Archiv für Kategorie ‘Studium’

Auf in die Verlängerung

Meinem Krankwerden zufolge – oder auch sei Dank? – bekomme ich mit meiner Mitdiplomandin eine Verlängerung für unser Diplom. Jetzt ist nicht mir Anfang sonder Mitte Juli der entsprechende Termin. Vielleicht ganz gut, wenn der praktische Teil der Arbeit auch jetzt noch keine ganzen Formen annimmt, aber in gut eineinhalb Wochen hätte abgegeben werden müssen.

So, dann kann ich ja jetzt beruhigt wieder in meine Ecke verschwinden und weiter husten… oder brüten? ;-)

Schauzeit 2007

Heute fand etwas heimlich die Schauzeit statt. Es ging keine Mail über den Mailverteiler der Uni an die immatrikulierten Studenten. Auf dem Campus waren Plakate für die Veranstaltung reichlich rar gesät und wenn man sie denn dann doch gefunden hat, konnte man mit den Infos nur schwerlich etwas anfangen.

Was die Schauzeit eigentlich ist? Sie ist eine Veranstaltung meiner Uni, bei der Studenten aus den Fachbereichen Medieninformatik, Druck- und Medientechnik und andere ihre Arbeiten präsentieren können. Hierbei sind nicht nur Studenten und Professoren eingeladen, sondern auch jene, die nach potentiellen zukünftigen Mitarbeitern Ausschau halten. Irgendwie hat das dieses Jahr nicht so richtig funktioniert.

Dass ich von der Veranstaltung wusste, war lediglich dem Umstand zu verdanken, dass eines meiner Projekte aus dem letzten Semester ebenfalls vorgestellt werden sollte. Aus diesem Grund wollte ich mir die Schauzeit einmal anschauen.

Mein Filmvorspann “Die Geigerin” wurde zusammen mit anderen Projekten in der Kategorie “Film und Video” präsentiert. In jeder Kategorie ist zudem ein Award vergeben worden, der für “Film und Video” jedoch leider an “König für eine Nacht” von Jörg Noack, Monique Hoppe und Susanne Düsterbeck gegangen ist. Das Projekt, ebenfalls ein Filmvorspann, ist leider nicht online. Dennoch gratuliere ich noch einmal herzlichst!

Gratulationen meinerseits gehen auch an Florian Wendland und Tobias Freund, die mit ihrem Projekt “Work2Together” in der Kategorie “Software” den Award erhielten. Hierbei handelt es sich um eine Software, mittels derer eine Mehrzahl von Personen zeitgleich an einem einzigen Dokument arbeiten können. Wer sich dafür interessiert: Die beiden präsentieren ihre Arbeit auch am Samstag, dem 9. Juni 2007, auf der Langen Nacht der Wissenschaften.

Lieber ein leckerer Eisbecher

Nach zwei langen und anstrengenden Wochen des Filmeschneidens, sollte am Freitag der große Tag sein, an dem die Diplombetreuerin ihre Kritik zu unserem Schaffen abgeben sollte. Ich bin soweit ganz zufrieden, was bisher entstanden ist. Nur an einem Stückchen fehlt noch etwas der Pepp und sie sollte mir ein paar Tipps geben.

Nach einer halben Stunde vergeblichen Wartens und misslungener Anrufversuche geht sie doch noch an hier Handy. Sie hat den Termin schlicht vergessen.

Nun gut. Bei einem solch warmen Wetter ist es sowieso viel schöner, bei einem leckeren Eisbecher irgendwo in der Stadt gemütlich zu entspannen.

Feiern – bis die Polizei kommt!

Dieses Wochenende habe ich einfach mal abgeschaltet, mich stattdessen ein wenig herausgeputzt und mit meiner Cousine und ganz vielen Bekannten und Verwandten ihre Jugendweihe gefeiert. Ein paar der Bilder kann man dazu hier bewundern – für jene, die es interessiert.

Sie, meine Cousine, wollte zwischendrin eigentlich noch für ein oder zwei Stündchen mit ihren Mädels um die Häuser ziehen, die ebenfalls ihre Jugendweihe feiern. Gut, dass sie sich im heimischen Garten die Kante gegeben hat – einige aus dem Grüppchen wurden von der Polizei eingesammelt und durften womöglich ihren Rausch in einer Zelle ausnüchtern.

Nun bin ich wieder zu Hause. Gleich mit Kopfschmerzen. Der Deskop-Timer verrät mir, dass noch 42 Tage für das Diplom sind. Noch etwas mehr als ein Monat. Ohje ohje ohje…

Wenn es doch möglich wär…

Vielleicht bin ich ein wenig altmodisch, aber ich mag Bücher, die man noch in die Hand nehmen kann und vielleicht sogar noch nach Druckerei riechen. Schön Chemikalien. Aber sie haben leider einen gewaltigen Nachteil – und übrigens den selben wie Filme und die liegen mittlerweile ja doch digital vor: man kann einfach nicht in ihnen suchen!

