiteren Händedruck des Dekans und zusätzlich einer Tasse und einem Kugelschreiber jeweils mit dem TFH-Logo sowie Stephen Hawkings Buch “Eine kurze Geschichte der Zeit”. Die Hochschule hat wahrlich keine Kosten gespart!

Zusätzlich bin ich noch für einen Preis von der Gesellschaft für Informatik vorgeschlagen worden und habe ihn schließlich auch noch erhalten: ein kostenfreie Mitgliedschaft für ein Jahr in der GI. Nicht zu verachten. Schade nur, dass die Sponsoren für den Druck- und Medientechnik-Studiengang Schecks im Wert von 2000-3000 Euro vergaben…

Schwarz auf gelb

Gestern war es dann also soweit: Ich habe mir meine Diplomurkunde aus der Studienverwaltung abholen können! *yieha*

Sie ist zwar nur sehr schlicht gehalten (fast ein wenig enttäuschent schlicht), aber eine Urkunde ist eine Urkunde.

Der letzte Eintrag …

… für die Kategorie “Studium”. Mit Bedauern ist zu vernehmen, dass die Ära als Student nun ein Ende gefunden hat. Keine endlosen Parties mehr und schlafen bis 10 Uhr trotz Wochentags. Kein Mensa-Essen mehr. Das Lotterleben hat ein Ende. Gestern war die mündliche Prüfung zum Diplom und was soll ich sagen?

Bestanden. Mit “sehr gut” – in allen Disziplinen. Ja, ich weiß: Streber. Stolz und glücklich bin ich dennoch allemal! :-D

Endsturm!

Was nix mit dem “Ansturm” auf das Alexa am letzten Dienstag zu tun hat – wo die Menschen mir dann doch in ihrer Masse gezeigt haben, wie primitiv wir doch eigentlich noch sind (sein können).

Aber nein. Es geht um was anderes. Es geht um mein Diplom. Film und Buch sind ja schon Mitte Juli abgegeben und die beiden Prüfer scheinbar ganz angetan. Was “angetan” genau heißen mag und in welchem Notenbereich sich das letztendlich bewegt … ich hoffe, dass erfahre ich morgen.

Morgen nämlich … ja, das ist nämlich der große Tag. Der Tag der “Verteidigung”! Da heißt es, noch einmal eine schöne Präsentation von unserem “Meisterwerk” anfertigen und interessant und spannend präsentieren, anschließend noch ein paar Fragen der Prüfer beantworten – und dann bin ich fertig und darf stolz den Titel “Dipl.-Inf.” tragen! Dabei gefällt mir das “Dipl.” am meisten…

Aber jetzt muss ich dann doch endlich noch mal ins Buch schauen und mir ein paar “Vokabeln” für morgen ins (Kurzzeit-)Gedächtnis schlagen. ;-)

Das Ende einer Ära

Mit großen Schritten nähert sich das Ende einer ganzer Epoche: das Studium ist fast vorüber. Heute erfahre ich, wann nun meine letzte Prüfung, die Verteidigung, sein soll.

21. September 2007, 14:00 Uhr

Ich muss ehrlich sagen, da wird mir dann doch langsam etwas anders. Nächste Woche Freitag steht mit den beiden Prüfern dann erstmal ein Termin auf dem Plan, bei dem ich (hoffentlich) erfahre, auf welches Themenspektrum ich mich vorzubereiten habe. Das erleichtert das ganze immens … glaube ich.

Und damit ist die …

Diplomarbeit abgegeben!
FERIEN!

Per Express

Heute morgen erreicht uns ein Anruf von der Druckerei. Die Bücher sind heute bereits fertig! Wir können sie abholen. Klasse. Gestern hieß es noch, Freitag sei es soweit – und selbst das hätte noch locker gereicht.

Da ich nicht von einer solchen Schnelligkeit ausgegangen bin, hatte ich mal eine Bild zur Verdeutlichung erstellt, wie das Buch aussehen sollte:

Und wie das Buch innen aussieht, möchte ich natürlich auch keinem verheimlichen:

Es wäre echt toll, wenn das Buch tatsächlich so dick wäre. Ist es aber leider nicht. Trotz seiner 226 Seiten umfasst es gerade einmal eine Dicke von knapp einem Zentimeter. Und der Einband ist auch nicht fest, sondern “nur” ein Paperback – wie bei einem Taschenbuch also. Es muss halt leider immer ein Kompromiß zwischen schick und bezahlbar gefunden werden. Blöd. Ist aber so…

Im Druck

Gestern. Schließlich der Termin, die Schreibearbeiten an der Diplomarbeit zu beenden und das ganze Buch in den Druck zu geben. Kaum wieder zu Hause, findet sich der erste Fehler. Ein Buchstabe fehlt – und das im Buchtitel! Die Druckerei informiert. Die konnte den Fehler sogar korrigieren.

