Archiv für Kategorie ‘Tierisch’

Der Fuchs im Eisstadion Wilmersdorf

Der Fuchs ist zwar nicht das offizielle Maskottchen vom Horst-Dohm-Stadion (auch Eisstadion Wilmersdorf), dennoch treibt sich dort (zumindest) ein kleines Pärchen herum. Zumeist sieht man ihn bei der eigenen Ankunft nur auf der anderen der Bahnen davon huschen. Zahm ist er also nicht.

Heute jedoch blieb er einfach auf der Bahn sitzen. Selbst lautes Rufen/Reden und das Stampfen mit den Skates unter den Füßen ließ ihn anfänglich kalt. Erst als wir ihm noch ein gutes Stück näher kommen (so auf 15-20m), macht er sich auf, huscht durch die Zaunabsperrung und legt sich dahinter in das Gebüsch. Das “Huschen” ist aber leider nur ein Humpeln. Das Tierchen muss eine unangenehme Begegnung mit einem Auto (oder vielleicht einem freilaufenden Hund) gehabt haben.

Was tun in dieser Situation. Vorab: Beobachten. Wenn sich der Fuchs dann auch nicht rührt? Nun, Hilfe holen. Aber wen ruft man an? Ich sage nur: NICHT DIE POLIZEI! Die kommen lediglich vorbei, um das “arme Tier” von seinem Leiden zu befreien – EGAL was es hat… Das musste ich heute lernen.

Und damit ich (und auch ihr womöglich) beim nächsten Mal nicht so unwissend dastehe:

  • Tierrettungsdienst: (0800) 853 853 0
  • Notfallnummer der Aktion Tier: (030) 30 10 – 31 / -36

    (Wie gut oder zuverlässig diese Dienste sind, mag ich jetzt noch nicht beurteilen. Das mache ich, wenn das nächste Mal dann unerwartet eine Rechnung im Briefkasten liegt, weil sie dann doch nicht kostenfrei waren und durch Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert werden…)

Wenn morgen der Fuchs wieder da sein sollte und weiterhin unter den lebenden weilt (er sah leider nicht mehr sonderlich fit aus), werde ich sicher diese Nummer rufen und nicht die Polizei.

Wie sozial sind eigentlich Füchse? Nachdem die Polizei den Fuchs erfolgreich verscheucht hatte (sie hatten wohl selbst keine Lust, ihn zu erschießen), kehrte er später an die selbe Stelle zurück und war dann in Begleitung eines zweiten Fuchses. Der sich scheinbar sehr führsorglich um das verletzte Tier gekümmert hat (machte ihn darauf aufmerksam, wenn die seltsamen Skater wieder vorbeirauschten und blieb auch immer mit einem wachsamen Auge in der Nähe des anderen Fuchses)…

Murphy lässt grüßen

Eigentlich kann ich nicht klagen, dass das Wetter für einen Juli so fürchterlich schlecht ist. Unglaublich, dass ich überlege, tatsächlich einen Pullover anzuziehen.

Aber alles Gute ist ja bekanntlich nie zusammen. So musste der jüngste Pelzträger des Hauses gestern ein frisch zubereitetes Glas Eiskaffee umkippen. 250ml Milch in nächster Nähe zum – natürlich – PC. Der Teppich ist eingesaut und auf meinem PC-Relax-Stuhl kann man auch nicht mehr sitzen. Der ist völlig durchnäßt. Als wenn das nicht ausreicht, muss ich feststellen, dass sowohl Küchenrolle als auch Toilettenpapier sich stark dem Ende neigen und nicht mehr reichen, um all die Milch aufzusaugen. Und mein Allheilmittel gegen Katzenunarten auf Teppichen ist auch leer. Und dann ist natürlich auch kein Nachschub an Eiskaffee da. Den kann ich aber jetzt rund um die Uhr schnuppern, wenn ich am PC sitze…

Wenn was schief läuft, dann wirklich gleich alles…

Wer braucht schon Paral? … oder Raid? … oder … nun ja

Mit einer Katze wie meiner Mia im Hause braucht sich nicht nur Paral in der nächsten Grube versenken. Und schon gar nicht als Raid wieder neu auferstehen. Eigentlich bedarf es gar keinem Insektenvernichtungsspray, sind doch diese Viecher gerade die liebste Tages(und Nacht)beschäftigung eben jenes Hausgeistes. Und wenigstens räumt sie anschließend noch auf, indem sie diese seltsamen, teilweise doch furchteinflößenden Tierchen säuberlich auffrisst. Erst gestern wieder flog ein seltsames Vieh mit bedrohlich klingendem Brummen und ordentlicher Größe durch die Stube. Keine zehn Minuten später verputzt die Dame die letzten Krümel davon.

