Bis zum Start des neuen Semesters sind es noch etwa fünf Wochen. Zeit genug, sich von den Strapazen des letzten Semesters zu erholen. Doch verstärkt sich bereits jetzt bei vereinzelten Teammitgliedern der letzten Projekte eine gewisse Nervosität. Im letzten Semester schätzten wie die Dozenten im Kurs MMP1 (Multimediaprojekt) falsch ein und lieferten daher ein nicht besonders gut bewertetes Projekt ab.
Im nächsten Semester geht es mit MMP2 weiter. Zur Wahl stehen die selben Professoren wie in MMP1 oder eine andere Professorin. Diese ist allerdings insofern verschrien, dass sie fast ausschließlich DVD-Menüs als Projekte anbietet. Das ist vielleicht keine große Herausforderung an sich, aber könnte eine recht einfach erlangte gute Note bringen. Bei den anderen beiden müsste erst einmal eine wirklich kreative Idee auf den Tisch, die Optik und Interaktivität einmalig verbindet. Ohne eine solche Idee, brauch man sich die beiden Professoren gar nicht erst auswählen. Aber die beiden kennt man nun mittlerweile und weiß, was sie von einem erwarten. Zwar ein bisschen spät, aber immerhin. Es wäre also fast vorzuziehen, bei diesen beiden erneut zu belegen.
Doch gerade das sorgt für Nervosität. Woher eine gute Idee bekommen? Im Laufe des Studiums wurde uns nicht wirklich viel Handwerkszeug vermittelt, so dass ich schon bei vielen Kleinigkeiten darüber stolper, dass ich mich deren Umsetzung erst vertraut machen muss, bevor ich das große, eigentliche Ziel in Angriff nehmen kann. Das ist aber ein gewisses Risiko, da ich so vorher schwer abschätzen kann, ob die Idee überhaupt umsetzbar ist. Und auf ein ebenso stressiges Semester wie das letzte kann ich echt gut verzichten…