In Stanley Kubricks Film “2001 – Odysee im Weltraum” gibt es eine ganz bestimmte Szene, die auf ganz bestimmte Weise geschnitten wurde. Einem sogenannten “geschnittener Zoom”, wobei mehrere Einstellungen mit verschiedenen Brennweiten gefilmt werden und schließlich als eine Art Zoom wieder zusammengesetzt werden.

Diese Stelle suche ich nun im Film, weil ich sie mir als Beispiel anschauen möchte. Ich weiß sogar, was an dieser Stelle im Film passiert. Aber es ist so lange her, dass ich ihn gesehen habe, dass ich jetzt beim besten Willen nicht mehr herausbekomme, wo und wann sie war. Bleibt wohl nix anderes, als dass heute abend “2001″ auf dem Plan steht…

Im Griff

Ich wage mich gelegentlich zu fragen, ob das Diplom mich nicht vielleicht ein wenig zu sehr im Griff hat. Wenn man sich dieses Bild anschaut, ist das sicherlich als komplett abwegig einzustufen…

Zuviel Input

Nach der Kritik in der gestrigen Besprechung habe ich dann noch angefangen, mir diverseste Videoclips anzusehen. Empfehlung meiner Betreuerin waren Manson und Billy Talent mit “Fallen Leaves“.

Dabei finde ich Manson jedoch gar nicht als passenden Vergleich, weil seine Musik viel abgefahrener ist als die, die in meinem Clip Verwendung findet. Wenn man sich allein den Clip zu “The Beautiful People” anschaut, kann man sich danach in der Klappse melden. Das ist echt zu viel. Aber auch das Video zu “Fallen Leaves” finde ich weder besonders bemerkenswert noch vergleichbar.

Dagegen habe ich mir mal zu Ill Nino ein paar Sachen angeschaut. Darunter den Clip “This is War“, wobei keine Nebengeschichte zu sehen ist, sondern ausschließlich die Band in einem Studio gezeigt wird. Das bietet weit mehr Anregungen. Auch interessant sind “My Last Serenade” von Killswitch Engage, “This Time’s for real” von Ill Nino sowie “The Memory Remains” von Metallica.

Danach hatte ich meinen Kopf dermaßen voll mit Videoclips und Ideen für den eigenen, dass ich die halbe Nacht nicht richtig schlafen konnte. Ganz klasse.

Auf dem Prüfstand

Heute steht einmal mehr ein Treffen mit meiner Diplombetreuerin an. Die ist freiberuflich in dem Job unterwegs, den ich mir als Themengebiet für meine Arbeit ausgewählt hat. Das hat natürlich unglaubliche Vorteile. Beispielsweise hat die Frau dann Ahnung von dem, was sie erzählt. Während meines Studiums bin ich dagegen schon häufiger Dozenten und Professoren begegnet, von denen man das nicht unbedingt behaupten kann…

Nachteil an der Geschichte ist aber auch, dass sie natürlich sofort sieht, wenn etwas absolut nichts taugt. Und heute muss ich ihr meine drei kleinen Sequenzen, die ich in den letzten Tagen so mühevoll geschnitten habe, präsentieren. Ich bin ein wenig nervös, wie ihre Kritik ausfallen wird.

Aber bevor ich in die Höhle des Löwen gehe, wird mit meiner Mitdiplomandin erstmal in der Mensa ordentlich gefuttert. Gibt es mal was vernünftiges nach wochenlangem “Studentenfutter” zu Hause…

Nützliches gelernt

Gerade bin ich dabei für den Film meiner Diplomarbeit eine bestimmte Sequenz zu schneiden. Bei der geht es darum, dass der Hauptdarsteller rockig zu einer Musik mit der Gitarre in der Hand abgeht. Ich bin ganz angetan, dass ich während dieser Zeit des Diploms auch tatsächlich noch einige nützliche Dinge lerne. Schade nur, dass das manchmal auch so ganz banale und offensichtliche Dinge sind wie “wenn ich jemanden zu rockiger Musik abgehen lassen möchte, sollte ich auch rockige Musik beim Dreh abspielen, damit der Darsteller eine Richtlinie hat”. Das ist besonders dann praktisch, wenn ich den Originalton im fertigen Film sowieso nicht brauche.

Wirklich gut, dass ich das gelernt habe. Schade, dass das mal wieder so spät ist…

Die Arbeit ruft!

So ist das. Wenn man zu viel Zeit und nix zu tun hat, ändert man halt kurzerhand so eben das Aussehen des Blogs. Ist nun einmal wichtig und geht vor!

Nun, es ist viel eher so, dass nach drei Stunden Rohmaterial von unseren Aufnahmen von vor ein paar Wochen durchschauen, ich einfach mal eine Auszeit brauchte und irgendwie … nun ja … war dann halt der Blog dran. Erfreulicherweise konnte ich gestern schon die erste Szene bzw. korrekterweise Sequenz unseres Filmes fertigstellen. Fehlen jetzt “nur noch” vier weitere größere Sequenzen sowie zwei kleine und schlussendlich noch alles zusammenbauen… Nun ja, hab ja noch 54 Tage… *erste leichte Panik bekommend*

Nach oben