Nur schade, dass sie die Mücken nicht interessiert…

Die gemeine Hauskatze

Gestern abend habe ich in einem Anflug von Höhenflug das Buch “Die gemeine Hauskatze” von Terry Pratchett zu Ende gelesen. Der Herr H. lies es mir zu meinem Geburtstag zukommen und die Neugier und der Wunsch nach endlich einmal wieder diplom-fremden Themen, lies mich einen oder doch vielleicht zwei Blicke hinein werfen.

Das Buch ist ein wirklich amüsantes Werk, welches keine Zweifel daran lässt, an welcher Art Katze, “Echt” oder “unEcht”, das Herzt des Autors hängt. Und so mancher Katzenbesitzer wird sich an die eine oder andere Anekdote erinnert fühlen. Ob es die Vergabe von Tabletten ist, die die Echte Katze sogar dann noch in ihrem Futter erschnüffelt, wenn eigentlich schon gar nichts mehr von ihr vorhanden sein kann, oder die Tatsache, dass sich Katzen immer dort befinden, wo man sie am wenigsten vermutet.

Ein ganz amüsantes Buch mit lustigen Comics, welches anderen Katzenbesitzern durchaus empfohlen werden kann.

Rosige Aussicht

Vor einer Weile klagte ich, dass mein pflanzentötendes Monster meine Rose fraß. Und nun sehet euch einmal dieses hier an:

Nein, ich habe mir keine neue Rose gekauft. Und nein, das ist auch kein Bild von irgendwo her. Das ist mein kleines Röslein! Mit einem in Essigwasser getauchten Lappen um den Blumentopf vor dem Katzentier gerettet. Manchmal ist halt doch gut, dass die Tierchen ein so viel besseres Riechorgan besitzen…

Kaum ist Frühling …

… spielen nicht nur die Menschen verrückt. Nein, auch das Getier. So heute gesehen im Park:

Seltsame Vögel zur Frühlingszeit

Nein, diese beiden Spatzen sind nicht tot. Sie prügeln sich auch nicht. Sie versuchen … nun ja … vielmehr anderes. Meine Handykamera gibt das leider weder besonders groß noch sonderlich deutlich wieder.

Aber das empfand ich schon als eine sonderliche Begegnung im Park … die beiden Kollegen hätten eine herannahende Katze oder Hund sicherlich niemals bemerkt. Na ja, vielleicht im Bauch desjenigen dann…

Unverträglichkeit

Kann mir eigentlich jemand verraten, warum sich mein kleines pelziges Mistvieh namens Mia unbedingt an meinem Rosentopf vergreifen muss? Den habe ich nämlich zum Valentinstag bekommen und hüte und pflege ihn, damit er mir nicht – wie bisher jeder andere Rosentopf – eingeht. Und da sprießen kleine, grüne Blätter und eine Knospe meldet sich auch an: und mein Katzenvieh frisst die Pflanze kahl! Mit der einen Seite vom Büschchen ist nicht mehr viel her…

Früher hat sie mir auch meinen Ritterstern und die Yucca-Palme ausgebuddelt. Nachdem ich ein paar Steinchen im Topf auf der Erde verteilt habe, hat sie es gelassen. Aber ich kann schlecht meine Rose unter Steinen begraben, damit sie in Ruhe gelassen wird – dann kann ich sie gleich komplett begraben!

Immer diese Hausviecher…

Bild des Tages

Auf der Suche nach einem bestimmten Bild ist mir dieses von meiner kleinen Mia zwischen die Finger gekommen:

Sie liegt dabei zwischen zwei Gästen auf unserer Couch und scheint einen dritten misstrauisch im Auge zu behalten. Was fällt euch zu dem Bild ein?

Massaker

Warum muss eigentlich jeder Tierarzt-Besuch mit meinem mittlerweile fast sieben-jährigen Kater in einem halben Massaker enden? An seinen “besten” Tagen müssen ihn umsichtig ZWEI STARKE Männer halten, um nicht selbst dabei zerfleischt zu werden! Heute musste ich allein hin – die arbeitende Gesellschaft ist ja schließlich … na ja … arbeiten halt.

Erster Anlauf, erste Kriegsverletzung, Erste Hilfe mit Pflasterversorgung, anschließend 15 Minuten versuchen, den Kater unter dem Schrank hervorzuholen. Zweiter Anlauf, Kater stürzt dabei mit der noch verbliebenden Hälfte des Transportkorbes vom Tisch…

Dabei sollte der Kollege einfach nur ein Antibiotikum gespritzt bekommen. Aber gut, der Tierarzt ist jung – und was sein Vater schon längst wusste, hat er jetzt sicher auch begriffen: Für den Kater gibt man lieber alles mit und hält ihn sich so gut es geht aus der Praxis. ;-)

Etwa zu kalt?

Auch meinem Kater scheint der plötzliche Wintereinbruch nicht ganz so recht zu sein. Oder welchen anderen Hinweis wollte er mir geben, wenn er sich in den Beutel eines Schlafsackes verkrümelt?

Vielleicht sollte ich doch mal Gebrauch von der Wohnungseigenen Heizung machen…

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