Archiv für Kategorie ‘Studium’

Geklaut

Im letzten Semester erstellte ich mit anderen im Kurs MMP1 (Multimediaprojekt) einen Kurzfilm namens “Es wird einmal”. In Anlehnung daran, dass eine Art Märchen darin erzählt wird.

Jetzt beginnt Pro7 mit den neuen Folgen der “Märchenstunde”. Und wie werden diese genannt? “Es wird einmal“… Fast ein wenig schade, dass unser Projekt als Auftragsarbeit für VW und nicht Pro7 erstellt worden ist…

Aussichtsreich

Mein Kommilitone vom “Hotelblogger” und “Zwischen den Stühlen” fand heute tatsächlich tröstende Worte für unsere Einsatzfähigkeit nach dem Studium. Wie ich ja bereits vereinzelte andeutete, z.B. hier, bin ich ja nicht ganz so guter Dinge was das Studium und den darin vermittelten Stoff angeht. Eigentlich ist meine derzeit negativste Prognose: vom Studium direkt zu Hartz IV.

Wie gesagt, fand mein Kommilitone heute positivere Worte. So hat er selbst – u.a. in seiner Tätigkeit im Hotel – gemerkt, dass wir als “Informatiker” ja flexibel einsetzbar seien – solange man sich nicht auf eine Spezialrichtung (wie unseren Studiengang der Medieninformatik) festlegt. Er würde diese Tatsache häufiger merken. Z.B. wenn er seinen Kollegen zeigt, wie sie deren Lesezeichen im Mozilla anpassen…

Ein letzter Anlauf

und dann ist endlich auch das Sommersemester dieses Jahres vorbei. Eine Klausur habe ich auf den Zweittermin verschoben. Es blieb einfach nicht genug Zeit. Nicht genug Zeit, drei Skripte à 95 Seiten innerhalb zwei bis drei Tagen durchzuarbeiten. Nicht genug Zeit, diesen Stoff noch ein Mal komplett neu aufzuarbeiten.

DBS2 (Datenbanksysteme) ist das Thema. Und eigentlich auch interessant. Die Vorlesungen sind jedoch so trocken, dass ich bereits nach 10 Minuten begann, regelmäßig auf die Uhr zu schauen, wann denn endlich wieder alles vorbei sein würde. Dementsprechend wenig habe ich während des Semester auch mitgenommen. Und dementsprechend darf ich das ganze Zeugs jetzt noch mal komplett von vorne lernen. Dafür bleiben mir jetzt noch knapp zwei Wochen. Ich müsste mich nur endlich überwinden und loslegen. Und das gerade jetzt … wo das Wetter wieder schöner wird …

Die Professorin scheint schon wieder tief in der Materie zu stecken und mit gewisser Vorfreude aufs nächste Semester zu blicken. Vor wenigen Tagen verschickte sie Erinnerungsmails an alle, die zum Zweittermin erscheinen sollten. Eigentlich eine nette Geste, nur glaube ich nicht, dass sich darüber wirklich jemand gefreut hat…

Fazit und Vorschau

Seit sechs Semestern nun – das entsprechen ziemlich genau drei Jahren! – arbeite ich also schon an diesen schönen Diplom-Studium. Ist viel geschehen seitdem und habe auch vieles gelernt. Dass Professoren doch nicht die Weisheit aller Dinge gepachtet haben. Dass Noten nicht immer nach Leistung vergeben werden. Dass Mensa-Essen doch nicht so schlecht ist. Und vieles mehr.

Noch ein Semester habe ich, um mich geruhsam den Dingen des Lebens zu widmen. Danach ist auch schon das Diplom dran. Und das macht mich ganz schön nervös. Wie ich hier schon einmal berichtet habe, entspricht der Lehrstoff und deren Umsetzung nicht wirklich dem, was ich von einem Studium erwartet hätte.

Zu Schulzeiten noch habe ich ein Studium für etwas ganz besonderes gehalten. Wenn man ein Studium erfolgreich abgeschlossen hat, sei man quasi Meister auf seinem Gebiet. Niemand könne mir da mehr etwas vormachen. Kurz und gut: So ist das definitiv nicht.

Bereits in den nächsten Wochen und Monaten werde ich mich aufmachen müssen und mir ein total geniales, innovatives und noch nie dagewesenes Projekt für mein Diplom ausdenken resp. beschaffen. Vielleicht werde ich ja einfach eine Anwendung schreiben, bei der man mittels mehrerer Handys gemeinsam Musik machen kann. Dafür habe ich auch schon einen total tollen Namen: ROB. Das kann man sich hier schon mal anschauen …

Dem Grauen im Angesicht

Bis zum Start des neuen Semesters sind es noch etwa fünf Wochen. Zeit genug, sich von den Strapazen des letzten Semesters zu erholen. Doch verstärkt sich bereits jetzt bei vereinzelten Teammitgliedern der letzten Projekte eine gewisse Nervosität. Im letzten Semester schätzten wie die Dozenten im Kurs MMP1 (Multimediaprojekt) falsch ein und lieferten daher ein nicht besonders gut bewertetes Projekt ab.

Im nächsten Semester geht es mit MMP2 weiter. Zur Wahl stehen die selben Professoren wie in MMP1 oder eine andere Professorin. Diese ist allerdings insofern verschrien, dass sie fast ausschließlich DVD-Menüs als Projekte anbietet. Das ist vielleicht keine große Herausforderung an sich, aber könnte eine recht einfach erlangte gute Note bringen. Bei den anderen beiden müsste erst einmal eine wirklich kreative Idee auf den Tisch, die Optik und Interaktivität einmalig verbindet. Ohne eine solche Idee, brauch man sich die beiden Professoren gar nicht erst auswählen. Aber die beiden kennt man nun mittlerweile und weiß, was sie von einem erwarten. Zwar ein bisschen spät, aber immerhin. Es wäre also fast vorzuziehen, bei diesen beiden erneut zu belegen.

Doch gerade das sorgt für Nervosität. Woher eine gute Idee bekommen? Im Laufe des Studiums wurde uns nicht wirklich viel Handwerkszeug vermittelt, so dass ich schon bei vielen Kleinigkeiten darüber stolper, dass ich mich deren Umsetzung erst vertraut machen muss, bevor ich das große, eigentliche Ziel in Angriff nehmen kann. Das ist aber ein gewisses Risiko, da ich so vorher schwer abschätzen kann, ob die Idee überhaupt umsetzbar ist. Und auf ein ebenso stressiges Semester wie das letzte kann ich echt gut verzichten…

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