Heute zu Mittag wieder in der Druckerei. Vorabexemplar begutachten. Unglaublich! Schon ein komisches Gefühl. Das Buch sieht aus, als wäre es frisch aus dem Bücherregal eines Buchladens! Doch, oh weh, innen sieht es schon etwas anders aus. Die auf Grau angelegte Farbe des Textes sieht ganz komisch aus. Sie ist zwar grau, aber die Buchstaben nicht gestochen scharf, sondern pixelig und stufig.

Nun gut. Wieder etwas gelernt. Ein Digitaldruck-System kann nur Schwarz drucken. Graustufen werden über Punkte und Linien simuliert. Sieht aber für einen Fließtext grausig aus. Also, Schriftfarbe doch auf Schwarz geändert. Auch das kann die Druckerei mit zwei, drei Klicks an unserer PDF ändern. Bin ja echt mal begeistert. Schade, dass dieses Tool für den Adobe Acrobat mal eben knapp 800 Euro kostet…

Am Freitag können die fertigen Bücher abgeholt werden.

Das Papier ist leicht gestrichen und knapp 90 Gramm schwer. Es ist beidseitig bedruckt und auf ein quadratisches Format von 20 Zentimetern gestutzt. Drumherum ist ein Paperback mit einem schönen roten Bild. Lediglich das Paperback könnte etwas dicker sein, doch ist das im Digitaldruck wohl nicht möglich. Aber auch so macht das Buch eine ganze Menge her. Kann man schon etwas stolz drauf sein…

Dann muss bis nächste Woche Mittwoch nur noch der Film fertig werden. Dann ist nämlich endgültig Abgabe. Aber auch da läuft alles derzeit optimal. Eigentlich stehen nur noch die Feinarbeiten an. Sind doch ganz gute Aussichten…

Bis demnächst!

In den Endspurt

Heute ist die vermutlich letzte Absprache mit der Diplom-Betreuerin gewesen. Der Film gefällt ihr gut und sie ist erstaunt und entsetzt zu gleichen Teilen – so zumindest ihr Gesichtsausdruck – wieviel Arbeit wir uns damit gemacht haben. Gut so. Sie hat nur noch Kleinigkeiten anzumerken, die sie nach eigenen Aussagen, erstmal nach hinten stellen und erst dann machen würde, wenn noch Zeit bleibt. Auch gut.

Am Montag geht dann das Buch in Druck. 225 Seiten wird es dann wohl umfassen und vermutlich 1,2cm dick sein. Ich bin schon richtig gespannt. Denn woll’n wir ma’….

Auswandern

Nach über vier Monaten der Anspannung und Anstrengungen bezüglich des Diploms ist jetzt einmal genug. Für das Wochenende kehre ich Berlin den Rücken und nehme eine Auszeit … mit Laptop natürlich. ;-)

Das Buch zur Diplomarbeit umfasst bisher über geschlagene 200 Seiten und es fehlen noch die Beschreibungen an den Arbeiten des praktischen Teils, unserem Film. Hier sind noch Vorgehen und Umsetzung des Schnitts sowie der grafischen Effekte und (natürlich) das Fazit offen. Dafür bleibt jetzt noch die kommende Woche. Am Montag darauf soll (und muss) bereits alles in den Druck – ein Paradoxon über Dinge zu schreiben, die bis dahin womöglich noch gar nicht fertig sind und sich eventuell noch ändern. Immerhin bleibt für den Film fast eineinhalb Wochen mehr Zeit…

Ich glaube, bei einem solchen Stand der Dinge, kann ich mir ruhig eine Pause gönnen. Schwerstarbeit muss “nur” meine Mitdiplomandin leisten, die noch an den grafischen Effekten arbeitet – aber im Geiste bin ich bei ihr. :-D

Erst danach muss ich noch mal Hand anlegen und den Schnitt nun auch auf die Effekte anpassen und (hoffentlich) den Film auch in dieser Hinsicht zu einem Hingucker machen. Aber bis dahin: Adieu Berlin! Wenigstens für zwei Tage…

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